Drupal blog posts https://www.swissveg.ch/de de Wir feiern 30 Jahre V-Label https://www.swissveg.ch/de/30-jahre-v-label <span>Wir feiern 30 Jahre V-Label</span> <span><span lang="" about="/de/user/2398" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Christine</span></span> <span>3. Februar 2026 - 8:00</span> <div class="field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><p class="einleitung">Das V-Label feiert dieses Jahr sein 30-jähriges Jubiläum. Es wurde 1996 von Swissveg gegründet und ist heute das bekannteste und vertrauenswürdigste Vegi-Label. Mittlerweile tragen über 70'000 Produkte von mehr als 4'800 Unternehmen in über 55 Ländern das V-Label.</p><h2>Vom kleinen Büro in Sennwald zur globalen Bewegung</h2><p><a href="https://www.swissveg.ch/de" target="_blank" title="Swissveg">Swissveg</a>, damals noch unter dem Namen «Schweizerische Vereinigung für Vegetarismus» (SVV) aktiv, entwickelte 1996 im ersten kleinen Büro in Sennwald (SG) die Idee des V-Labels, um eine klare Kennzeichnung und Orientierungshilfe für Verbraucher und Verbraucherinnen zu schaffen. Die SVV begleitete die Detailhändlerin Migros bei der Einführung ihrer vegetarischen Produktlinie Cornatur und zertifizierte die Produkte von Beginn an mit dem <a href="https://www.v-label.com/ch-de/" target="_blank" title="V-Label">V-Label</a>.</p><style> .centered-figure2 { display: flex; flex-direction: column; align-items: center; margin: 20px auto; } .centered-figure2 img { width: 25%; /* Web: ca. 1/5 der Breite */ height: auto; /* proportional */ display: block; } .centered-figure2 figcaption { margin-top: 10px; font-size: 1.4rem; /* Schriftgröße anpassen */ text-align: center; line-height: 1.3; } /* Mobile */ @media (max-width: 768px) { .centered-figure2 img { width: 100%; /* Mobile: volle Breite */ } } </style><figure class="centered-figure2"><img src="/sites/swissveg.ch/files/2026-01/Migros%20Cornatur%20Quorn_1997.gif" alt=""><figcaption>Migros' Produktlinie Cornatur, 1997 zertifiziert mit dem V-Label</figcaption></figure><p>Renato Pichler, Präsident der SVV und der <a href="https://www.euroveg.eu/" target="_blank" title="EVU">Europäischen Vegetarier-Union (EVU)</a> sowie Gründer der V-Label GmbH, stellte 1999 das V-Label auf dem Europäischen Vegetarierkongress in der Schweiz vor und lud Organisationen aus ganz Europa dazu ein, das Label in ihrem Land einzuführen. Das V-Label-Netzwerk wuchs stetig: Österreich trat 2002 bei und in den 2000er und 2010er Jahren kamen weitere europäische Partnerorganisationen hinzu. Bis 2019 hatte das V-Label die Vereinigten Staaten und Lateinamerika erreicht, 2021 Afrika, 2022 Asien und 2025 Australien. Heute ist das V-Label mit über 35 Partnerorganisationen in mehr als 55 Ländern auf allen Kontinenten vertreten und wird weltweit von Swissveg koordiniert.</p><p>&nbsp;</p><style> .swissveg-grid { display: grid; grid-template-columns: repeat(2, 1fr); /* Web: 3 Spalten */ gap: 10px; max-width: 100%; box-sizing: border-box; justify-content: center; } .swissveg-grid figure { margin: 0; display: flex; flex-direction: column; align-items: center; } .swissveg-grid img { height: 350px; /* Alle Bilder gleich hoch */ width: auto; /* Breite proportional */ display: block; } .swissveg-grid figcaption { margin-top: 6px; font-size: 1.4rem; line-height: 1.3; text-align: center; } /* Mobile */ @media (max-width: 768px) { .swissveg-grid { grid-template-columns: 1fr; /* Mobile: 1 Spalte */ } .swissveg-grid img { width: 100%; /* Mobile: volle Breite */ height: auto; /* proportional */ } } </style><div class="swissveg-grid"><figure><img src="/sites/swissveg.ch/files/2026-01/Europ%C3%A4ischer%20Vegetarierkongress_1999_.jpg" alt=""><figcaption>Europäischer Vegetarierkongress in Widnau (SG), 1999</figcaption></figure><figure><img src="/sites/swissveg.ch/files/2026-01/EVU-Vorstand_1999_.jpg" alt=""><figcaption>Vorstand der Europäischen Vegetarier-Union (EVU), 1999</figcaption></figure></div><style> .centered-figure { display: flex; flex-direction: column; align-items: center; /* Bild zentrieren */ margin: 20px auto; } .centered-figure img { width: 80%; /* Web: 50% der Breite */ height: auto; /* proportional */ display: block; } .centered-figure figcaption { margin-top: 10px; font-size: 1.4rem; /* gewünschte Schriftgröße */ text-align: center; line-height: 1.3; } /* Mobile */ @media (max-width: 768px) { .centered-figure img { width: 100%; /* Mobile: volle Breite */ } } </style><p>&nbsp;</p><p>Bereits ab 1976 wurde das heutige V-Symbol als Erkennungszeichen für die vegetarische Lebensweise genutzt. Das «V mit Blatt» erlangte internationale Bekanntheit durch die Präsentation am ersten Europäischen Vegetarierkongress 1985. Noch im selben Jahr wurde die Europäische Vegetarier Union (EVU) gegründet, welche seither das V-Symbol als festen Bestandteil ihres Vereinslogos nutzt. Seit 2008 werden die Markenrechte für die kommerzielle Nutzung des Labels zur Kennzeichnung von Produkten und Dienstleistungen von der eigens dafür gegründeten, unabhängigen V-Label GmbH in der Schweiz verwaltet.</p><h2>Das V-Label entwickelt sich weiter&nbsp;</h2><p>Die weltweite V-Label-Bewegung wurde von Renato Pichler initiiert. Zufrieden blickt er auf die Entwicklungen der letzten 30 Jahre zurück:&nbsp;</p><p class="zitat">«Seit 1996 kennzeichnen wir vegane und vegetarische Produkte für mehr Transparenz und für einen tierfreundlicheren und nachhaltigeren Konsum. Das V-Label hat nicht nur das wachsende Angebot geprägt, sondern auch Non-Profit-Organisationen gestärkt und den internationalen Austausch zwischen ihnen gefördert.»&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p>Dieser Austausch ist zentral für die Weiterentwicklung des Labels. Regelmässig finden internationale V-Label-Partnertreffen statt: erstmals 2014 im Swissveg-Büro in Winterthur mit Partnern aus Österreich, Belgien, Frankreich, Deutschland, den Niederlanden und der Türkei. Es folgten Treffen in Berlin (2015), Warschau (2018), Alicante (2019), Prag (2023) und Wien (2025).&nbsp;&nbsp;<style> .swissveg2-grid { display: grid; grid-template-columns: repeat(3, 1fr); gap: 20px; } .swissveg2-grid figure { margin: 0; display: flex; flex-direction: column; justify-content: flex-end; } .swissveg2-grid img { width: 100%; height: auto; display: block; } .swissveg2-grid figcaption { margin-top: 6px; font-size: 1.4rem; line-height: 1.3; text-align: center; } /* Mobile */ @media (max-width: 768px) { .swissveg2-grid { grid-template-columns: 1fr; } } </style></p><div class="swissveg2-grid"><figure><img src="/sites/swissveg.ch/files/2026-01/Partnertreffen%20Winterthur_2014.jpg"><figcaption>Erstes Partnertreffen in Winterthur, 2014</figcaption></figure><figure><img src="https://www.swissveg.ch/sites/swissveg.ch/files/2026-01/IMG_20161026_163732k.jpg"><figcaption>Partnertreffen in Berlin, 2015</figcaption></figure><figure><img src="/sites/swissveg.ch/files/2026-01/Partnertreffe_Warschau_2018.jpg"><figcaption>Partnertreffen in Warschau, 2018</figcaption></figure><figure><img src="https://www.swissveg.ch/sites/swissveg.ch/files/2026-01/Partnertreffen%20Alicante_2019.jpg"><figcaption>Partnertreffen in Alicante, 2019</figcaption></figure><figure><img src="/sites/swissveg.ch/files/2026-01/Partnertreffen%20Prag_2023.jpg"><figcaption>Partnertreffen in Prag, 2023</figcaption></figure><figure><img src="/sites/swissveg.ch/files/2026-01/Partnertreffen%20Wien_2025.jpg"><figcaption>Partnertreffen in Wien, 2025</figcaption></figure></div><p>&nbsp;</p><p>Das V-Label passt sich laufend neuen Anforderungen an: 2023 wurden die veganen und vegetarischen Labels modernisiert, um die Kennzeichnung für Konsumenten und Konsumentinnen verständlicher zu machen. Zudem gewinnt das V-Label im Non-Food-Bereich an Bedeutung. Renato Pichler erklärt:&nbsp;</p><p class="zitat">«Das V-Label fasst zunehmend Fuss im Non-Food-Bereich und erleichtert es den Verbrauchern, auch bei Kosmetika, Reinigungsmitteln, Kleidung und vielem mehr bewusste Entscheidungen zu treffen.»</p><style> .centered-figure5 { display: flex; flex-direction: column; align-items: center; margin: 20px auto; } .centered-figure5 img { width: 50%; /* Web: ca. 1/5 der Breite */ height: auto; /* proportional */ display: block; } .centered-figure5 figcaption { margin-top: 10px; font-size: 1.4rem; /* Schriftgröße anpassen */ text-align: center; line-height: 1.3; } /* Mobile */ @media (max-width: 768px) { .centered-figure5 img { width: 100%; /* Mobile: volle Breite */ } } </style><figure class="centered-figure5"><img src="/sites/swissveg.ch/files/2026-01/Modernisierung%20Logos.png" alt=""><figcaption>Modernisierung des V-Labels</figcaption></figure><p>&nbsp;</p><p>Zu den jüngsten Entwicklungen gehört die Lancierung des <a href="https://c-label.com/" target="_blank" title="C-Label">C-Labels</a> und <a href="https://f-label.com/" target="_blank" title="F-Label">F-Labels</a> Anfang 2025. Sie ermöglichen eine transparente Kennzeichnung von Produkten aus Zellkultur sowie aus biotechnologischer Fermentation. Im November 2025 wurde zudem gemeinsam mit Biocyclic Vegan International und ihrer Labelorganisation Biocyclic Vegan Label Ltd. (BVL) das «<a href="https://www.swissveg.ch/de/V-Label-Vegan-Agriculture?language=en" target="_blank" title="V-Label Vegan Agriculture">V-Label Vegan Agriculture</a>» eingeführt. Diese neue Labelvariante erlaubt die Lizenzierung von Landwirtschaftsbetrieben und unterstützt so die Entwicklung einer konsequent veganen und nachhaltigen Lebensmittelproduktion. Zu den ersten lizenzierten Betrieben zählen Solawi Halde in Altdorf (SZ), Ferme du Château in Payerne (VD) und Moosfeld Gemüse in Singen (DE).