vegane Weihnachten

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Weihnachten ist für viele Veganer eine Herausforderung. Wir haben leckere Rezepte für Sie gesammelt, zeigen Ihnen, wo Sie die besten Weihnachtsleckerein einkaufen können und geben Ihnen Tipps für den Umgang mit Ihrer omnivoren Familie.

Kaufempfehlungen unser Vegan-Shop Card-Partner

Weihnachten hat wieder Einzug in die Geschäfte erhalten. Auch dieses Jahr werden in den grossen Supermärkten wieder allerlei schön geformte und speziell eingepackte Schokolade, luftiger Panettone und feine Guezli verkauft. Nur leider ist das wenigste davon vegan. Zum Glück gibt es in der Schweiz viele kleine, unabhängige Vegan-Shops, die sich sehr über einen persönlichen oder virtuellen Besuch freuen. Wir haben unsere Card-Partner Lädeli angefragt, welches Produkt bei ihnen besonders schnell wegkommt und was sie selbst am liebsten geniessen. 

Tofulino

Im «Tofulino» in Winterthur sind sich die Kundschaft und die Besitzerin Monika einig: Das beste Produkt ist der Panettone von Dolce di Natale! Wenn Sie sich selbst davon überzeugen wollen, statten Sie dem «Tofulino» am Holderplatz 3 in Winterthur einen Besuch ab. Panettone eignet sich übrigens super als Mitbringsel, wenn man zu Weihnachten bei Freunden oder Familie eingeladen ist. Und das Vorurteil, dass Veganer nur Körner picken, ist damit auch gleich vom Tisch!

Panettone für das vegane Weihnachtsmenü

fabulous!

Beim veganen Onlineshop «fabulous!» heisst der Bestseller Faux Gras von Gaia. Es handelt sich dabei um einen pflanzlichen Brotaufstrich mit edlen Trüffeln. Dieser eignet sich, laut den Shopbesitzerinnen Fab und Sunci, ideal für ein weihnachtliches Festessen ohne Tierleid, dafür mit ganz viel Geschmack!

Sunci schwört – genau wie Monika vom «Tofulino» – auf veganen Panettone! Sie hat bisher schon die Sorte mit Schokolade und die mit Waldbeeren von Veganess probiert und empfiehlt beide wärmstens. Fab empfiehlt die handgemachten Makronen von Konditormeister Julien aus Nyon. Wenn Sie Lust auf vegane Luxemburgerli, gansfreies Faux Gras und noch mehr Panettone haben, besuchen Sie den Onlineshop von Fab und Sunci und lassen Sie es sich gut gehen!

Vegane Weihnachten mit tierleidfreier GänseleberVeganer Weihnachten bei Swissveg mit PanettoneMacarons für den veganen Weihnachtsschmaus

Mr. Vegan

Bei Stefan, alias «Mr. Vegan» gibt es eine besondere Spezialität für Pastaliebhaber: Weihnachtsnudeln mit Gemüsepulver von Alb-Natur, das kaufen seine Kunden am liebsten. Die Pasta kommt in bunten Farben und in Form von Tannenbäumen, Sternen und Weihnachtsmännern. Das perfekte Weihnachtsessen für Gross und v.a. Klein und natürlich auch das perfekte Mitbringsel für Gastgeber, die keine Freude an Panettone haben. Stefan selbst liebt – wie könnte es anders sein – Panettone. Für ihn muss es der Panettone mit Schokostückchen, Schokoglasur und Haselnussstücken von Ratatouille Vegan Food sein. Auch Stefan freut sich ausserordentlich über einen virtuellen Besuch von Ihnen. Schauen Sie auf der Seite von «Mr. Vegan» vorbei, schlemmen Sie Weihnachtspasta und kaufen Sie noch mehr schokoladigen Panettone.

