Dokumentarfilme Gesundheit

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Rote Äpfel

Inwiefern schaden Produkte tierischen Ursprungs unserer Gesundheit?

(Sortiert nach Erscheinungsjahr)

What The Health (2017)

Produktionsland: Vereinigte Staaten
Regie: Shaun Monson

Mit What the Health bringt Kip Andersen nach «Cowspiracy» einen weiteren Dokumentarfilm auf den Markt, der sich mit der pflanzlichen Ernährung auseinander setzt. Er legt den Fokus mehrheitlich auf die gesundheitlichen Folgen, die eine tierproduktreiche Ernährung mit sich zieht und analysiert deren Einfluss auf chronische Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs oder Diabetes. Einige Aussagen sind umstritten und etwas einseitig dargestellt. Dennoch kann der Film zum Nachdenken anregen.

Eating You Alive (2016)

Produktionsland: Vereinigte Staaten
Regie: Paul David Kennamer Jr.

Die Hälfte aller Erwachsenen in den USA leidet an chronische Erkrankungen. Dazu gehören unter anderem Krebs, Herzerkrankungen, Schlaganfälle, Diabetes, Übergewicht, Bluthochdruck, Alzheimer, Arthritis und Potenzstörungen. Die USA investiert viel Geld in die medizinische Forschung. Ständig werden neue Medikamente oder Behandlungsmethoden auf den Markt gebracht. Trotzdem ändert dies nichts an der Tatsache, dass immer mehr Amerikaner krank werden. In Zusammenarbeit mit führenden medizinischen Experten, Forschern und Ernährungswissenschaftlern wirft Eating You Alive einen Blick auf die Gründe weshalb so viele krank sind, wer für die Verbreitung falscher Informationen zuständig ist, und wie einfach wir doch durch eine pflanzliche Ernährung die Kontrolle über unsere Gesundheit zurückerlangen können.

Forks Over Knives (2011)

Produktionsland: Vereinigte Staaten
Regie: Lee Fulkerson

Forks Over Knives zeigt auf, wie ungesund tierische Proteine, Fette, Zucker und verarbeitete Lebensmittel sind, und wie sie zu Herz- und Kreislauferkrankungen, bestimmten Krebserkrankungen oder Diabetes Typ II führen können. Eine ausgewogene pflanzliche Ernährung mit viel Obst, Gemüse, Vollkornprodukten und Hülsenfrüchten hingegen, kann Erkrankungen verhindern, lindern oder sogar heilen. Es werden bekannte Ärzte und Wissenschaftler interviewt, wie zum Beispiel T. Colin Campbell, der Autor des Sachbuches The China Study, Herzspezialist Caldwell Esselstyn und Autor und Forscher Neal D. Barnard. Daneben schildern Patienten, wie sie mit Hilfe einer Ernährungsumstellung ihre Krankheiten gelindert bzw. geheilt haben.  

Fat, Sick & Nearly Dead (2011)

Produktionsland: Australien
Regie: Joe Cross

Joe Cross hatte 45 Kilo Übergewicht und leidete an einer schweren Autoimmunerkrankung. Dafür musste er täglich Medikamente einnehmen und war am Ende seiner Kräfte. Weder Ärzte noch die konventionelle Medizin konnten ihm auf lange Sicht noch helfen. Seine Grundnahrungsmittel waren dieselben, wie die des durchschnittlichen Amerikaners: Pizza, Burger, Steaks, Chips und Cola. Er wusste, dass sein Körper ihm das nicht mehr lange verzeihen würde, wenn er so weiter macht. In Fat, Sick & Nearly Dead entscheidet er sich, in die entgegengesetzte Richtung zu gehen und sich selber zu heilen. Wie? Sich 60 Tage nur von frisch gepressten Frucht- und Gemüsesäften zu ernähren. Und so machte er sich, zusammen mit seinem Entsafter, auf eine 3000-Meilen-lange Reise, wo er mit über 500 Amerikanern über Ernährung und Gesundheit spricht. Was nach seinen 60 Tagen des strikten Verzichts auf verarbeitete Lebensmittel herauskommt, ist erstaunlich – Joe hat sein ganzes Übergewicht verloren und muss keine Medikamente mehr zu sich nehmen! Während der Produktion seines Filmes hat er viele Menschen berührt und sie dazu inspiriert, dasselbe zu tun.

Vegucated (2011)

Produktionsland: Vereinigte Staaten
Regie: Marisa Miller Wolfson

Vegucated beschäftigt sich mit der Herausforderung auf eine ausschliesslich pflanzliche Ernährung umzusteigen. Drei Menschen werden dabei begleitet, wie sie sich während sechs Wochen dieser Challenge annehmen. Der Dokumentarfilm befasst sich mit der Abneigung gegen den Vegetarismus und Veganismus, die fehlende Verbindung zwischen Nutztieren und dem Kaufen von Fleisch, die Herkunft des Omnivorismus und die ethischen, ökologischen und gesundheitlichen Vorteile einer pflanzlichen Ernährung. Dr. Joel Fuhrman und Professor T. Colin Campbell gehen dabei noch tiefer auf die gesundheitlichen Vorteile einer vollwertigen, pflanzlichen Ernährung ein.

Planeat (2010)

Produktionsland: Grossbritannien
Regie: Or Shlomi, Shelley Lee Davies

Planeat beschäftigt sich hauptsächlich mit den gesundheitlichen und ökologischen Gründen, die für eine pflanzenbasierte Ernährung sprechen. Der Dokumentarfilm basiert auf die revolutionären Forschungsergebnisse von T. Colin Campbell, M.D., Gidon Eshel sowie von Caldwell Esselyn. Im Mittelpunkt stehen drei Männer, die schon ihr ganzes Leben auf der Suche nach der richtigen Ernährung, die gut für die Gesundheit, die Umwelt und die Zukunft des Planetes ist.

Simply Raw: Reversing Diabetes in 30 Days (2009)

Produktionsland: Vereinigte Staaten
Regie: Aiyana Elliott

Die amerikanische Bewegung «Reversing Diabetes in 30 Days» behauptet, dass Diabetes durch den ausschliesslichen Konsum von Rohkost geheilt werden kann. Der Dokumentarfilm begleitet daher sechs Amerikaner mit Diabetes Typ II, wie sie durch eine Umstellung auf vegane, rohe, biologische Lebensmittel eine Heilung innert 30 Tagen anstreben. Jegliche verarbeiteten Lebensmittel sowie Fleisch, Milchprodukte, Zucker, Kaffee, Nikotin oder Süssgetränke werden von ihrem Speiseplan gestrichen.

 

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Letzte Aktualisierung: 26.06.2020