</p><style> .centered-figure3 { display: flex; flex-direction: column; align-items: center; margin: 20px auto; } .centered-figure3 img { width: 55%; height: auto; /* proportional */ display: block; } .centered-figure3 figcaption { margin-top: 10px; font-size: 1.4rem; /* Schriftgröße anpassen */ text-align: center; line-height: 1.3; } /* Mobile */ @media (max-width: 768px) { .centered-figure3 img { width: 100%; /* Mobile: volle Breite */ } } </style><figure class="centered-figure3"><img src="/sites/swissveg.ch/files/bilder/Logos/Solawi_Halde_2k.jpg" alt=""><figcaption>Renato Pichler (rechts) übergibt Christian Mächler von der Solawi Halde (Mitte) das V-Label-Zertifikat</figcaption></figure><h2>Für eine tierfreundlichere und nachhaltigere Zukunft</h2><p>Das V-Label ist mittlerweile das bekannteste und vertrauenswürdigste vegetarische und vegane Label – weltweit wie auch in der Schweiz. Heute tragen weltweit über 70'000 Produkte von 4'800 Unternehmen das V-Label. Aktuell sind 7’077 Produkte von 255 Unternehmen in der Schweiz und in Liechtenstein durch Swissveg lizenziert.&nbsp; Konsumenten und Konsumentinnen verbinden das V-Label mit Vertrauen, Qualität und Gesundheit. Inzwischen kennen über zwei Drittel (68 %) der Schweizer Gesamtbevölkerung das Label, Tendenz weiter steigend.<span class="fussnotenlink">1</span> 95 % der Zielgruppe (flexitarisch, vegetarisch, vegan) vertrauen dem V-Label, 95 % der Konsumenten und Konsumentinnen &nbsp;fühlen sich dadurch besser informiert und 88 % empfinden, dass es das Einkaufen erleichtert.<span class="fussnotenlink">1, 2</span></p><p>&nbsp;</p><p><style> .swissveg1-grid { display: flex; justify-content: center; /* Ganze Reihe zentrieren */ gap: 20px; max-width: 100%; box-sizing: border-box; } /* Figure als flex-Container */ .swissveg1-grid figure { margin: 0; flex: 1; /* Gleichmäßige Breite */ max-width: 45%; /* Zusammen ca. 70% */ display: flex; align-items: flex-end; /* Bilder unten ausrichten */ justify-content: center; height: 400px; /* gleiche Höhe */ } .swissveg1-grid img { width: auto; /* proportional */ height: 100%; /* passt sich der Figure-Höhe an */ display: block; object-fit: contain; /* kein Zuschneiden */ } /* Mobile */ @media (max-width: 768px) { .swissveg1-grid { flex-direction: column; /* 1 Spalte */ align-items: center; } .swissveg1-grid figure { max-width: 100%; height: auto; /* Höhe proportional */ } .swissveg1-grid img { width: 100%; /* volle Breite */ height: auto; } } </style></p><div class="swissveg1-grid"><figure><img src="/sites/swissveg.ch/files/2026-01/V-Label-2_Umfrage_2024.webp" alt=""></figure><figure><img src="/sites/swissveg.ch/files/2026-01/V-Label-7_Umfrage_2024.webp" alt=""></figure></div><p>&nbsp;</p><p>Mit 30 Jahren Erfahrung ist Swissveg Vorreiterin einer weltweiten Bewegung, die in einem kleinen Büro in Sennwald begann. Der Weg des V-Labels spiegelt den Aufschwung der veganen Bewegung wider. Auch zu Beginn seines vierten Jahrzehnts steht das Label für Vertrauen und Transparenz. Das 30-jährige Jubiläum markiert einen neuen Abschnitt auf dem Weg zu einer tierfreundlicheren und nachhaltigeren Zukunft, der auf den Errungenschaften der letzten drei Jahrzehnte aufbaut.</p></div> <div class="fussnoten"> <div class="item"> <ol><li><a href="https://www.swissveg.ch/de/label-umfrage_2024" target="_blank" title="Umfrage">Repräsentative Umfrage</a> von YouGov, 2024</li><li><a href="https://www.v-label.com/de/news-de/studie-von-proveg-und-v-label-95-prozent-der-konsumentinnen-fuehlen-sich-durch-das-v-label-besser-informiert/" target="_blank" title="Studie">Studie </a>von ProVeg und V-Label, 2022</li></ol></div></div> <div class="title-weitere-infos"> Weitere Infos </div><div class="item"> <ul><li><a href="https://www.swissveg.ch/de/meilensteine" title="Meilensteine">Geschichte der Swissveg/SVV</a></li><li><a href="https://www.swissveg.ch/de/ueber_uns" title="Portrait">Portrait der Swissveg</a></li><li><a href="https://www.swissveg.ch/de/V-Label-Vegan-Agriculture" title="V-Label">Allgemeines zum V-Label</a></li><li><a href="https://www.swissveg.ch/de/label-umfrage_2024" title="V-Label-Umfrage">V-Label-Umfrage 2024</a></li><li><a href="https://www.swissveg.ch/de/V-Label-Vegan-Agriculture" title="V-Label Vegan Agriculture">V-Label Vegan Agriculture</a></li><li><a href="https://c-label.com/" title="C-Label">C-Label</a></li><li><a href="https://f-label.com/" title="F-Label">F-Label</a></li></ul></div> Tue, 03 Feb 2026 07:00:00 +0000 Christine 4184 at https://www.swissveg.ch Wir feiern 30 Jahre V-Label https://www.swissveg.ch/de/30-jahre-v-label <span>Wir feiern 30 Jahre V-Label</span> <span><span lang="" about="/de/user/2398" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Christine</span></span> <span>3. Februar 2026 - 8:00</span> <div class="field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><p class="einleitung">Das V-Label feiert dieses Jahr sein 30-jähriges Jubiläum. Es wurde 1996 von Swissveg gegründet und ist heute das bekannteste und vertrauenswürdigste Vegi-Label. Mittlerweile tragen über 70'000 Produkte von mehr als 4'800 Unternehmen in über 55 Ländern das V-Label.</p><h2>Vom kleinen Büro in Sennwald zur globalen Bewegung</h2><p><a href="https://www.swissveg.ch/de" target="_blank" title="Swissveg">Swissveg</a>, damals noch unter dem Namen «Schweizerische Vereinigung für Vegetarismus» (SVV) aktiv, entwickelte 1996 im ersten kleinen Büro in Sennwald (SG) die Idee des V-Labels, um eine klare Kennzeichnung und Orientierungshilfe für Verbraucher und Verbraucherinnen zu schaffen. Die SVV begleitete die Detailhändlerin Migros bei der Einführung ihrer vegetarischen Produktlinie Cornatur und zertifizierte die Produkte von Beginn an mit dem <a href="https://www.v-label.com/ch-de/" target="_blank" title="V-Label">V-Label</a>.</p><style> .centered-figure2 { display: flex; flex-direction: column; align-items: center; margin: 20px auto; } .centered-figure2 img { width: 25%; /* Web: ca. 1/5 der Breite */ height: auto; /* proportional */ display: block; } .centered-figure2 figcaption { margin-top: 10px; font-size: 1.4rem; /* Schriftgröße anpassen */ text-align: center; line-height: 1.3; } /* Mobile */ @media (max-width: 768px) { .centered-figure2 img { width: 100%; /* Mobile: volle Breite */ } } </style><figure class="centered-figure2"><img src="/sites/swissveg.ch/files/2026-01/Migros%20Cornatur%20Quorn_1997.gif" alt=""><figcaption>Migros' Produktlinie Cornatur, 1997 zertifiziert mit dem V-Label</figcaption></figure><p>Renato Pichler, Präsident der SVV und der <a href="https://www.euroveg.eu/" target="_blank" title="EVU">Europäischen Vegetarier-Union (EVU)</a> sowie Gründer der V-Label GmbH, stellte 1999 das V-Label auf dem Europäischen Vegetarierkongress in der Schweiz vor und lud Organisationen aus ganz Europa dazu ein, das Label in ihrem Land einzuführen. Das V-Label-Netzwerk wuchs stetig: Österreich trat 2002 bei und in den 2000er und 2010er Jahren kamen weitere europäische Partnerorganisationen hinzu. Bis 2019 hatte das V-Label die Vereinigten Staaten und Lateinamerika erreicht, 2021 Afrika, 2022 Asien und 2025 Australien. Heute ist das V-Label mit über 35 Partnerorganisationen in mehr als 55 Ländern auf allen Kontinenten vertreten und wird weltweit von Swissveg koordiniert.</p><p>&nbsp;</p><style> .swissveg-grid { display: grid; grid-template-columns: repeat(2, 1fr); /* Web: 3 Spalten */ gap: 10px; max-width: 100%; box-sizing: border-box; justify-content: center; } .swissveg-grid figure { margin: 0; display: flex; flex-direction: column; align-items: center; } .swissveg-grid img { height: 350px; /* Alle Bilder gleich hoch */ width: auto; /* Breite proportional */ display: block; } .swissveg-grid figcaption { margin-top: 6px; font-size: 1.4rem; line-height: 1.3; text-align: center; } /* Mobile */ @media (max-width: 768px) { .swissveg-grid { grid-template-columns: 1fr; /* Mobile: 1 Spalte */ } .swissveg-grid img { width: 100%; /* Mobile: volle Breite */ height: auto; /* proportional */ } } </style><div class="swissveg-grid"><figure><img src="/sites/swissveg.ch/files/2026-01/Europ%C3%A4ischer%20Vegetarierkongress_1999_.jpg" alt=""><figcaption>Europäischer Vegetarierkongress in Widnau (SG), 1999</figcaption></figure><figure><img src="/sites/swissveg.ch/files/2026-01/EVU-Vorstand_1999_.jpg" alt=""><figcaption>Vorstand der Europäischen Vegetarier-Union (EVU), 1999</figcaption></figure></div><style> .centered-figure { display: flex; flex-direction: column; align-items: center; /* Bild zentrieren */ margin: 20px auto; } .centered-figure img { width: 80%; /* Web: 50% der Breite */ height: auto; /* proportional */ display: block; } .centered-figure figcaption { margin-top: 10px; font-size: 1.4rem; /* gewünschte Schriftgröße */ text-align: center; line-height: 1.3; } /* Mobile */ @media (max-width: 768px) { .centered-figure img { width: 100%; /* Mobile: volle Breite */ } } </style><p>&nbsp;</p><p>Bereits ab 1976 wurde das heutige V-Symbol als Erkennungszeichen für die vegetarische Lebensweise genutzt. 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Das V-Label hat nicht nur das wachsende Angebot geprägt, sondern auch Non-Profit-Organisationen gestärkt und den internationalen Austausch zwischen ihnen gefördert.»&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p>Dieser Austausch ist zentral für die Weiterentwicklung des Labels. Regelmässig finden internationale V-Label-Partnertreffen statt: erstmals 2014 im Swissveg-Büro in Winterthur mit Partnern aus Österreich, Belgien, Frankreich, Deutschland, den Niederlanden und der Türkei. Es folgten Treffen in Berlin (2015), Warschau (2018), Alicante (2019), Prag (2023) und Wien (2025).