Weihnachtlich geformte Pasta, ideal für vegane Weihnachten!Panettone für vegane Weihnachten mit Swissveg

LOLA vegan

Jamuna vom Onlineshop «LOLA vegan» wartet jedes Jahr sehnsüchtig auf die Weihnachtslieferung mit den Kirschbomben Lebkuchen von Rosmarin Bioback. Das sind saftige Lebkuchen, die mit Kirschmus gefüllt und mit dunkler Schokolade umhüllt sind. Da vergessen wir doch ganz schnell, dass es im Supermarkt immer noch keine veganen Elisenlebkuchen gibt! Und dazu empfiehlt Jamuna`s Kundschaft das LOLA IPA Bier: ein alkoholfreies India Pale Ale und ein echter Weihnachtsverkaufsschlager bei «LOLA vegan». Na dann, Prost!

Die Kunden von «LOLA vegan» kaufen nicht nur ihr Weihnachtsessen im Vegan-Shop, sondern auch Geschenke. Das beliebteste Geschenk sind die Glastrinkflaschen von Soulbottle. Die Flaschen sehen wunderschön aus, sind fair und nachhaltig produziert und verhindern unnötigen Plastik- und PET-Abfall. Wenn Sie auch so eine Flasche verschenken wollen oder Lust auf Lebkuchen und Bier haben, besuchen Sie «LOLA vegan» online!

Veganes, alkoholfreies Bier für den rustikalen Weihnachtstisch!Eine plastikfreie Glasflasche für ein nachhaltiges WeihnachtsfestFeine Lebkuchen mit Füllung fürs vegane Weihnachtsfest.

Eva’s Apples

Bei Eva von «Eva’s Apples» kommen vor allem die Dominosteine in Zartbitterschokolade von Hammermüller sehr gut an. Eva’s Kunden lieben die süssen Steine, die vegan, weizen- und glutenfrei und auch noch bio sind. Eva selbst hat es der vegane mini Christstollen von der Herzberger Bäckerei am meisten angetan.

Eva’s Produkte finden Sie in Zürich, Bern und in ihrem Onlineshop. Sollten Sie also in Zürich oder Bern leben oder alternativ öfters mal im Netz surfen, besuchen Sie «Eva’s Apples» und gönnen Sie sich einen saftigen Christstollen oder eine Packung süsser Dominosteine.

Dominosteine, der Klassiker aus Deutschland mal ganz vegan.Christstollen für die perfekten veganen Weihnachten.

Rezepte

Guezli


Vorspeisen

Hauptspeisen

Desserts

Weihnachtsschmuck mit Federn – Ist das vegaaan?

Die Weihnachtszeit ist die Zeit im Jahr, in der Kitsch in Mode ist und die Gesellschaft im Konsum badet. Ein Trend, der seit Jahren bei der Weihnachtsdekoration zu beobachten ist, sind Federn. Vor allem an den Kugeln und den Ansteckvögeln sind Federn sehr beliebt. Doch wurden dafür Vögel gerupft oder musste das Plastiktier herhalten? Diese Frage haben wir den grossen Weihnachtsschmuck-Verkäufern Depot, Pfister und Globus gestellt. Alle drei Warenhäuser haben auf unsere Anfrage reagiert und bestätigt, dass alle Kugeln und Vogelanstecker im Baumschmucksortiment mit echten Vogelfedern bestückt sind. Der Wohnaccessoireshändler Depot hat zusätzlich versichert, dass ihm Zertifikate vorliegen, die Lebendrupf ausschliessen und dass er mit seinen Lieferanten nach tierleidfreien Alternativen suche. Nach den Angaben mehrerer Onlinehändler für Bastelbedarf handelt es sich bei den typischen Flauschfedern oft um Truthahn-, Marabu- oder Hahnenfedern. Die Federn werden den Tieren entweder vom lebendigen Leib gerissen oder ausgerupft, nachdem sie geschlachtet wurden.1 In seltenen Fällen werden Federn auch aufgesammelt, wenn die Federn den Vögel auf natürlichem Weg ausfallen, diese Methode ist aber nicht sehr profitabel. Bei den Weihnachtsschmuck Verkäufern selbst sind leider keine Nachweise zur Herkunft der Federn zu finden. Auf den aufkommenden Federtrend in der Mode angesprochen meint Ashley Byrne, stellvertretende Kampagnenleiterin bei PETA, dass wir Federn seltener verurteilen als Pelz. Das liege womöglich daran, dass wir ein Stück Pelz schneller in Verbindung mit einem geliebten Haustier bringen, als einzelne Federn mit Vögeln. Das Geschäft mit Federn sei aber genauso grausam, wie das Pelzgeschäft.2 Heutige Kunstfedern kommen nicht an die Qualität und das Aussehen echter Vogelfedern heran. Sie sehen billig und bald verrupft aus, weswegen sie zum jetzigen Zeitpunkt keine Alternative zu echten Federn darstellen.1 Es ist gut möglich, dass bis in ein paar Jahren echt aussehende Kunstfedern hergestellt werden können, aber bis dahin bitten wir Sie, Ihren Baum und Ihr Haus nicht mit fremden Federn zu schmücken..

