Dokumentarfilme allgemein

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Aussicht ins Tal

Welche Auswirkung hat eine omnivore Ernährung auf Tiere, Umwelt und Gesundheit? Dokumentarfilme, die sich mit allen drei Aspekten beschäftigen.

(Sortiert nach Erscheinungsjahr)

Eating Animals (2018)

Produktionsland: Vereinigte Staaten
Regie: Christopher Dillon Quinn 

Eating Animals basiert auf das gleichnamige Buch von Jonathan Safran Foers und wird von Natalie Portman erzählt. Der Film wirft einen Blick auf die industrielle Herstellung von Fleisch, Eiern und Milchprodukten, der Einsatz von Antibiotika und Wachstumshormonen sowie die Belastung für Luft, Böden und Wasser, die die Grossbetriebe verursachen. 

The End Of Meat (2017)

Produktionsland: Deutschland
Regie: Marc Pierschel

The End of Meat ist ein Dokumentarfilm über die Vision einer Zukunft ohne Fleisch. Der Film zeigt die versteckten Auswirkungen des Fleischkonsums, untersucht die Vorteile einer pflanzlichen Ernährung und beschäftigt sich mit der Frage, was für eine zukünftige Rolle die Tiere in unserer Gesellschaft haben. 

Food Choices (2016)

Produktionsland: Vereinigte Staaten
Regie: Michal Siewierski

Regisseur Michal Siewerski ernährt sich zwar vegan, findet aber, dass er viel zu wenig über die pflanzenbasierte Ernährung weiss. In Food Choices begibt sich auf die Suche nach den Auswirkungen, die der Konsum von tierischen Produkten auf den eigenen Körper, andere Lebewesen und die Umwelt hat. Dabei schneidet er Themen wie den Ressourcenverbrauch für die Fleisch-, Milch- und Eierproduktion, die gesundheitlichen Auswirkungen des Konsums dieser Produkte und das Tierleid an. Er trifft sich mit renommierten Ärzten, Ernährungsberater und Umweltexperten sowie bekannten Athleten, Musiker und Autoren und bringt deren Wissen und Erfahrung mit ein. Der Dokumentarfilm soll zum Überdenken der eigenen Essensgewohnheiten anregen, und welchen direkten Auswirkungen diese auf Tiere, Umwelt und Gesundheit haben.  

Hope For All (2016)

Produktionsland: Österreich
Regie: Nina Messinger

Filmemacherin Nina Messinger reist in Hope For All durch Europa, Indien und in die USA, um sich mit den Folgen unserer Ernährungsweise auseinander zu setzen. Dabei interviewt sie unter anderem Ernährungswissenschaftler, Mediziner und Umweltexperten. In aufweckenden Bildern und rührenden Geschichten zeigt der Film, dass eine pflanzliche Ernährung unsere Gesundheit sowie unseren Planeten wieder ins Gleichgewicht bringen kann.

Unity (2015)

Produktionsland: Vereinigte Staaten
Regie: Shaun Monson

Nach seinem Erfolg mit Earthlings, veröffentlichte Shaun Monson 2015 den Dokumentarfilm Unity. Behandelt werden die Wechselbeziehung zwischen Tieren, Natur und Menschheit. Der zentrale Gedanke des Filmes liegt darin, dass alles (Mineralien, Tiere, Pflanzen) dem selben Ursprung entspringt und trotz der Unterschiedlichkeit den gleichen Wert hat. Zahlreiche bekannte Schauspieler, Künstler, Sportler, Musiker, Autoren und Filmemacher kommentieren und besprechen den Film. Darunter Grössen wie Jennifer Aniston, Adam Levine, Moby und Pamela Anderson. 

Live and Let Live (2013)

Produktionsland: Deutschland
Regie: Marc Pierschel

Live and Let Live ist ein Dokumentarfilm über unser Verhältnis zu Tieren, die Geschichte des Veganismus und die ethischen, ökologischen und gesundheitlichen Hintergründe, die Menschen dazu bewegen, vegan zu leben. Sechs Menschen erzählen ihre Geschichte, warum sie auf jegliche Tierprodukte verzichten und zeigen, wie diese Entscheidung ihr Leben verändert hat. Darunter ein Schlachter, der zum veganen Chefkoch wurde und ein Milchbauer, der einen Lebenshof gegründet hat. Zusammen mit Philosophen, Wissenschaftlern und diversen anderen Persönlichkeiten beleuchtet Live and Let Live die Entwicklung der veganen Bewegung. 

 

Spielfilm: Okja (2017)

Produktionsland: Vereinigte Staaten, Südkorea
Regie: Bong Joon-ho

Okja ist eine Eigenproduktion von Netflix, der 2017 seine Premiere feierte. Im Spielfilm geht es um das genmanipulierte Schwein Okja, welches mit 25 anderen seiner Sorte zur revolutionierenden Fleischgewinnung gezüchtet wurde. Es wächst bei einem Bergbauer und dessen Enkelin Mija in Südkorea auf. Mija und Okja haben eine enge Freundschaft entwickelt. Nach Ende der 10 Jahre wird Okja Mija weggenommen und in die USA gebracht, um dort vor Zuschauern präsentiert und anschliessend geschlachtet zu werden. Doch Mija setzt alles daran, um ihren Freund zu retten.

 

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Letzte Aktualisierung: 26.06.2020