&nbsp;&nbsp;<style> .swissveg2-grid { display: grid; grid-template-columns: repeat(3, 1fr); gap: 20px; } .swissveg2-grid figure { margin: 0; display: flex; flex-direction: column; justify-content: flex-end; } .swissveg2-grid img { width: 100%; height: auto; display: block; } .swissveg2-grid figcaption { margin-top: 6px; font-size: 1.4rem; line-height: 1.3; text-align: center; } /* Mobile */ @media (max-width: 768px) { .swissveg2-grid { grid-template-columns: 1fr; } } </style></p><div class="swissveg2-grid"><figure><img src="/sites/swissveg.ch/files/2026-01/Partnertreffen%20Winterthur_2014.jpg"><figcaption>Erstes Partnertreffen in Winterthur, 2014</figcaption></figure><figure><img src="https://www.swissveg.ch/sites/swissveg.ch/files/2026-01/IMG_20161026_163732k.jpg"><figcaption>Partnertreffen in Berlin, 2015</figcaption></figure><figure><img src="/sites/swissveg.ch/files/2026-01/Partnertreffe_Warschau_2018.jpg"><figcaption>Partnertreffen in Warschau, 2018</figcaption></figure><figure><img src="https://www.swissveg.ch/sites/swissveg.ch/files/2026-01/Partnertreffen%20Alicante_2019.jpg"><figcaption>Partnertreffen in Alicante, 2019</figcaption></figure><figure><img src="/sites/swissveg.ch/files/2026-01/Partnertreffen%20Prag_2023.jpg"><figcaption>Partnertreffen in Prag, 2023</figcaption></figure><figure><img src="/sites/swissveg.ch/files/2026-01/Partnertreffen%20Wien_2025.jpg"><figcaption>Partnertreffen in Wien, 2025</figcaption></figure></div><p>&nbsp;</p><p>Das V-Label passt sich laufend neuen Anforderungen an: 2023 wurden die veganen und vegetarischen Labels modernisiert, um die Kennzeichnung für Konsumenten und Konsumentinnen verständlicher zu machen. Zudem gewinnt das V-Label im Non-Food-Bereich an Bedeutung. Renato Pichler erklärt:&nbsp;</p><p class="zitat">«Das V-Label fasst zunehmend Fuss im Non-Food-Bereich und erleichtert es den Verbrauchern, auch bei Kosmetika, Reinigungsmitteln, Kleidung und vielem mehr bewusste Entscheidungen zu treffen.»</p><style> .centered-figure5 { display: flex; flex-direction: column; align-items: center; margin: 20px auto; } .centered-figure5 img { width: 50%; /* Web: ca. 1/5 der Breite */ height: auto; /* proportional */ display: block; } .centered-figure5 figcaption { margin-top: 10px; font-size: 1.4rem; /* Schriftgröße anpassen */ text-align: center; line-height: 1.3; } /* Mobile */ @media (max-width: 768px) { .centered-figure5 img { width: 100%; /* Mobile: volle Breite */ } } </style><figure class="centered-figure5"><img src="/sites/swissveg.ch/files/2026-01/Modernisierung%20Logos.png" alt=""><figcaption>Modernisierung des V-Labels</figcaption></figure><p>&nbsp;</p><p>Zu den jüngsten Entwicklungen gehört die Lancierung des <a href="https://c-label.com/" target="_blank" title="C-Label">C-Labels</a> und <a href="https://f-label.com/" target="_blank" title="F-Label">F-Labels</a> Anfang 2025. Sie ermöglichen eine transparente Kennzeichnung von Produkten aus Zellkultur sowie aus biotechnologischer Fermentation. Im November 2025 wurde zudem gemeinsam mit Biocyclic Vegan International und ihrer Labelorganisation Biocyclic Vegan Label Ltd. (BVL) das «<a href="https://www.swissveg.ch/de/V-Label-Vegan-Agriculture?language=en" target="_blank" title="V-Label Vegan Agriculture">V-Label Vegan Agriculture</a>» eingeführt. Diese neue Labelvariante erlaubt die Lizenzierung von Landwirtschaftsbetrieben und unterstützt so die Entwicklung einer konsequent veganen und nachhaltigen Lebensmittelproduktion. Zu den ersten lizenzierten Betrieben zählen Solawi Halde in Altdorf (SZ), Ferme du Château in Payerne (VD) und Moosfeld Gemüse in Singen (DE).</p><style> .centered-figure3 { display: flex; flex-direction: column; align-items: center; margin: 20px auto; } .centered-figure3 img { width: 55%; height: auto; /* proportional */ display: block; } .centered-figure3 figcaption { margin-top: 10px; font-size: 1.4rem; /* Schriftgröße anpassen */ text-align: center; line-height: 1.3; } /* Mobile */ @media (max-width: 768px) { .centered-figure3 img { width: 100%; /* Mobile: volle Breite */ } } </style><figure class="centered-figure3"><img src="/sites/swissveg.ch/files/bilder/Logos/Solawi_Halde_2k.jpg" alt=""><figcaption>Renato Pichler (rechts) übergibt Christian Mächler von der Solawi Halde (Mitte) das V-Label-Zertifikat</figcaption></figure><h2>Für eine tierfreundlichere und nachhaltigere Zukunft</h2><p>Das V-Label ist mittlerweile das bekannteste und vertrauenswürdigste vegetarische und vegane Label – weltweit wie auch in der Schweiz. Heute tragen weltweit über 70'000 Produkte von 4'800 Unternehmen das V-Label. Aktuell sind 7’077 Produkte von 255 Unternehmen in der Schweiz und in Liechtenstein durch Swissveg lizenziert.&nbsp; Konsumenten und Konsumentinnen verbinden das V-Label mit Vertrauen, Qualität und Gesundheit. Inzwischen kennen über zwei Drittel (68 %) der Schweizer Gesamtbevölkerung das Label, Tendenz weiter steigend.<span class="fussnotenlink">1</span> 95 % der Zielgruppe (flexitarisch, vegetarisch, vegan) vertrauen dem V-Label, 95 % der Konsumenten und Konsumentinnen &nbsp;fühlen sich dadurch besser informiert und 88 % empfinden, dass es das Einkaufen erleichtert.<span class="fussnotenlink">1, 2</span></p><p>&nbsp;</p><p><style> .swissveg1-grid { display: flex; justify-content: center; /* Ganze Reihe zentrieren */ gap: 20px; max-width: 100%; box-sizing: border-box; } /* Figure als flex-Container */ .swissveg1-grid figure { margin: 0; flex: 1; /* Gleichmäßige Breite */ max-width: 45%; /* Zusammen ca. 70% */ display: flex; align-items: flex-end; /* Bilder unten ausrichten */ justify-content: center; height: 400px; /* gleiche Höhe */ } .swissveg1-grid img { width: auto; /* proportional */ height: 100%; /* passt sich der Figure-Höhe an */ display: block; object-fit: contain; /* kein Zuschneiden */ } /* Mobile */ @media (max-width: 768px) { .swissveg1-grid { flex-direction: column; /* 1 Spalte */ align-items: center; } .swissveg1-grid figure { max-width: 100%; height: auto; /* Höhe proportional */ } .swissveg1-grid img { width: 100%; /* volle Breite */ height: auto; } } </style></p><div class="swissveg1-grid"><figure><img src="/sites/swissveg.ch/files/2026-01/V-Label-2_Umfrage_2024.webp" alt=""></figure><figure><img src="/sites/swissveg.ch/files/2026-01/V-Label-7_Umfrage_2024.webp" alt=""></figure></div><p>&nbsp;</p><p>Mit 30 Jahren Erfahrung ist Swissveg Vorreiterin einer weltweiten Bewegung, die in einem kleinen Büro in Sennwald begann. Der Weg des V-Labels spiegelt den Aufschwung der veganen Bewegung wider. Auch zu Beginn seines vierten Jahrzehnts steht das Label für Vertrauen und Transparenz. Das 30-jährige Jubiläum markiert einen neuen Abschnitt auf dem Weg zu einer tierfreundlicheren und nachhaltigeren Zukunft, der auf den Errungenschaften der letzten drei Jahrzehnte aufbaut.</p></div> <div class="fussnoten"> <div class="item"> <ol><li><a href="https://www.swissveg.ch/de/label-umfrage_2024" target="_blank" title="Umfrage">Repräsentative Umfrage</a> von YouGov, 2024</li><li><a href="https://www.v-label.com/de/news-de/studie-von-proveg-und-v-label-95-prozent-der-konsumentinnen-fuehlen-sich-durch-das-v-label-besser-informiert/" target="_blank" title="Studie">Studie </a>von ProVeg und V-Label, 2022</li></ol></div></div> <div class="title-weitere-infos"> Weitere Infos </div><div class="item"> <ul><li><a href="https://www.swissveg.ch/de/meilensteine" title="Meilensteine">Geschichte der Swissveg/SVV</a></li><li><a href="https://www.swissveg.ch/de/ueber_uns" title="Portrait">Portrait der Swissveg</a></li><li><a href="https://www.swissveg.ch/de/V-Label-Vegan-Agriculture" title="V-Label">Allgemeines zum V-Label</a></li><li><a href="https://www.swissveg.ch/de/label-umfrage_2024" title="V-Label-Umfrage">V-Label-Umfrage 2024</a></li><li><a href="https://www.swissveg.ch/de/V-Label-Vegan-Agriculture" title="V-Label Vegan Agriculture">V-Label Vegan Agriculture</a></li><li><a href="https://c-label.com/" title="C-Label">C-Label</a></li><li><a href="https://f-label.com/" title="F-Label">F-Label</a></li></ul></div> Tue, 03 Feb 2026 07:00:00 +0000 Christine 4184 at https://www.swissveg.ch Wintersession 2025 https://www.swissveg.ch/de/wintersession-2025 <span>Wintersession 2025</span> <span><span lang="" about="/de/user/2566" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Renato</span></span> <span>2. Dezember 2025 - 9:04</span> <div class="field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><p class="einleitung">Die Wintersession der Räte findet vom 1.-19. Dezember 2025 statt. In diesem Artikel finden Sie eine Übersicht über Themen, die aus unserer Perspektive von Bedeutung sind.</p><h2><a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20253231" target="_blank">25.3231 Motion:</a> «Anpassung der RAUS-Bestimmungen im Sinne von Umwelt und Tierwohl»</h2><p>Die RAUS-Verordnung («Regelmässiger Auslauf im Freien RAUS») soll abgeschwächt werden. Der vorgeschriebene Auslauf auf eine Weide oder einen Aussenlauf soll durch einen sogenannten Innen-Auslauf kompensiert werden. Dabei ist ein Teil des Stalls unter freiem Himmel.<br />Der Bundesrat lehnt diese Motion ab. Der Ständerat hat sie angenommen. Nun entscheidet der Nationalrat darüber.<br />Dieselbe Motion wurde auch im Nationalrat eingereicht: <a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20253228" target="_blank">25.3228</a>.<br /> </p><p> </p><h2><a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20253715" target="_blank">25.3715 Motion:</a> «Abschüsse von Wölfen in Jagdbanngebiete ermöglichen»</h2><p><img src="/sites/swissveg.ch/files/bilder/Wildtiere/wolf.webp" alt="Wolf" width="20.08%" class="align-right" />Der Bundesrat wird beauftragt, einen Entwurf zu einem Erlass der Bundesversammlung vorzulegen, der das Jagdgesetz so ändert, dass Wölfe, für die eine ordentliche Abschussbewilligung vorliegt, auch in Jagdbanngebieten geschossen werden dürfen, wenn es für den Schutz der Lebensräume, für die Erhaltung der Artenvielfalt, zur Hege oder zur Verhütung von übermässigen Wildschäden notwendig ist. Der Ständerat hat diese Motion am 25.9.25 angenommen. Nun entscheidet der Nationalrat darüber.