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14.09.2026 | Renato

Die Herbstsession der Räte findet vom 14. September bis 2. Oktober 2026 statt. In diesem Artikel finden Sie eine Übersicht über Themen, die aus unserer Perspektive von Bedeutung sind.

Logo der Stopfleber-Initiative24.089 Volksinitiative: «Ja zum Importverbot für Stopfleber (Stopfleber-Initiative)».
25.404 Parlamentarische Initiative: Indirekter Gegenentwurf zur Stopfleber-Initiative

Der Ständerat behandelt am 15. September die Stopfleber-Initiative und den indirekten Gegenvorschlag dazu.

Am 22. September folgt dann die Differenzbereinigung mit dem Nationalrat.

Im Nationalrat wird darüber am 21. September gesprochen.

 

25.059 Volksinitiative: «Ja zum Importverbot für tierquälerisch erzeugte Pelzprodukte (Pelzinitiative)». Volksinitiative und indirekter Gegenvorschlag (Änderung des Tierschutzgesetzes)

Am 15. September wird auch die Initiative zum Importverbot von tierquälerisch erzeugte Pelzprodukte im Ständerat behandelt.
Am 22. September folgt dann die Differenzbereinigung mit dem Nationalrat.

Im Nationalrat wird darüber am 21. September gesprochen.

 

26.046 Geschäft des Bundesrates: Tierseuchengesetz. Änderung

Im Ständerat für 15. September geplant: Der Bundesrat möchte nicht zugelassene Impfstoffe bei Tierseuchen befristet bewilligen können.

 

Mercosur Logo26.033 Geschäft des Bundesrates: Freihandelsabkommen zwischen den EFTA-Staaten und Mercosur. Genehmigung

17. September: Differenzbereinigung im Ständerat. Am 28. September erfolgt eine weitere Differenzbereinigung.

Im Nationalrat wird das Thema am 16. September behandelt. Und am 24. September findet die Differenzbereinigung im Nationalrat statt.

Das Freihandelsabkommen mit den südamerikanischen Mercosurstaaten würde es ermöglichen zollfrei Fleisch aus Argentinien, Brasilien und den anderen angeschlossenen Staaten in die Schweiz zu importieren. Aus Tierschutzsicht ist dies sehr problematisch.

 

26.3596 Interpellation: Sicherstellung des Tierwohls und Rechtssicherheit bei langdauernden Beschlagnahmungen von Tieren

Da das Tierschutzgesetz kantonal vollzogen wird, gibt es keine einheitliche Regelung, wie mit beschlagnahmten Tieren umgegangen wird. Oft fehlen sogar Unterbringungsmöglichkeiten für Grosstiere. Eine tiergerechte Versorgung bei langanhaltenden Verfahren ist für die Behörden schwierig umzusetzen.

 

26.3901 Interpellation: Agroscope zwischen Sparpolitik und nachhaltiger Transformation der Land- und Ernährungswirtschaft. Wie sollen die Ziele bis 2050 erreicht werden?

Bei Agroscope sollen 58 Vollzeitstellen abgebaut werden und verschiedene Forschungsthemen reduziert oder aufgegeben werden. Für eine Wende in der Landwirtschaft sind die Forschungsbereiche von Agroscope (z.B. angepasste Nutzpflanzen für unsere Klimazonen selektieren/züchten) wichtig. Hier zu viel Sparen könnte eine Neuausrichtung auf mehr Pflanzenanbau verzögern.

 

24.4611 Motion: Weniger Anforderungen und Kontrollen für die Alpwirtschaft

Im Nationalrat voraussichtlich am 14. September: Die Motion will erreichen, dass die Alpwirtschaftsbetriebe nur noch alle 5 Jahren kontrolliert werden. Dies sehen wir für die Tierhaltung problematisch.

 

24.4672 Motion: Stopp der übermässigen Vermehrung von Streunerkatzen!

Es soll eine Kastrationspflicht für Katzen geben. Ausnahme: Bauernhofkatzen erst nach dem ersten Wurf.

 

 

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