Dokumentarfilme Umwelt

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Feld mit Maispflanzen

Wie wirkt sich der Konsum tierischer Produkte auf die Umwelt aus?

(Sortiert nach Erscheinungsjahr)

Cowspiracy (2014)

Produktionsland: Vereinigte Staaten
Regie: Kip Andersen, Keegan Kuhn

In Cowspiracy zeigt der mutige Hobbyfilmer Kip Andersen die Auswirkungen der Nutztierhaltung und wie sie die Hauptursache für grossflächige Waldrodungen, Artensterben, Wasserverschmutzung und vieles mehr sind. Die Treibhausgase, die durch die Nutztierhaltung ausgestossen werden, sind immens. Trotzdem arbeitet die Industrie weiter, und kaum einer weiss von ihren Auswirkungen auf die Umwelt. Kip Andersen fragt sich, wieso auch führende Umweltorgansationen dem Thema kaum Beachtung geben, und nimmt diese durch Interviews genauer unter die Lupe. Der Dokumentarfilm wurde durch Crowdfunding finanziert und erreichte das Ziel um mehr als das Doppelte. Der Filmtitel setzt sich aus den Worten Kuh (Cow) und Verschwörung (Conspirancy) zusammen.  

More than Honey (2012)

Produktionsland: Schweiz, Deutschland, Österreich
Regie: Markus Imhof

Regisseur Markus Imhof reist für den Dokumentarfilm More than Honey durch die Welt. Er beginnt bei einem Imker in den Schweizer Bergen, geht in die USA, wo die Bienen in industriellem Massstab von Monikultur zu Monokultur transportiert werden, bis nach China, wo in gewissen Regionen die Blüten bereits von Hand bestäubt werden müssen. Er interviewt Wissenschaftler und erzählt von der unglaublichen Intelligenz der Bienen und ihrem sozialen Zusammenleben. Der Dokumentarfilm zeichnet sich durch seine einzigartigen Makroaufnahmen aus, die einem das Gefühl geben, die Geschichte würde von den Bienen selbst erzählt werden. 

 

We Feed the World (2005)

Produktionsland: Österreich
Regie: Erwin Wagenhofer

  • «Auf rund 350'000 Hektar, vor allem in Lateinamerika, werden Sojabohnen für die österreichische Viehwirtschaft angebaut, daneben hungert ein Viertel der einheimischen Bevölkerung.»
  • «Jede Europäerin und jeder Europäer isst jährlich zehn Kilogramm künstlich bewässertes Treibhausgemüse aus Südspanien, wo deswegen die Wasserreserven knapp werden.»

Diese und weitere Aussagen sind in dem Dokumentarfilm We Feed the World zu finden. Der Film gibt Antworten auf die Frage, was der Hunger auf der Welt mit uns zu tun hat. Regisseur Erwin Wagenhofer reist dafür nach Frankreich, Spanien, Rumänien, in die Schweiz, nach Brasilien und wieder zurück nach Österreich und interviewt Fischer, Bauern, Agronomen und Biologen sowie den Produktionsdirektor des weltweit grössten Saatgutherstellers Pioneer und Peter Brabeck, Konzernchef von Nestlé International. Dabei wird der Fokus auf die Ernährung und Globalisierung gelegt. Roter Faden bildet ein Interview mit Jean Ziegler, einem bekannten Schweizer Soziologen, Politiker und Sachbuch- und Romanautor der gleichzeitig UN-Sonderbreichterstatter für das Recht auf Nahrung ist. 

A Life on our Planet (2020)

Produktionsland: USA
Regie: David Attenborough

 In dem Dokumentarfilm „David Attenborough: Mein Leben auf unserem Planeten“ erzählt der gefeierte Naturforscher von prägenden Momenten in seinem Leben und den verheerenden Veränderungen, die er beobachtet hat. Der Film verdeutlicht, welchen Verlust die Natur weltweit innerhalb eines Lebens erlitten hat, und zeigt einige der größten Herausforderungen für das Leben auf unserem Planeten. Gleichzeitig überbringt Attenborough eine hoffnungsvolle Botschaft für zukünftige Generationen, indem er Lösungen vorstellt, wie wir unsere Welt vor der endgültigen Katastrophe retten können.

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Letzte Aktualisierung: 15.01.2021