Weihnachten mit der omnivoren Familie 

Wie gehe ich als Veganer mit meiner Fleisch essenden Familie um?

Die Weihnachtszeit ist für viele Menschen Familienzeit. Man sitzt gemütlich am Tisch zusammen, schlemmt das selbst gekochte Menü und geniesst die Zeit. Für vegane Familienmitglieder kann Weihnachten aber auch Stress bedeuten. Einerseits setzt man sich an einen Tisch, auf dem sich Teile toter Tiere türmen; dabei zu feiern, fällt einigen schwer. Andererseits können unschöne Debatten am Esstisch entstehen, die die friedliche Stimmung zunichte machen. Erfahren Sie hier, warum es Ihnen so schwer fällt, sich zu freuen und wie Sie am Besten mit ihrer Familie über das Thema Veganismus reden, ohne den Familienfrieden zu stören.

In ihrem Buch «Beyond Beliefs: A Guide to Improving Relationships and Communication for Vegans, Vegetarians, and Meat Eaters» analysiert Psychologin Melanie Joy die Beziehungen zwischen Fleischessern und Veganern und gibt Tipps für ein besseres Zusammenleben. Zwei Punkte sind für Familienanlässe wie Weihnachten dabei ganz wichtig.Einerseits sehen wir andere Menschen und ihr Handeln immer durch unsere eigene, innere Linse. Es gibt deshalb keine objektiv guten oder schlechten Menschen. Sie schneiden sich schnell ins eigene Fleisch, wenn Sie alle Fleischesser in Ihrer Familie als schlecht abstempeln, denn das schafft Hierarchien. Für gute Gespräche über die Feiertage ist es ganz wichtig, dass Sie sich gegenseitig auf Augenhöhe begegnen. Nur auf dieser Basis ist effektive Kommunikation möglich.
Um zu verstehen, was Fleischesser davon abhält, sich vegan zu ernähren, empfehlen wir Ihnen, den Ted Talk von Melanie Joy zum Thema Karnismus zu schauen. Auf YouTube schalten Sie ganz einfach deutsche Untertitel ein, falls Sie das Englische nicht so gut verstehen. 

Andererseits haben viele Veganerinnen und Veganer Probleme damit, die schöne Zeit zu feiern, wenn die Welt, in der sie leben, so ungerecht wirkt. Melanie Joy spricht hier von «secondary traumatic stress», also einem Trauma, das durch das Erleben von Gewalt und Terror aus zweiter Hand ausgelöst wird. Viele Veganerinnen und Veganer wissen, wie schlimm es um die Tiere im Schlachthof und um den Zustand unserer Erde steht. Und wenn das Produkt dieser Gewalt, also das Fleisch, vor ihnen auf dem Tisch liegt, fällt es schwer, zu feiern. Dieses Trauma kann zu Misanthropie, Depressionen und und dem Gefühl führen, in einer so schrecklichen Welt nicht feiern zu dürfen. Das ist aber kein gesunder Ansatz, denn jeder Mensch braucht Beziehungen zu anderen Menschen und Freude im Leben. Deshalb ist es ganz wichtig, dass Sie sich diesem möglichen Trauma bewusst sind und bewusst die Beziehung zu Ihren Familienmitglieder pflegen. Melanie Joy empfiehlt, das Verhalten einer Person von ihrem Wesen zu trennen. So können sie ihre Familie zwar immer noch lieben und eine Beziehung pflegen, aber sie müssen ihr omnivores Verhalten nicht gutheissen. Nehmen Sie sich Zeit über Weihnachten, gehen Sie feiern und starten Sie 2020 ausgeruht in ein neues aktivistisches Jahr voller Veränderungen!