<br /><em>Die Jagdbanngebiete sind der letzte Rückzugsort für die Wildtiere. Würden die Jäger auch dort noch Tiere erschiessen, bedeutet dies ein zusätzlicher Stress für alle dort vorhandenen Wildtiere.</em></p><p><em>3.12.25: Der Nationalrat hat diese Motion leider angenommen. Nun geht es an den Bundesrat.</em></p><h2><a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20253549" target="_blank">25.3549 Motion:</a> «Im Rudel lebender Problemwolf. Handeln muss möglich sein!»</h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, die Jagdgesetzgebung so zu ändern, dass folgende Punkte abgedeckt sind:<br />1. Es muss möglich sein, den Abschuss von Problemwölfen, die erheblichen Schaden an Nutztieren anrichten oder Menschen gefährden (Art. 9b Abs. 1 Jagdverordnung, JSV), zu bewilligen, auch wenn diese Wölfe zu einem Rudel gehören oder sich im Streifgebiet eines Rudels aufhalten.<br />2. Reaktive Regulierung (Art. 4c Abs. 1 JSV): Schäden sind auf dem ganzen Gebiet zu berücksichtigen, und zwar auch vorausschauend und nicht erst post factum. Der Ständerat hat diese Motion am 25.9.25 angenommen. Nun entscheidet der Nationalrat darüber.<br /><em>Diese Motion würde jeden Wolfabschuss rechtfertigen, da «vorausschauend» alles behauptet aber nichts überprüft werden kann. Schon heute ist es möglich </em><a href="https://www.srf.ch/news/schweiz/schweizer-wolfsbilanz-so-viele-woelfe-wurden-praeventiv-geschossen" target="_blank"><em>präventiv Wölfe zu erschiessen</em></a><em>. Der Schutz der Nutztiere durch </em><a href="https://www.gruppe-wolf.ch/Herdenschutz.htm" target="_blank"><em>Herdenschutzhunde und andere Massnahmen </em></a><em>hat sich bewährt. Es wäre sinnvoller dies weiter auszubauen.</em></p><p><em>3.12.25: Der Nationalrat hat diese Motion leider angenommen.</em></p><h2><a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20250067" target="_blank">25.067 Geschäft des Bundesrates:</a> «Für eine sichere Ernährung – durch Stärkung einer nachhaltigen inländischen Produktion, mehr pflanzliche Lebensmittel und sauberes Trinkwasser (Ernährungsinitiative)». Volksinitiative</h2><p><em>17.12.2025: Der Nationalrat hat sich gegen die Initiative ausgesprochen und auch einen möglichen Gegenvorschlag abgelehnt. Von Links bis rechts wurde eine vermehrt pflanzlichere Ernährung abgelehnt. </em><a href="https://www.parlament.ch/de/services/news/Seiten/2025/20251217161554051194158159026_bsd124.aspx" target="_blank"><em>Keine einzige Fraktion befürwortete die Initiative.</em></a></p><p><em>Nach der Session hat auch die </em><a href="https://www.parlament.ch/press-releases/Pages/mm-wak-s-2026-01-23.aspx?lang=1031" target="_blank"><em>Kommission des Ständerates die Initiative abgelehnt</em></a><em>.</em></p><p> </p><h2><a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20240080" target="_blank">24.080 Geschäft des Bundesrates:</a> «Für eine Einschränkung von Feuerwerk»</h2><p>Der Nationalrat diskutiert über diese Initiative.</p><p><em>11.12.26: Der Nationalrat hat den indirekten Gegenentwurf mit Anpassungen angenommen.</em></p><p> </p><h2><a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20250059">25.059 Geschäft des Bundesrates:</a> «Ja zum Importverbot für tierquälerisch erzeugte Pelzprodukte (Pelzinitiative)». Volksinitiative und indirekter Gegenvorschlag (Änderung des Tierschutzgesetzes)</h2><p><em>8.12.25: Der Ständerat hat die Diskussion darüber auf die lange Bank geschoben indem er eine Fristverlängerung verlangt hat.</em></p><p> </p></div> <div class="title-weitere-infos"> Weitere Infos </div><div class="item"> <ul><li><a href="https://www.swissveg.ch/sessionen?language=de">Sessionen</a></li><li><a href="/sommersession-2025">Sommersession 2025</a></li><li><a href="/de/sondersession-mai-2025">Sondersession Mai 2025</a></li><li><a href="/fruehlingssession-2025">Frühlingssession 2025</a></li><li>Aktuelles zur Session: <a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/sessionen/aktuelle-session" target="_blank">parlament.ch</a></li></ul></div> Tue, 02 Dec 2025 08:04:30 +0000 Renato 4182 at https://www.swissveg.ch Wintersession 2025 https://www.swissveg.ch/de/wintersession-2025 <span>Wintersession 2025</span> <span><span lang="" about="/de/user/2566" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Renato</span></span> <span>2. Dezember 2025 - 9:04</span> <div class="field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><p class="einleitung">Die Wintersession der Räte findet vom 1.-19. Dezember 2025 statt. In diesem Artikel finden Sie eine Übersicht über Themen, die aus unserer Perspektive von Bedeutung sind.</p><h2><a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20253231" target="_blank">25.3231 Motion:</a> «Anpassung der RAUS-Bestimmungen im Sinne von Umwelt und Tierwohl»</h2><p>Die RAUS-Verordnung («Regelmässiger Auslauf im Freien RAUS») soll abgeschwächt werden. Der vorgeschriebene Auslauf auf eine Weide oder einen Aussenlauf soll durch einen sogenannten Innen-Auslauf kompensiert werden. Dabei ist ein Teil des Stalls unter freiem Himmel.<br />Der Bundesrat lehnt diese Motion ab. Der Ständerat hat sie angenommen. Nun entscheidet der Nationalrat darüber.<br />Dieselbe Motion wurde auch im Nationalrat eingereicht: <a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20253228" target="_blank">25.3228</a>.<br /> </p><p> </p><h2><a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20253715" target="_blank">25.3715 Motion:</a> «Abschüsse von Wölfen in Jagdbanngebiete ermöglichen»</h2><p><img src="/sites/swissveg.ch/files/bilder/Wildtiere/wolf.webp" alt="Wolf" width="20.08%" class="align-right" />Der Bundesrat wird beauftragt, einen Entwurf zu einem Erlass der Bundesversammlung vorzulegen, der das Jagdgesetz so ändert, dass Wölfe, für die eine ordentliche Abschussbewilligung vorliegt, auch in Jagdbanngebieten geschossen werden dürfen, wenn es für den Schutz der Lebensräume, für die Erhaltung der Artenvielfalt, zur Hege oder zur Verhütung von übermässigen Wildschäden notwendig ist. Der Ständerat hat diese Motion am 25.9.25 angenommen. Nun entscheidet der Nationalrat darüber.<br /><em>Die Jagdbanngebiete sind der letzte Rückzugsort für die Wildtiere. Würden die Jäger auch dort noch Tiere erschiessen, bedeutet dies ein zusätzlicher Stress für alle dort vorhandenen Wildtiere.</em></p><p><em>3.12.25: Der Nationalrat hat diese Motion leider angenommen. Nun geht es an den Bundesrat.</em></p><h2><a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20253549" target="_blank">25.3549 Motion:</a> «Im Rudel lebender Problemwolf. Handeln muss möglich sein!»</h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, die Jagdgesetzgebung so zu ändern, dass folgende Punkte abgedeckt sind:<br />1. Es muss möglich sein, den Abschuss von Problemwölfen, die erheblichen Schaden an Nutztieren anrichten oder Menschen gefährden (Art. 9b Abs. 1 Jagdverordnung, JSV), zu bewilligen, auch wenn diese Wölfe zu einem Rudel gehören oder sich im Streifgebiet eines Rudels aufhalten.<br />2. Reaktive Regulierung (Art. 4c Abs. 1 JSV): Schäden sind auf dem ganzen Gebiet zu berücksichtigen, und zwar auch vorausschauend und nicht erst post factum. Der Ständerat hat diese Motion am 25.9.25 angenommen. Nun entscheidet der Nationalrat darüber.<br /><em>Diese Motion würde jeden Wolfabschuss rechtfertigen, da «vorausschauend» alles behauptet aber nichts überprüft werden kann. Schon heute ist es möglich </em><a href="https://www.srf.ch/news/schweiz/schweizer-wolfsbilanz-so-viele-woelfe-wurden-praeventiv-geschossen" target="_blank"><em>präventiv Wölfe zu erschiessen</em></a><em>. Der Schutz der Nutztiere durch </em><a href="https://www.gruppe-wolf.ch/Herdenschutz.htm" target="_blank"><em>Herdenschutzhunde und andere Massnahmen </em></a><em>hat sich bewährt. Es wäre sinnvoller dies weiter auszubauen.</em></p><p><em>3.12.25: Der Nationalrat hat diese Motion leider angenommen.</em></p><h2><a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20250067" target="_blank">25.067 Geschäft des Bundesrates:</a> «Für eine sichere Ernährung – durch Stärkung einer nachhaltigen inländischen Produktion, mehr pflanzliche Lebensmittel und sauberes Trinkwasser (Ernährungsinitiative)». Volksinitiative</h2><p><em>17.12.2025: Der Nationalrat hat sich gegen die Initiative ausgesprochen und auch einen möglichen Gegenvorschlag abgelehnt. Von Links bis rechts wurde eine vermehrt pflanzlichere Ernährung abgelehnt. </em><a href="https://www.parlament.ch/de/services/news/Seiten/2025/20251217161554051194158159026_bsd124.aspx" target="_blank"><em>Keine einzige Fraktion befürwortete die Initiative.</em></a></p><p><em>Nach der Session hat auch die </em><a href="https://www.parlament.ch/press-releases/Pages/mm-wak-s-2026-01-23.aspx?lang=1031" target="_blank"><em>Kommission des Ständerates die Initiative abgelehnt</em></a><em>.</em></p><p> </p><h2><a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20240080" target="_blank">24.080 Geschäft des Bundesrates:</a> «Für eine Einschränkung von Feuerwerk»</h2><p>Der Nationalrat diskutiert über diese Initiative.</p><p><em>11.12.26: Der Nationalrat hat den indirekten Gegenentwurf mit Anpassungen angenommen.</em></p><p> </p><h2><a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20250059">25.059 Geschäft des Bundesrates:</a> «Ja zum Importverbot für tierquälerisch erzeugte Pelzprodukte (Pelzinitiative)». Volksinitiative und indirekter Gegenvorschlag (Änderung des Tierschutzgesetzes)</h2><p><em>8.12.25: Der Ständerat hat die Diskussion darüber auf die lange Bank geschoben indem er eine Fristverlängerung verlangt hat.