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Übergewicht / Adipositas

Nach den neusten Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) litten 2022 etwa 2,5 Milliarden Menschen über 18 Jahre an Übergewicht. Von ihnen waren 890 Millionen Menschen krankhaft fettleibig. Rund 16% der Weltbevölkerung gelten nun als fettleibig und dieser Anteil hat sich seit 1990 mehr als verdoppelt. Etwa 37 Millionen Kinder unter fünf Jahren waren 2022 übergewichtig.1

In der Schweiz sind 43 Prozent der erwachsenen Bevölkerung übergewichtig oder adipös, von Adipositas betroffen sind 12 Prozent (SGB 2022). Bei den Kindern und Jugendlichen sind 15 Prozent übergewichtig oder adipös und 3 Prozent von Adipositas betroffen (ETH Studie 2017).2


Drei Viertel der Amerikaner sind bereits übergewichtig3, und fast die Hälfte ist fettleibig4 . Damit gehört das Land zu den Spitzenreitern unter den westlichen Ländern. Besonders bedenklich ist, dass das Problem vor allem unter Kindern und Jugendlichen5 stark zugenommen hat, gerade auch in den letzten zwei Jahren (2021/2022). Die Pandemie sorgte dafür, dass sich viele noch weniger bewegten als sonst und sich noch mehr Fast Food nach Hause liefern liessen. Laut einer Umfrage der American Psychological Association6 von 2021 nahmen 10 Prozent der Amerikaner während der Pandemie mehr als 25 Kilo zu.


Die Krankheitskosten in der Schweiz von Übergewicht und Adipositas haben sich von 2002 bis 2012 verdreifacht: von 2648 Millionen Franken auf 7990 Millionen Franken (d.h. rund 8 Milliarden) pro Jahr7.


Die Empfehlungen zur Bekämpfung des Übergewichtes sind allgemein bekannt: mehr Bewegung, weniger Industriezucker, weniger Fett, mehr Früchte, mehr Gemüse. Die vegetarische und insbesondere die vegane Ernährung deckt sich optimal mit diesen Empfehlungen. Gerade tierische Produkte enthalten sehr viel unerwünschte gesättigte Fette (vor allem Wurstwaren, Käse, Butter, Eier…). Hinzu kommt, dass die allermeisten Süsswaren auch tierische Zutaten enthalten. Es gibt kaum Schokolade, Kekse oder gar Torten ohne tierische Zutaten.

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