Falls Sie sich über die Festtage doch aktivistisch betätigen wollen, haben wir zwei effektive Methoden für Sie zusammengestellt. Kleiner Tipp: versuchen Sie, die Gespräche möglichst nicht während dem Essen zu führen, sondern bei anderen Gelegenheiten während der Feiertage, das kommt besser an.

1. Methode: effektive Kommunikation nach Melanie Joy

Melanie Joy sieht in den Methoden der Effektiven Kommunikation viel Potential, um sich mit seinen Liebsten auf einer respektvollen, aber auch klaren Art und Weise über Veganismus zu verständigen. Wir haben Ihnen die 9 effektivsten Tipps herausgeschrieben:

  1. Diskutieren statt Debattieren: Diskussionen fokussieren auf einen gesunden Kommunikationsprozess, alle Teilnehmer haben gleich viel Wert, keiner steht über dem anderen und das Ziel ist eine gemeinsame Lösung oder eine bessere Verständigung. Debatten wollen meist gewonnen werden, eine Lösung ist nicht in Sicht. Deshalb eignen sich Debatten nicht an der Familienfeier.

  2. Konversationsintegrität: Achten Sie darauf, dass Sie im Gespräch «wahr» bleiben. Sprechen Sie Wahrheiten aus, übertreiben Sie nicht, seien Sie präsent, nehmen Sie die Gefühle und Gedanken der anderen wahr und hören Sie wirklich zu.

  3. Diskutieren statt Fürsprechen: Als Veganer ist es einfach, das Wohl der Tiere zu verteidigen. Dieses Fürsprechen führt aber zu ungleicher Machtverteilung zwischen den Diskussionsteilnehmern und ist somit nicht förderlich für eine gute Beziehung und Frieden. Versuchen Sie als Veganer, von sich selbst und Ihren Erfahrungen zu sprechen und nicht im Namen von anderen.

  4. Whole Messages: Sogenannte Ganzheitlichen Botschaften sind gewaltfrei, objektiv und respektvoll. Sie können entweder Ihre Beobachtungen, Gedanke, Gefühle oder Ihre Wünsche in dieser Form ausdrücken. Dabei gehen Sie von sich selbst aus, anstatt den anderen Personen Vorwürfe zu machen. Wenn z.B. kein veganes Essen für Sie gekocht wird, können Sie sagen, dass es ihnen sehr viel bedeuten würde, wenn ein Teil des Menüs vegan wäre. Das kommt deutlich besser an, als «Du respektierst ja nicht mal meine Wünsche!». Bei einem Gespräch mit ganzheitlichen Botschaften kann jeder Gesprächsteilnehmer seine Erfahrungen teilen. Somit können alle die Sicht der anderen akzeptieren und keiner fühlt sich angegriffen.

  5. Klar und knapp: Halten Sie Konversationen unter 30 Minuten. Gespräche, die länger dauern, sind selten produktiv und stiften eher Verwirrung. Hierbei kann es auch helfen, klar und direkt zu kommunizieren.

  6. Abfälliger Humor: So nennt man in der Psychologie Humor, der darauf abzielt, jemanden zu demütigen. Dieser Humor wir oft gegen Veganer eingesetzt, doch wie reagieren Sie darauf?
    Es kommt auf die Situation an: Tun Sie, was am besten für Sie selbst ist. Es macht nicht immer Sinn, sofort zu reagieren. Wenn Sie am Familientisch sitzen, haben Sie zwei Möglichkeiten. Entweder Sie kehren den abfälligen Witz um, so dass er sich auf Fleischesser bezieht oder verändern den Kontext. Auf «Veganer sind doch alles durchgeknallte Spinner» können Sie antworten: «Interessant! In diesem Licht habe ich Albert Einstein noch nie gesehen». Oder aber, Sie versuchen im Rahmen einer «Whole Message» Ihre Gefühle zu kommunizieren und zu sagen, wie Sie das verletzt hat.