</em></p><p> </p></div> <div class="title-weitere-infos"> Weitere Infos </div><div class="item"> <ul><li><a href="https://www.swissveg.ch/sessionen?language=de">Sessionen</a></li><li><a href="/sommersession-2025">Sommersession 2025</a></li><li><a href="/de/sondersession-mai-2025">Sondersession Mai 2025</a></li><li><a href="/fruehlingssession-2025">Frühlingssession 2025</a></li><li>Aktuelles zur Session: <a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/sessionen/aktuelle-session" target="_blank">parlament.ch</a></li></ul></div> Tue, 02 Dec 2025 08:04:30 +0000 Renato 4182 at https://www.swissveg.ch Ein Leben im Verborgenen https://www.swissveg.ch/de/tauben <span>Ein Leben im Verborgenen</span> <span><span lang="" about="/de/user/3027" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Sarah</span></span> <span>25. November 2025 - 8:00</span> <div class="field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><p class="einleitung">Verachtet und gejagt: Stadttauben, Mäuse und Ratten haben kein einfaches Leben. Doch einige Städte zeigen, dass es auch anders geht.</p><p>Sie picken an Bahnhöfen nach Abfall und Essensresten und werden vom Grossteil der Pendelnden keines Blickes gewürdigt: Stadttauben haben es schwer in unseren Städten. Sie finden weder artgerechtes Futter noch geeignete Nist- und Schlafplätze. Dass Stadttauben nur aufgrund des Menschen existieren, wissen die wenigsten: Die Vögel wurden vor rund 6 000 Jahren domestiziert und dienten über lange Zeit als Fleisch- und Eierlieferanten sowie Briefboten. Heute haben sie jedoch ihren ursprünglichen Nutzen für den Menschen verloren, sind obdachlos geworden und leben in den Städten. Ratten und Mäuse sind in unserem Stadtbild weniger sichtbar als ihre fliegenden Leidensgenossinnen. Im Unterschied zu Stadttauben wurden sie nie domestiziert. Bei ihnen handelt es sich um sogenannte Kulturfolger – Tiere, die dem Menschen aufgrund von Unterschlupf- und Nahrungsmöglichkeiten in dessen Siedlungen folgen. Die pelzigen Tierchen werden abschätzig als «Hygieneschädlinge» bezeichnet und gelten schon seit jeher als Seuchenträger. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass sie für die Verbreitung der Pest im Mittelalter verantwortlich gemacht wurden. Doch daran gibt es Zweifel: 2018 fanden Forschende heraus, dass nicht Ratten- sondern Menschenflöhe und Kleiderläuse die gefürchtete Seuche verbreitet hatten.¹ In der Schweiz besteht heutzutage keine Gefahr durch Mäuse oder Ratten. Auch Stadttauben wird oft unterstellt, sie würden Krankheiten übertragen, viele Menschen ekeln sich deshalb vor den Vögeln. Doch diese Angst ist unbegründet: Es gibt keine bestätigten Fälle, bei denen Erkrankungen von Stadttauben auf Menschen übertragen wurden. So sind beispielsweise Salmonellen, die Tauben befallen können, taubenspezifisch und für den Menschen daher harmlos.²</p><h3>Grausame Populationskontrolle</h3><p>Neben baulichen Massnahmen zur Abschreckung wie Spikes auf Simsen oder Netzen, die sich oft als tödliche Fallen für die Vögel erweisen, werden Tauben auch aktiv gejagt. Den Ratten und Mäusen ergeht es nicht besser: In der Schweiz bieten viele private Schädlingsbekämpfungsfirmen «professionelle Mäusebekämpfungen» an. Dabei werden die Nager hauptsächlich mit Gift oder Schlagfallen getötet. Dabei wäre es in Bezug auf die Nagetiere einfach, für eine gesunde Population zu sorgen: Der Schweizer Tierschutz empfiehlt vorbeugende Massnahmen wie etwa die sichere Aufbewahrung von Lebensmitteln und das Verschliessen von Müllcontainern. Zudem führen die Bekämpfungsmassnahmen ohnehin nur dazu, dass die weiblichen Tiere noch fruchtbarer werden und mehr Nachwuchs gebären. Das Tierschutzgesetz (TSchG) und die Tierschutzverordnung (TSchV) verbieten es, Wirbeltieren wie Mäusen und Ratten ungerechtfertigt Schmerzen, Leiden oder Schäden zuzufügen. Würde dies konsequent befolgt, wäre die grausame Tötung der Säugetiere ohnehin nicht erlaubt.</p><h3>Gesellschaftliche Verantwortung</h3><p>Immerhin für Stadttauben tritt langsam aber sicher eine Verbesserung ein. Dies zeigt die deutsche Stadt Augsburg, die mit dem «Augsburger Modell» eine Vorreiterrolle einnimmt: Sie stellt den Tieren betreute Taubenschläge zur Verfügung, wo sie Futter finden und ihr Gesundheitszustand überprüft wird. Durch die Bindung an den Taubenschlag sind die Vögel seltener in der Stadt unterwegs und hinterlassen dort dementsprechend weniger Kot. Zur Regulierung des Bestands werden frisch gelegte Eier zudem durch Ei-Attrappen ersetzt. «In betreuten Schlägen lässt man die Tauben so alle 1 bis 1,5 Jahre ausbrüten», erklärt Sabine Ruch vom Verein Stadttauben Schweiz. In der Schweiz verfügt die Stadt Bern über ein vorbildliches Taubenmanagement. Winterthur hat zumindest zwei Schläge und auch weitere Städte, darunter Olten, Aarau sowie Solothurn haben laut Sabine Ruch einige betreute Taubenschläge. Dies sei ein guter Anfang, reiche jedoch bei weitem nicht aus, ergänzt die Taubenexpertin. Der Umgang mit Stadttauben, Ratten und Mäusen spiegelt die gesellschaftliche Haltung gegenüber Tieren wider. Doch tierfreundliche Modelle wie das Augsburger Modell zeigen, dass ein respektvolles Miteinander möglich ist – es liegt an uns, diesen Weg weiterzugehen und humane Lösungen zu fördern.</p><h4>Jetzt helfen!</h4><p>Der Verein Stadttauben Schweiz setzt sich für das Wohlergehen und die Würde von Stadttauben ein und arbeitet Modelle zur tierfreundlichen Populations- kontrolle aus. Auf der <a href="https://stadttauben.ch/" target="_blank">Website des Vereins Stadttauben Schweiz</a> finden sich viele nützliche Tipps und Infos.</p><p>Für die pelzigen Tierchen existieren momentan leider keine Hilfsprojekte. Jedoch setzt sich der<a href="https://rattenclub.ch/" target="_blank"> Club der Rattenfreunde</a> CH generell für Wild-, Labor- und Heimtierratten ein. Der Verein vermittelt heimatlose Ratten und setzt sich für&nbsp;<br>die Sensibilisierung der Bevölkerung ein.</p></div> <div class="fussnoten"> <div class="item"> <p>1 Joel Sartore, National Geographic Photo Ark &amp; National Geographic. (2018, 17. Januar). Eine provokante Studie hält menschliche Parasiten für die primären Überträger des<br>Pestbakteriums. <a href="http://www.nationalgeographic.de/wissenschaft/ratten-womoeglich-doch-nicht-fuer-mittelalterlichepestausbrueche-verantwortlich">www.nationalgeographic.de/wissenschaft/ratten-womoeglich-doch-nicht-fue…</a><br>2 Kneidl-Fenske, M. &amp; Dämmrich, M. (2017). Gefährdungseinstufung von Stadttauben: Übertragen Tauben Krankheiten und Parasiten? Überprüfung aktueller Aussagen<br>aus dem Internet auf ihren Wahrheitsgehalt (Von Hamburger Stadttauben e. V. &amp; Landesbeauftragte für den Tierschutz in Niedersachsen). <a href="http://www.erna-graff-stiftung.de/wp-content/uploads/2017/08/Gef%C3%A4hrdungseinstufung-der-Stadttauben.pdf">www.erna-graff-stiftung.de/wp-content/uploads/2017/08/Gef%C3%A4hrdungse…</a></p></div></div> <div class="title-weitere-infos"> Weitere Infos </div><div class="item"> <ul><li><a href="https://www.swissveg.ch/de/wildtiere" target="_blank">Alles über Wildtiere</a></li><li><a href="https://stadttauben.ch/" target="_blank">Stadttauben Schweiz</a></li><li><a href="https://rattenclub.ch/" target="_blank">Club der Rattenfreunde Schweiz&nbsp;</a></li></ul></div> Tue, 25 Nov 2025 07:00:00 +0000 Sarah 4176 at https://www.swissveg.ch Ein Leben im Verborgenen https://www.swissveg.ch/de/tauben <span>Ein Leben im Verborgenen</span> <span><span lang="" about="/de/user/3027" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Sarah</span></span> <span>25. November 2025 - 8:00</span> <div class="field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><p class="einleitung">Verachtet und gejagt: Stadttauben, Mäuse und Ratten haben kein einfaches Leben. Doch einige Städte zeigen, dass es auch anders geht.</p><p>Sie picken an Bahnhöfen nach Abfall und Essensresten und werden vom Grossteil der Pendelnden keines Blickes gewürdigt: Stadttauben haben es schwer in unseren Städten. Sie finden weder artgerechtes Futter noch geeignete Nist- und Schlafplätze. Dass Stadttauben nur aufgrund des Menschen existieren, wissen die wenigsten: Die Vögel wurden vor rund 6 000 Jahren domestiziert und dienten über lange Zeit als Fleisch- und Eierlieferanten sowie Briefboten. Heute haben sie jedoch ihren ursprünglichen Nutzen für den Menschen verloren, sind obdachlos geworden und leben in den Städten. Ratten und Mäuse sind in unserem Stadtbild weniger sichtbar als ihre fliegenden Leidensgenossinnen. Im Unterschied zu Stadttauben wurden sie nie domestiziert. Bei ihnen handelt es sich um sogenannte Kulturfolger – Tiere, die dem Menschen aufgrund von Unterschlupf- und Nahrungsmöglichkeiten in dessen Siedlungen folgen. Die pelzigen Tierchen werden abschätzig als «Hygieneschädlinge» bezeichnet und gelten schon seit jeher als Seuchenträger. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass sie für die Verbreitung der Pest im Mittelalter verantwortlich gemacht wurden. Doch daran gibt es Zweifel: 2018 fanden Forschende heraus, dass nicht Ratten- sondern Menschenflöhe und Kleiderläuse die gefürchtete Seuche verbreitet hatten.¹ In der Schweiz besteht heutzutage keine Gefahr durch Mäuse oder Ratten. Auch Stadttauben wird oft unterstellt, sie würden Krankheiten übertragen, viele Menschen ekeln sich deshalb vor den Vögeln. Doch diese Angst ist unbegründet: Es gibt keine bestätigten Fälle, bei denen Erkrankungen von Stadttauben auf Menschen übertragen wurden. So sind beispielsweise Salmonellen, die Tauben befallen können, taubenspezifisch und für den Menschen daher harmlos.²</p><h3>Grausame Populationskontrolle</h3><p>Neben baulichen Massnahmen zur Abschreckung wie Spikes auf Simsen oder Netzen, die sich oft als tödliche Fallen für die Vögel erweisen, werden Tauben auch aktiv gejagt. Den Ratten und Mäusen ergeht es nicht besser: In der Schweiz bieten viele private Schädlingsbekämpfungsfirmen «professionelle Mäusebekämpfungen» an. Dabei werden die Nager hauptsächlich mit Gift oder Schlagfallen getötet. Dabei wäre es in Bezug auf die Nagetiere einfach, für eine gesunde Population zu sorgen: Der Schweizer Tierschutz empfiehlt vorbeugende Massnahmen wie etwa die sichere Aufbewahrung von Lebensmitteln und das Verschliessen von Müllcontainern. Zudem führen die Bekämpfungsmassnahmen ohnehin nur dazu, dass die weiblichen Tiere noch fruchtbarer werden und mehr Nachwuchs gebären. Das Tierschutzgesetz (TSchG) und die Tierschutzverordnung (TSchV) verbieten es, Wirbeltieren wie Mäusen und Ratten ungerechtfertigt Schmerzen, Leiden oder Schäden zuzufügen. Würde dies konsequent befolgt, wäre die grausame Tötung der Säugetiere ohnehin nicht erlaubt.