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Dioxine / PCB: Zu 92% in tierischen Produkten

Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) hat die Belastung der Schweizer Lebensmittel mit den seit Jahrzehnten verbotenen und hochgiftigen Dioxinen und polychlorierten Biphenylen (PCB) untersucht.

Im August 2019 wurde ein neuer Bericht über die Belastung von tierischen Nahrungsmitteln veröffentlicht. Dadurch ist es möglich, die Verteilung der Gifte auf die verschiedenen Lebensmittelgruppen aufzuzeigen. 

Dioxine und PCB sind gesundheitsgefährdende Umweltkontaminanten. Sie reichern sich vor allem in fettreichen Lebensmitteln tierischer Herkunft an. Daher sind tierische Lebensmittel für den Menschen die Hauptquelle für die Aufnahme von Dioxinen und PCB.

Das BLV schreibt zu seinem Bericht:

«Die Rückstände von Dioxinen in Schweizer Lebensmitteln konnten in den vergangenen Jahren dank wirkungsvollen Massnahmen zur Reduktion der Emissionen massiv vermindert werden. Obwohl sich die Lage verbessert hat und die in der Schweiz geltenden Höchstwerte eingehalten werden, sind weitere Schritte notwendig, um die Gesamtbelastung der Bevölkerung weiter zu senken.»

Obwohl die Untersuchungen des BLV ein deutliches Resultat ergaben, sind bei den «Schritten» des BLV sämtliche Ernährungsratschläge, die den Konsum tierischer Produkte reduzieren könnten, ausgeschlossen.

Dioxine in verschiedenen Lebensmitteln

Geschätzte Aufnahme der Summe Dioxine und PCB der Schweizer Bevölkerung über die Nahrung.

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