  7. Flyer und Infobroschüren: Texten Sie Ihre Familie nicht zu. Versuchen Sie, mit möglichst wenig Fakten und Text die Situation zu beschreiben. Wenn sich Ihre Familie weiter für das Thema interessiert, bringen Sie ihnen Infomaterial mit. Swissveg bietet zu allen möglichen Themen Infos. Besuchen Sie dazu den Fabulous Online Shop

  8. Zuhören: Vergessen Sie nicht, zuzuhören das gehört auch zur Kommunikation! Hören Sie sich die Gegenargumente und Sorgen Ihrer Familie an und antworten Sie ehrlich. Tun Sie das Gesagte von Fleischessen nicht als Geplapper ab.

  9. Wissen, wann Schluss ist: Wenn die Gespräche zu emotional werden, ist es besser, sie zu beenden, als sich gegenseitig anzuschreien.

2. Methode: Die sokratische Mäeutik

Können Sie sich an die Zeit erinnern, in der Sie noch nicht vegan lebten und fanden, dass diese Menschen mit ihrem veganen Getue einfach nur nerven? Wenn ja, super! Wenn nein, auch nicht schlimm. Erinnern Sie sich einfach an den letzten ideologischen Wandel, den Sie gemacht haben. Nehmen Sie an, jemand mit der Ideologie, die Sie heute zwar vertreten, damals aber völlig bescheuert fanden, würde mit dem erhobenen Zeigefinger auf Sie einreden. Würden Sie a) sich für die neue Perspektive bedanken oder b) die Person als besserwisserische Nervensäge abtun? Wahrscheinlich eher Variante b. Wie schaffen Sie es also nun, Ihren Liebsten über Weihnachten einen Perspektivenwechsel aufzuzeigen, ohne als veganer Besserwisser dazustehen?

Der griechische Philosoph Sokrates war inspiriert vom Beruf seiner Mutter, einer Hebamme. Hebammen «produzieren» selber keine Kinder, aber sie helfen dabei, Kinder in die Aussenwelt zu bringen. Sokrates meinte, dass das auch mit Wissen gehen muss. Er hat eine Methode entwickelt, bei der das eigentliche Wissen, oder vielleicht auch Gewissen, einer Person mit gezielten Fragen nach aussen gebracht wird.

Für den Veganismus ist diese Methode sehr praktisch! Viele Menschen «wissen», dass sie nicht für den Tod von Tieren, insbesondere Babys, verantwortlich sein wollen. Sie «wissen», dass sie umweltfreundlicher leben sollten und sie «wissen», dass ihnen ihre Gesundheit wichtig ist. Sie wissen nur nicht, dass sie eigentlich so denken und handeln deshalb nach Gewohnheit und nicht rational. Deshalb ist es ganz wichtig, dass Sie beim Zusammentreffen mit Ihren omnivoren Freunden und Familienmitgliedern nicht den Oberlehrer, sondern den Geburtshelfer spielen.

Wenn Ihnen gesagt wird, dass Veganismus komisch, radikal oder weltfremd sei, fragen Sie, warum die andere Person so denkt, anstatt eine Predigt zu halten, was alles falsch läuft auf dieser Welt. Dadurch muss sich das Gegenüber mit der eigenen Aussage wirklich befassen und merkt im besten Fall, geleitet durch weitere Fragen, wie unbedacht die Aussage war. Kleiner Tipp: die Warum-Frage geht praktisch immer!

Des Weiteren können Sie abwägende Fragen stellen. Wenn Ihnen geantwortet wird, dass eine Person Fleisch einfach zu gerne isst, fragen Sie im Gegenzug, ob der Person der eigene Geschmack oder das Leben eines Tieres wichtiger ist.

Natürlich ist es auch bei diesen Methoden wichtig, die nötigen Fakten zu kennen. Machen Sie sich aber bewusst, dass Sie nicht alles wissen müssen! In der Regel reicht es schon, über einige Prozesse Bescheid zu wissen. Das kann sogar effektiver sein, als nackte Zahlen zu nennen. Wenn Sie sich in einem Gebiet noch unsicher fühlen, können Sie ihr Wissen auf unserer Homepage auffrischen. 

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Für weitere Fakten und Fragen können Sie auch unsere FAQs und das Argumentarium, eine Sammlung dokumentierter Fakten inklusive Quellenangabe, konsultieren!

 

Letzte Aktualisierung: 02.12.2019
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