</p><h3>Gesellschaftliche Verantwortung</h3><p>Immerhin für Stadttauben tritt langsam aber sicher eine Verbesserung ein. Dies zeigt die deutsche Stadt Augsburg, die mit dem «Augsburger Modell» eine Vorreiterrolle einnimmt: Sie stellt den Tieren betreute Taubenschläge zur Verfügung, wo sie Futter finden und ihr Gesundheitszustand überprüft wird. Durch die Bindung an den Taubenschlag sind die Vögel seltener in der Stadt unterwegs und hinterlassen dort dementsprechend weniger Kot. Zur Regulierung des Bestands werden frisch gelegte Eier zudem durch Ei-Attrappen ersetzt. «In betreuten Schlägen lässt man die Tauben so alle 1 bis 1,5 Jahre ausbrüten», erklärt Sabine Ruch vom Verein Stadttauben Schweiz. In der Schweiz verfügt die Stadt Bern über ein vorbildliches Taubenmanagement. Winterthur hat zumindest zwei Schläge und auch weitere Städte, darunter Olten, Aarau sowie Solothurn haben laut Sabine Ruch einige betreute Taubenschläge. Dies sei ein guter Anfang, reiche jedoch bei weitem nicht aus, ergänzt die Taubenexpertin. Der Umgang mit Stadttauben, Ratten und Mäusen spiegelt die gesellschaftliche Haltung gegenüber Tieren wider. Doch tierfreundliche Modelle wie das Augsburger Modell zeigen, dass ein respektvolles Miteinander möglich ist – es liegt an uns, diesen Weg weiterzugehen und humane Lösungen zu fördern.</p><h4>Jetzt helfen!</h4><p>Der Verein Stadttauben Schweiz setzt sich für das Wohlergehen und die Würde von Stadttauben ein und arbeitet Modelle zur tierfreundlichen Populations- kontrolle aus. Auf der <a href="https://stadttauben.ch/" target="_blank">Website des Vereins Stadttauben Schweiz</a> finden sich viele nützliche Tipps und Infos.</p><p>Für die pelzigen Tierchen existieren momentan leider keine Hilfsprojekte. Jedoch setzt sich der<a href="https://rattenclub.ch/" target="_blank"> Club der Rattenfreunde</a> CH generell für Wild-, Labor- und Heimtierratten ein. Der Verein vermittelt heimatlose Ratten und setzt sich für&nbsp;<br>die Sensibilisierung der Bevölkerung ein.</p></div> <div class="fussnoten"> <div class="item"> <p>1 Joel Sartore, National Geographic Photo Ark &amp; National Geographic. (2018, 17. Januar). Eine provokante Studie hält menschliche Parasiten für die primären Überträger des<br>Pestbakteriums. <a href="http://www.nationalgeographic.de/wissenschaft/ratten-womoeglich-doch-nicht-fuer-mittelalterlichepestausbrueche-verantwortlich">www.nationalgeographic.de/wissenschaft/ratten-womoeglich-doch-nicht-fue…</a><br>2 Kneidl-Fenske, M. &amp; Dämmrich, M. (2017). Gefährdungseinstufung von Stadttauben: Übertragen Tauben Krankheiten und Parasiten? Überprüfung aktueller Aussagen<br>aus dem Internet auf ihren Wahrheitsgehalt (Von Hamburger Stadttauben e. V. &amp; Landesbeauftragte für den Tierschutz in Niedersachsen). <a href="http://www.erna-graff-stiftung.de/wp-content/uploads/2017/08/Gef%C3%A4hrdungseinstufung-der-Stadttauben.pdf">www.erna-graff-stiftung.de/wp-content/uploads/2017/08/Gef%C3%A4hrdungse…</a></p></div></div> <div class="title-weitere-infos"> Weitere Infos </div><div class="item"> <ul><li><a href="https://www.swissveg.ch/de/wildtiere" target="_blank">Alles über Wildtiere</a></li><li><a href="https://stadttauben.ch/" target="_blank">Stadttauben Schweiz</a></li><li><a href="https://rattenclub.ch/" target="_blank">Club der Rattenfreunde Schweiz&nbsp;</a></li></ul></div> Tue, 25 Nov 2025 07:00:00 +0000 Sarah 4176 at https://www.swissveg.ch Swissveg-Analyse 2025: Wie steht es um die Anzahl Veganer und Vegetarier? https://www.swissveg.ch/de/swissveg-analyse-statistiken-2025 <span>Swissveg-Analyse 2025: Wie steht es um die Anzahl Veganer und Vegetarier?</span> <span><span lang="" about="/de/user/2566" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Renato</span></span> <span>13. November 2025 - 13:14</span> <div class="field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><p class="einleitung">Nach der stetig steigenden Anzahl Vegetarier und Veganer in den letzten Jahren und dem Höhepunkt von letztem Jahr (5,3 %), ist die Anzahl dieses Jahr leicht auf 5,0 % gesunken. Somit isst jede zwanzigste Person in der Schweiz kein Fleisch. Dies liegt 35 % höher als noch vor 5 Jahren. Die Veganer haben hingegen vor allem in der Romandie stark zugelegt (von 0,1 % auf 0,4 %). Die Zahl der «Flexitarier» hat weiter leicht zugenommen. Fast ein Viertel der Bevölkerung (23,9 %) hat somit bewusst ihren Fleischkonsum reduziert.</p><p>Gemäss der <a href="https://wemf.ch/de/medienstudien/intramediastudien/mach-consumer/" target="_blank">MACH-Umfrage</a> bei 30378 Personen im Alter ab 14 Jahren ist die Anzahl der Personen, die kein Fleisch konsumieren (Vegetarier + Veganer) mit 6,3 % (2024: 6,4 %) in der Deutschschweiz fast konstant geblieben. Im Detail und in den anderen Regionen gibt es aber Veränderungen:</p><h3>Regionale Unterschiede: Deutschschweiz hat Führung ausgebaut</h3><p>Bei den vegetarisch lebenden Personen ist der Abstand der Deutschschweiz zur Romandie und zum Tessin grösser geworden. Obwohl sich bereits 5,7 % (5,5 %) in der Deutschschweiz vegetarisch ernähren, sind es in der Romandie nur 1,5 % (2,3 %) und im Tessin nur 1,6 % (1,8 %).&nbsp;&nbsp;<br>In Klammern jeweils die <a href="/swissveg-report-statistiken-2024">Vorjahreszahlen</a>.</p><p>Etwas anders sieht es bei den Veganern aus: Hier haben die Romandie und das Tessin aufgeholt:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<br>Deutschschweiz: 0,6 %; Romandie: 0,4 %; Tessin: 0,3 %. Sowohl in der Romandie als auch im Tessin waren es letztes Jahr erst 0,1 %.</p><p>&nbsp;</p><p><img src="/sites/swissveg.ch/files/bilder/Diagramme/MACH_2025_vegetarisch_nach_RegionDE.webp" alt="In der Deutschschweiz hat es am meisten Vegetarier." width="55.36%"></p><h3>&nbsp;</h3><h3>Altersverteilung: Junge führend</h3><p>Auch weiterhin ist die vegetarische und vegane Ernährung vor allem bei Jungen beliebt. Von den sich vegetarisch ernährenden Personen sind 58&nbsp;% im Alter zwischen 14 und 34 Jahre. 28 % im Alter zwischen 35 und 54 Jahre und 14 % über 55 Jahre.&nbsp;&nbsp;&nbsp;<br>Bei den sich vegan Ernährenden sind sogar 71 % unter 35 Jahre alt.</p><p>Obwohl es hier einen leichten Rückgang gegenüber 2024 gab, ist es der zweithöchste je gemessene Wert.</p><p>&nbsp;</p><img src="/sites/swissveg.ch/files/MACH_2025_Vegetarisch_14-34_DE.webp" alt="Vegetarisch und vegan lebende Menschen zwischen 14 und 34 Jahre." width="52.8%"><p>Erwähnenswert ist, dass diese Altersverteilung bei den Flexitariern gerade umgekehrt ist: Je älter eine Person, desto eher ernährt sie sich flexitarisch. Während bei den über 55-Jährigen 28 % angeben, bewusst ihren Fleischkonsum reduziert zu haben, tun dies bei den 14 bis 34-Jährigen nur 20 %.</p><p>&nbsp;</p><h3>Geschlechterverteilung: Frauen lieben Vegi</h3><p>Obwohl weiterhin Zweidrittel der Vegetarier Frauen sind, hat die Anzahl der weiblichen Vegetarier deutlicher abgenommen als die Anzahl der männlichen Vegetarier. Bei den Männern blieb der Anteil der Vegetarier fast konstant: 3,3 % gegenüber 3,4 % im Jahr 2024. Bei den Frauen waren es 6,7 % gegenüber 7,2 % im Vorjahr. Dafür hat der Anteil der Flexitarier unter den Frauen um 0,7 % zugenommen.</p><p>&nbsp;</p><img src="/sites/swissveg.ch/files/bilder/Diagramme/MACH_2025__vegetarisch-nach-Geschlecht_DE.webp" alt="Anzahl Vegetarier nach Geschlecht." width="64.19%"><h3>&nbsp;</h3><h3>Bildungsniveau: Veganer bauen Vorsprung aus</h3><p>Hier hat sich der Unterschied gegenüber dem Vorjahr insbesondere bei den Veganern akzentuiert: Während in der Gesamtbevölkerung der Anteil der Hochschulabsolventen bei 39,7 % liegt, liegt dieser bei den Veganern bei 63,9 % (bei Vegetariern ist er bei 54,9 %). Während der Anteil bei den Vegetariern kaum zugenommen hat, ist er bei den Veganern gegenüber dem Vorjahr um fast 10 % gestiegen.</p><p>&nbsp;</p><img src="/sites/swissveg.ch/files/MACH_2025_hoehere_Ausbildung_DE_1.webp" alt="Höhere Ausbildung nach Ernährungsweise." width="58.98%"><p>&nbsp;</p><h3>Konsum von Alternativprodukten: Bei allen beliebt</h3><p>Alternativen zu Kuhmilch- und Schlachtprodukten werden bei allen immer beliebter.</p><p>Bereits 55 % (51,5 %) der Gesamtbevölkerung konsumiert Fleischalternativen. Und über ein Drittel, 38,5 %, konsumiert auch Milchalternativen. Gegenüber dem Vorjahr ist die stärkste Zunahme des Konsums an Fleischalternativen bei Veganern zu verzeichnen: Von 84,5 % auf 96,2 %. Aber auch der Konsum der Milchalternativen ist bei Veganern bemerkenswert stark angestiegen: Von 84,6 % auf 94,1 %.</p><p>&nbsp;</p><img src="/sites/swissveg.ch/files/bilder/Diagramme/MACH_2025_Alternativprodukten_Gesamtbevoelkerung_DE.webp" alt="Konsum Alternativprodukte in der Gesamtbevölkerung: Fleischalternaitven, Milchalternativen, Joghurt- und Quarkalternativen und Käsealternativen." width="69.06%"><p>&nbsp;</p><p>Gemäss «<a href="https://www.euromonitor.com/plant-based-dairy-in-switzerland/report" target="_blank">Plant Based Cheese Report</a>» des Euromonitor Survey von 2025 ist der Umsatz von Käsealternativen in der Schweiz in den letzten Jahren stetig und stark angestiegen:</p><p>&nbsp;</p><img src="/sites/swissveg.ch/files/bilder/Diagramme/MACH_2025_Umsatz_veganer_Kaese_DE.webp" alt="Umsatzzahlen von veganem Käse in der Schweiz" width="72.98%"><p>&nbsp;</p><h3>Land der Köche?</h3><p>In der Schweiz kochen 69,2&nbsp;% täglich oder zumindest mehrmals wöchentlich. Unter den Veganern sind es sogar 81,2&nbsp;% und unter den Vegetariern 77,6&nbsp;%. Der höhere Anteil mag daran liegen, dass Auswärts essen – vor allem auf dem Land – nicht immer einfach ist, wenn man ein schmackhaftes Vegi-Menü möchte. Immerhin bezeichnen sich 65&nbsp;% der Veganer als Feinschmecker. In der Gesamtbevölkerung sind dies nur 57&nbsp;%. Ein Glas Wein gehört jedoch bei den meisten Veganern und Vegetariern nicht zu einem guten Essen. Wobei dies auch sonst nur noch von weniger als der Hälfte der Bevölkerung so gesehen wird.</p><p>Vegetarier und Veganer achten beim Lebensmitteleinkauf auch viel häufiger auf bio und fair-trade. Während weniger als die Hälfte der Bevölkerung angibt auf bio zu achten, sind es bei den Vegetariern und Veganern weit über 80&nbsp;%. Auf fairen Handel achten immerhin rund 62&nbsp;% der Bevölkerung, doch rund 90&nbsp;% der Veganer und 83&nbsp;% der Vegetarier.</p><p>&nbsp;</p><p class="text-align-center">Die wichtigsten Daten aus dieser Analyse haben wir auch in diesem Interview behandelt:<br><iframe width="560" height="315" src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/ZyvzSibADq8?si=Dbouu2--wCQcoX2R" title="YouTube video player" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen=""></iframe></p></div> <div class="title-weitere-infos"> Weitere Infos </div><div class="item"> <ul><li><a href="/swissveg-report-statistiken-2024">Swissveg-Report 2024: Statistiken zu Vegetariern/Veganern in der Schweiz</a></li><li><a href="/warum-veg-umfrage-2017">Warum lebt jemand vegetarisch/vegan (Umfrage von 2017)</a></li></ul></div> Thu, 13 Nov 2025 12:14:20 +0000 Renato 4175 at https://www.swissveg.ch Swissveg-Analyse 2025: Wie steht es um die Anzahl Veganer und Vegetarier? https://www.swissveg.ch/de/swissveg-analyse-statistiken-2025 <span>Swissveg-Analyse 2025: Wie steht es um die Anzahl Veganer und Vegetarier?</span> <span><span lang="" about="/de/user/2566" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Renato</span></span> <span>13. November 2025 - 13:14</span> <div class="field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><p class="einleitung">Nach der stetig steigenden Anzahl Vegetarier und Veganer in den letzten Jahren und dem Höhepunkt von letztem Jahr (5,3 %), ist die Anzahl dieses Jahr leicht auf 5,0 % gesunken. Somit isst jede zwanzigste Person in der Schweiz kein Fleisch. Dies liegt 35 % höher als noch vor 5 Jahren. Die Veganer haben hingegen vor allem in der Romandie stark zugelegt (von 0,1 % auf 0,4 %). Die Zahl der «Flexitarier» hat weiter leicht zugenommen. Fast ein Viertel der Bevölkerung (23,9 %) hat somit bewusst ihren Fleischkonsum reduziert.</p><p>Gemäss der <a href="https://wemf.ch/de/medienstudien/intramediastudien/mach-consumer/" target="_blank">MACH-Umfrage</a> bei 30378 Personen im Alter ab 14 Jahren ist die Anzahl der Personen, die kein Fleisch konsumieren (Vegetarier + Veganer) mit 6,3 % (2024: 6,4 %) in der Deutschschweiz fast konstant geblieben. Im Detail und in den anderen Regionen gibt es aber Veränderungen:</p><h3>Regionale Unterschiede: Deutschschweiz hat Führung ausgebaut</h3><p>Bei den vegetarisch lebenden Personen ist der Abstand der Deutschschweiz zur Romandie und zum Tessin grösser geworden. Obwohl sich bereits 5,7 % (5,5 %) in der Deutschschweiz vegetarisch ernähren, sind es in der Romandie nur 1,5 % (2,3 %) und im Tessin nur 1,6 % (1,8 %).&nbsp;&nbsp;<br>In Klammern jeweils die <a href="/swissveg-report-statistiken-2024">Vorjahreszahlen</a>.</p><p>Etwas anders sieht es bei den Veganern aus: Hier haben die Romandie und das Tessin aufgeholt:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<br>Deutschschweiz: 0,6 %; Romandie: 0,4 %; Tessin: 0,3 %. Sowohl in der Romandie als auch im Tessin waren es letztes Jahr erst 0,1 %.</p><p>&nbsp;</p><p><img src="/sites/swissveg.ch/files/bilder/Diagramme/MACH_2025_vegetarisch_nach_RegionDE.webp" alt="In der Deutschschweiz hat es am meisten Vegetarier." width="55.36%"></p><h3>&nbsp;</h3><h3>Altersverteilung: Junge führend</h3><p>Auch weiterhin ist die vegetarische und vegane Ernährung vor allem bei Jungen beliebt. Von den sich vegetarisch ernährenden Personen sind 58&nbsp;% im Alter zwischen 14 und 34 Jahre. 28 % im Alter zwischen 35 und 54 Jahre und 14 % über 55 Jahre.&nbsp;&nbsp;&nbsp;<br>Bei den sich vegan Ernährenden sind sogar 71 % unter 35 Jahre alt.</p><p>Obwohl es hier einen leichten Rückgang gegenüber 2024 gab, ist es der zweithöchste je gemessene Wert.</p><p>&nbsp;</p><img src="/sites/swissveg.ch/files/MACH_2025_Vegetarisch_14-34_DE.webp" alt="Vegetarisch und vegan lebende Menschen zwischen 14 und 34 Jahre." width="52.8%"><p>Erwähnenswert ist, dass diese Altersverteilung bei den Flexitariern gerade umgekehrt ist: Je älter eine Person, desto eher ernährt sie sich flexitarisch. Während bei den über 55-Jährigen 28 % angeben, bewusst ihren Fleischkonsum reduziert zu haben, tun dies bei den 14 bis 34-Jährigen nur 20 %.</p><p>&nbsp;</p><h3>Geschlechterverteilung: Frauen lieben Vegi</h3><p>Obwohl weiterhin Zweidrittel der Vegetarier Frauen sind, hat die Anzahl der weiblichen Vegetarier deutlicher abgenommen als die Anzahl der männlichen Vegetarier. Bei den Männern blieb der Anteil der Vegetarier fast konstant: 3,3 % gegenüber 3,4 % im Jahr 2024. Bei den Frauen waren es 6,7 % gegenüber 7,2 % im Vorjahr. Dafür hat der Anteil der Flexitarier unter den Frauen um 0,7 % zugenommen.</p><p>&nbsp;</p><img src="/sites/swissveg.ch/files/bilder/Diagramme/MACH_2025__vegetarisch-nach-Geschlecht_DE.webp" alt="Anzahl Vegetarier nach Geschlecht." width="64.19%"><h3>&nbsp;</h3><h3>Bildungsniveau: Veganer bauen Vorsprung aus</h3><p>Hier hat sich der Unterschied gegenüber dem Vorjahr insbesondere bei den Veganern akzentuiert: Während in der Gesamtbevölkerung der Anteil der Hochschulabsolventen bei 39,7 % liegt, liegt dieser bei den Veganern bei 63,9 % (bei Vegetariern ist er bei 54,9 %). Während der Anteil bei den Vegetariern kaum zugenommen hat, ist er bei den Veganern gegenüber dem Vorjahr um fast 10 % gestiegen.</p><p>&nbsp;</p><img src="/sites/swissveg.ch/files/MACH_2025_hoehere_Ausbildung_DE_1.webp" alt="Höhere Ausbildung nach Ernährungsweise." width="58.98%"><p>&nbsp;</p><h3>Konsum von Alternativprodukten: Bei allen beliebt</h3><p>Alternativen zu Kuhmilch- und Schlachtprodukten werden bei allen immer beliebter.</p><p>Bereits 55 % (51,5 %) der Gesamtbevölkerung konsumiert Fleischalternativen. Und über ein Drittel, 38,5 %, konsumiert auch Milchalternativen. Gegenüber dem Vorjahr ist die stärkste Zunahme des Konsums an Fleischalternativen bei Veganern zu verzeichnen: Von 84,5 % auf 96,2 %. Aber auch der Konsum der Milchalternativen ist bei Veganern bemerkenswert stark angestiegen: Von 84,6 % auf 94,1 %.</p><p>&nbsp;</p><img src="/sites/swissveg.ch/files/bilder/Diagramme/MACH_2025_Alternativprodukten_Gesamtbevoelkerung_DE.webp" alt="Konsum Alternativprodukte in der Gesamtbevölkerung: Fleischalternaitven, Milchalternativen, Joghurt- und Quarkalternativen und Käsealternativen." width="69.06%"><p>&nbsp;</p><p>Gemäss «<a href="https://www.euromonitor.com/plant-based-dairy-in-switzerland/report" target="_blank">Plant Based Cheese Report</a>» des Euromonitor Survey von 2025 ist der Umsatz von Käsealternativen in der Schweiz in den letzten Jahren stetig und stark angestiegen:</p><p>&nbsp;</p><img src="/sites/swissveg.ch/files/bilder/Diagramme/MACH_2025_Umsatz_veganer_Kaese_DE.webp" alt="Umsatzzahlen von veganem Käse in der Schweiz" width="72.98%"><p>&nbsp;</p><h3>Land der Köche?</h3><p>In der Schweiz kochen 69,2&nbsp;% täglich oder zumindest mehrmals wöchentlich. Unter den Veganern sind es sogar 81,2&nbsp;% und unter den Vegetariern 77,6&nbsp;%. Der höhere Anteil mag daran liegen, dass Auswärts essen – vor allem auf dem Land – nicht immer einfach ist, wenn man ein schmackhaftes Vegi-Menü möchte. Immerhin bezeichnen sich 65&nbsp;% der Veganer als Feinschmecker. In der Gesamtbevölkerung sind dies nur 57&nbsp;%. Ein Glas Wein gehört jedoch bei den meisten Veganern und Vegetariern nicht zu einem guten Essen. Wobei dies auch sonst nur noch von weniger als der Hälfte der Bevölkerung so gesehen wird.</p><p>Vegetarier und Veganer achten beim Lebensmitteleinkauf auch viel häufiger auf bio und fair-trade. Während weniger als die Hälfte der Bevölkerung angibt auf bio zu achten, sind es bei den Vegetariern und Veganern weit über 80&nbsp;%. Auf fairen Handel achten immerhin rund 62&nbsp;% der Bevölkerung, doch rund 90&nbsp;% der Veganer und 83&nbsp;% der Vegetarier.</p><p>&nbsp;</p><p class="text-align-center">Die wichtigsten Daten aus dieser Analyse haben wir auch in diesem Interview behandelt:<br><iframe width="560" height="315" src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/ZyvzSibADq8?si=Dbouu2--wCQcoX2R" title="YouTube video player" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen=""></iframe></p></div> <div class="title-weitere-infos"> Weitere Infos </div><div class="item"> <ul><li><a href="/swissveg-report-statistiken-2024">Swissveg-Report 2024: Statistiken zu Vegetariern/Veganern in der Schweiz</a></li><li><a href="/warum-veg-umfrage-2017">Warum lebt jemand vegetarisch/vegan (Umfrage von 2017)</a></li></ul></div> Thu, 13 Nov 2025 12:14:20 +0000 Renato 4175 at https://www.swissveg.ch Alles über Marroni https://www.swissveg.ch/de/marroni <span>Alles über Marroni </span> <span><span lang="" about="/de/user/2398" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Christine</span></span> <span>12. November 2025 - 15:34</span> <div class="field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><p class="einleitung">«Marroni, heissi Marroni!» – der Duft von frisch gerösteten Marroni vom «Marronimaa» des Vertrauens versetzt einen direkt in Herbststimmung. Was heute als saisonale Delikatesse gilt, war bis vor nicht allzu langer Zeit ein wichtiges Hauptnahrungsmittel.</p><p>Marroni, auch Maronen, Edelkastanien, Esskastanien oder Echte Kastanien genannt, stammen ursprünglich aus Kleinasien, woher sie über den Mittelmeerraum nach Süd- und Westeuropa gelangten. Vom Mittelalter bis Ende des 19. Jahrhunderts waren Edelkastanien in Südeuropa und im Tessin das Hauptnahrungsmittel der armen Bevölkerung. Heute geniesst man Marroni hauptsächlich in den kalten Jahreszeiten in verschiedenen Variationen als Delikatesse – besonders beliebt sind sie als Beilage, «Heissi Marroni» oder als Vermicelles. Auch roh kann die geschälte Kastaniennuss gegessen werden. Wer Marroni selbst sammeln und zubereiten möchte, muss aber den Unterschied zu Rosskastanien kennen, die giftig sind und sich nicht für den menschlichen Verzehr eignen! Rosskastanien haben dicke Dornen, Marroni hingegen feinere Stacheln und eine abgeflachte Form. Rosskastanien sind ausserdem viel häufiger anzutreffen. Für Wildschweine und Rehe sind sie übrigens ein wahrer Genuss – und auch zum Basteln eignen sie sich super.</p><h3>Ein ökologischer Joker</h3><p>Edelkastanienbäume gedeihen im milden Klima, wo beispielsweise auch Wein angebaut wird, also in Mittelmeerländern – aber auch in der Schweiz. Nicht nur im Tessin wachsen Marroni, sondern auch im Unterwallis, am Vierwaldstättersee und am Walensee, wo sich in Murg der grösste schweizerische Bestand nördlich der Alpen befindet. Und wo es Edelkastanienbäume gibt, werden während der Haupterntezeit im Oktober auch die Marronifeste gefeiert: In Fully im Unterwallis die «Fête de la Châtaigne», die Chilbi in Murg oder die «Chestene- Chilbi Greppen» am Vierwaldstättersee. Marroni sind also fester Bestandteil der Schweizer Esskultur, was auch die Zahlen bestätigen: In der Schweiz werden 2 500 Tonnen pro Jahr verzehrt – Tendenz steigend. Es werden jährlich jedoch nur 100 Tonnen in der Schweiz geerntet, und die Anbaufläche nimmt stetig ab. Die restlichen 2 400 Tonnen stammen grösstenteils aus Italien, Portugal, Spanien und Frankreich sowie kleinere Mengen aus Chile, China und Thailand. Die Edelkastanie ist für unser Ökosystem übrigens äusserst wertvoll und robust. Sie liebt Wärme, verträgt Trockenheit und gedeiht in verschiedenen Bodentypen – und wurde daher sogar bereits als «ökologisch wertvoller Joker im Klimawandel» bezeichnet. Ihre Blüten sind eine wichtige Nahrungsquelle für Bienen und andere Insekten, während die Kastaniennuss Tieren wie Eichhörnchen und Siebenschläfern als Nahrung dient. Die Edelkastanie bietet zudem Lebensraum für eine Vielzahl von Insekten, Käfern, Moosen, Pilzen und Flechten.&nbsp;</p><h3>Ein wahrer Allrounder&nbsp;</h3><p>Keine Frage: Der Geschmack von Marroni ist unverkennbar mild, nussig und süss. Die Süsse entsteht durch das Rösten, indem die enthaltene Stärke in Zucker umgewandelt wird. Neben ihrem Geschmack punkten Marroni auch mit einer hohen Nährstoffdichte an B-Vitaminen und Vitamin C sowie Mineralstoffen wie Kalium und Magnesium. Aufgrund des hohen Gehalts an Stärke und Nahrungsfasern sind Marroni ausserdem gut für die Verdauung.&nbsp;</p><p>Genauso vielfältig wie die enthaltenen Nährstoffe ist auch der Einsatzbereich in der Küche – ob in der Schale geröstet, glasiert als Beilage auf einem veganen «Wildteller», als Vermicelles, in Kuchen und Brot oder gar roh – der Kreativität sind kaum Grenzen gesetzt. Übrigens ist Marronimehl glutenfrei und damit eine hervorragende Alternative zu Weizen. Ebenfalls erfreulich: Das Marroni-Püree, welches man für Vermicelles oder in Kuchen verwenden kann, ist vegan! So lassen sich ganz einfach aus Marroni-Püree und pflanzlicher Milch vegane Vermicelles herstellen – serviert mit veganem Schlagrahm oder Meringues aus Aquafaba ein wahrer Genuss.</p><h4>Rezept: Heissi Marroni</h4><p><strong>Zutaten:</strong>&nbsp;</p><ul><li>1 kg Marroni&nbsp;</li><li>Wasser&nbsp;</li></ul><p>Marroni ca. 1 Stunde in kaltem Wasser einlegen. Anschliessend kreuzweise einschneiden, auf ein Blech legen und in die Mitte des Ofens schieben. Eine ofenfeste Tasse mit 1 dl Wasser dazustellen. Backofen auf 250 °C Umluft einstellen und Marroni ca. 25 Minuten backen. Nach der Hälfte der Backzeit mit einem Ofenhandschuh Wasser einer Tasse aufs Blech giessen und die Marroni fertig backen.</p></div> <div class="title-weitere-infos"> Weitere Infos </div><div class="item"> <ul><li><a href="https://www.swissveg.ch/de/weisskohl">Alles über Weisskohl</a></li><li><a href="https://www.swissveg.ch/de/ausgewogen">So geht eine ausgewogene vegane Ernährung&nbsp;</a></li></ul></div> Wed, 12 Nov 2025 14:34:07 +0000 Christine 4174 at https://www.swissveg.ch Alles über Marroni https://www.swissveg.ch/de/marroni <span>Alles über Marroni </span> <span><span lang="" about="/de/user/2398" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Christine</span></span> <span>12. November 2025 - 15:34</span> <div class="field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><p class="einleitung">«Marroni, heissi Marroni!» – der Duft von frisch gerösteten Marroni vom «Marronimaa» des Vertrauens versetzt einen direkt in Herbststimmung. Was heute als saisonale Delikatesse gilt, war bis vor nicht allzu langer Zeit ein wichtiges Hauptnahrungsmittel.</p><p>Marroni, auch Maronen, Edelkastanien, Esskastanien oder Echte Kastanien genannt, stammen ursprünglich aus Kleinasien, woher sie über den Mittelmeerraum nach Süd- und Westeuropa gelangten. Vom Mittelalter bis Ende des 19. Jahrhunderts waren Edelkastanien in Südeuropa und im Tessin das Hauptnahrungsmittel der armen Bevölkerung. Heute geniesst man Marroni hauptsächlich in den kalten Jahreszeiten in verschiedenen Variationen als Delikatesse – besonders beliebt sind sie als Beilage, «Heissi Marroni» oder als Vermicelles. Auch roh kann die geschälte Kastaniennuss gegessen werden. Wer Marroni selbst sammeln und zubereiten möchte, muss aber den Unterschied zu Rosskastanien kennen, die giftig sind und sich nicht für den menschlichen Verzehr eignen! Rosskastanien haben dicke Dornen, Marroni hingegen feinere Stacheln und eine abgeflachte Form. Rosskastanien sind ausserdem viel häufiger anzutreffen. Für Wildschweine und Rehe sind sie übrigens ein wahrer Genuss – und auch zum Basteln eignen sie sich super.</p><h3>Ein ökologischer Joker</h3><p>Edelkastanienbäume gedeihen im milden Klima, wo beispielsweise auch Wein angebaut wird, also in Mittelmeerländern – aber auch in der Schweiz. Nicht nur im Tessin wachsen Marroni, sondern auch im Unterwallis, am Vierwaldstättersee und am Walensee, wo sich in Murg der grösste schweizerische Bestand nördlich der Alpen befindet. Und wo es Edelkastanienbäume gibt, werden während der Haupterntezeit im Oktober auch die Marronifeste gefeiert: In Fully im Unterwallis die «Fête de la Châtaigne», die Chilbi in Murg oder die «Chestene- Chilbi Greppen» am Vierwaldstättersee. Marroni sind also fester Bestandteil der Schweizer Esskultur, was auch die Zahlen bestätigen: In der Schweiz werden 2 500 Tonnen pro Jahr verzehrt – Tendenz steigend. Es werden jährlich jedoch nur 100 Tonnen in der Schweiz geerntet, und die Anbaufläche nimmt stetig ab. Die restlichen 2 400 Tonnen stammen grösstenteils aus Italien, Portugal, Spanien und Frankreich sowie kleinere Mengen aus Chile, China und Thailand. Die Edelkastanie ist für unser Ökosystem übrigens äusserst wertvoll und robust. Sie liebt Wärme, verträgt Trockenheit und gedeiht in verschiedenen Bodentypen – und wurde daher sogar bereits als «ökologisch wertvoller Joker im Klimawandel» bezeichnet. Ihre Blüten sind eine wichtige Nahrungsquelle für Bienen und andere Insekten, während die Kastaniennuss Tieren wie Eichhörnchen und Siebenschläfern als Nahrung dient. Die Edelkastanie bietet zudem Lebensraum für eine Vielzahl von Insekten, Käfern, Moosen, Pilzen und Flechten.&nbsp;</p><h3>Ein wahrer Allrounder&nbsp;</h3><p>Keine Frage: Der Geschmack von Marroni ist unverkennbar mild, nussig und süss. Die Süsse entsteht durch das Rösten, indem die enthaltene Stärke in Zucker umgewandelt wird. Neben ihrem Geschmack punkten Marroni auch mit einer hohen Nährstoffdichte an B-Vitaminen und Vitamin C sowie Mineralstoffen wie Kalium und Magnesium. Aufgrund des hohen Gehalts an Stärke und Nahrungsfasern sind Marroni ausserdem gut für die Verdauung.&nbsp;</p><p>Genauso vielfältig wie die enthaltenen Nährstoffe ist auch der Einsatzbereich in der Küche – ob in der Schale geröstet, glasiert als Beilage auf einem veganen «Wildteller», als Vermicelles, in Kuchen und Brot oder gar roh – der Kreativität sind kaum Grenzen gesetzt. Übrigens ist Marronimehl glutenfrei und damit eine hervorragende Alternative zu Weizen. Ebenfalls erfreulich: Das Marroni-Püree, welches man für Vermicelles oder in Kuchen verwenden kann, ist vegan! So lassen sich ganz einfach aus Marroni-Püree und pflanzlicher Milch vegane Vermicelles herstellen – serviert mit veganem Schlagrahm oder Meringues aus Aquafaba ein wahrer Genuss.</p><h4>Rezept: Heissi Marroni</h4><p><strong>Zutaten:</strong>&nbsp;</p><ul><li>1 kg Marroni&nbsp;</li><li>Wasser&nbsp;</li></ul><p>Marroni ca. 1 Stunde in kaltem Wasser einlegen. Anschliessend kreuzweise einschneiden, auf ein Blech legen und in die Mitte des Ofens schieben. Eine ofenfeste Tasse mit 1 dl Wasser dazustellen. Backofen auf 250 °C Umluft einstellen und Marroni ca. 25 Minuten backen. Nach der Hälfte der Backzeit mit einem Ofenhandschuh Wasser einer Tasse aufs Blech giessen und die Marroni fertig backen.</p></div> <div class="title-weitere-infos"> Weitere Infos </div><div class="item"> <ul><li><a href="https://www.swissveg.ch/de/weisskohl">Alles über Weisskohl</a></li><li><a href="https://www.swissveg.ch/de/ausgewogen">So geht eine ausgewogene vegane Ernährung&nbsp;</a></li></ul></div> Wed, 12 Nov 2025 14:34:07 +0000 Christine 4174 at https://www.swissveg.ch