Renato's blog https://www.swissveg.ch/de?language=fr de Umfrage 2026 zeigt: Das V-Label baut seinen Vorsprung als bekanntestes vegan Label aus. https://www.swissveg.ch/de/label-umfrage_2026?language=fr <span>Umfrage 2026 zeigt: Das V-Label baut seinen Vorsprung als bekanntestes vegan Label aus.</span> <span><span lang="" about="/de/user/2566?language=fr" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Renato</span></span> <span>13. Juli 2026 - 9:11</span> <div class="field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><p class="einleitung">Schon in der Umfrage von 2024 war das V-Label mit grossem Abstand das bekannteste Label für die Deklaration von veganen Produkten. Die neue Umfrage vom Juni 2026 zeigt nun: Das V-Label konnte seine Führungsposition weiter ausbauen.</p><h2>Mehr als zwei Drittel der Bevölkerung kennt das V-Label</h2><p>69 % der Schweizer Gesamtbevölkerung kennen das V-Label. Dies sind rund 1,5 % mehr als noch 2024. Unter Veganern und Vegetariern kennen weit über 90 % das V-Label. Und sogar bei den Flexitariern ist es noch bei 76 % bekannt.</p><a href="https://www.swissveg.ch/sites/swissveg.ch/files/bilder/Diagramme/V-Label%20_Umfrage-2026_Bekanntheit-1.webp"><img src="/sites/swissveg.ch/files/bilder/Diagramme/V-Label%20_Umfrage-2026_Bekanntheit-1.webp" alt="Zunahme der Bekanntheit des V-Labels von 2024 auf 2026" /></a><p>Zum Vergleich: Die Veganblume der englischen Vegan Society hat an Bekanntheit weiter eingebüsst: Von 26 % auf nur noch 19 %. Fast 80 % der Schweizer Bevölkerung kennen die Veganblume nicht.</p><p>Auch langfristig gesehen, wird das V-Label immer bekannter: in unserer ersten Umfrage dazu, 2017, kannten es erst 47 % der Gesamtbevölkerung. Heute (2026) sind es bereits 69 %.</p><a href="/sites/swissveg.ch/files/bilder/Diagramme/V-Label%20_Umfrage-2026_Bekanntheit-2.webp"><img src="/sites/swissveg.ch/files/bilder/Diagramme/V-Label%20_Umfrage-2026_Bekanntheit-2.webp" alt="Bekanntheit des V-Labels ist von 2017 bis 2026 stetig gestiegen." class="align-center" /></a><h2>Einstellung zum V-Label</h2><p>Das V-Label ist nicht nur bekannt, sondern geniesst auch einen positiven Ruf. Über 91 % empfinden das V-Label als positiv oder neutral. Nur 5 % empfinden es als negativ. Hingegen stehen dem Label fast 60 % positiv gegenüber.</p><p>Und das Vertrauen ins V-Label hat ebenfalls von 81 % auf 83 % weiter zugenommen.</p><a href="/sites/swissveg.ch/files/bilder/Diagramme/Label%20_Umfrage-2026_Vertrauen.webp"><img src="/sites/swissveg.ch/files/bilder/Diagramme/Label%20_Umfrage-2026_Vertrauen.webp" alt="Das Vertrauen in das V-Label ist sehr gross." /></a><h2>Bei welchen Menschen ist das V-Label am bekanntesten?</h2><p>Neben den Veganern, Vegetariern und Flexitariern, gibt es weitere Gruppen, die das V-Label überdurchschnittlich gut kennen.<br />Fast 90 % der Personen in Ausbildung kennen das V-Label. Und besonders bekannt ist es auch bei Jungen Menschen: 87 % der 15 bis 29-Jährigen kennen es.<br />Besonders hohes Vertrauen geniesst das V-Label auch bei einkommensstarken Personen und bei solchen mit einer höheren Bildung.</p></div> <div class="fussnoten"> <div class="item"> <p>Die repräsentative Umfrage wurde von YouGov im Auftrag von Swissveg zwischen dem 15. und 24. Juni 2026 durchgeführt. Befragt wurden 1020 Personen im Alter zwischen 15 und 79 Jahren, die in der Schweiz leben.</p></div></div> <div class="title-weitere-infos"> Weitere Infos </div><div class="item"> <ul><li><a href="/umfrage_deklaration_26">Umfrage 2026: Die beliebteste Deklaration für vegane Produkten</a></li><li><a href="/v-label-trend">Auch 2023 gehört das V-Label zu den dynamischsten und trendigsten Marken der Schweiz</a></li><li><a href="/label-umfrage_2024">V-Label-Umfrage 2024: Das V-Label stärkt seine Führungsposition</a><br>&nbsp;</li></ul></div> Mon, 13 Jul 2026 07:11:37 +0000 Renato 4213 at https://www.swissveg.ch Die beliebteste Deklaration für vegane Produkte https://www.swissveg.ch/de/umfrage_deklaration_26?language=fr <span>Die beliebteste Deklaration für vegane Produkte</span> <span><span lang="" about="/de/user/2566?language=fr" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Renato</span></span> <span>13. Juli 2026 - 7:27</span> <div class="field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><p class="einleitung">Wie sollen vegane Produkte deklariert werden, damit sie am besten verkauft werden?<br>Um dies herauszufinden hat Swissveg eine repräsentative Umfrage bei YouGov in Auftrag gegeben.</p><p>Die Resultate sind klar: Bei allen angesprochenen Kundengruppen (Veganer, Vegetarier und Flexitarier) wird eine Deklaration mit dem offiziellen <a href="/v-label_allgemein">V-Label</a> gewünscht. Alle anderen Deklarationsarten (oder gar keine Vegan-Deklaration) werden deutlich weniger gewünscht.<br>Nur bei den Omnivoren war die Antwort «weiss nicht» am häufigsten, da diese sich offenbar nicht für die Vegandeklaration interessieren bzw. es ihnen egal ist.</p><a href="/sites/swissveg.ch/files/bilder/Diagramme/V-Label%20_Umfrage-2026_Produkt-kaufen.webp"><img src="/sites/swissveg.ch/files/bilder/Diagramme/V-Label%20_Umfrage-2026_Produkt-kaufen.webp"></a><p>&nbsp;</p><h2>Plant-Based statt vegan?</h2><p>Immer wieder wird darüber diskutiert, ob man besser «plant-based» statt vegan auf ein Produkt schreiben soll. Abgesehen davon, dass diese Begriffe keine Synonyme sind, zeigt die Umfrage deutlich: Plant-based kommt zwar bei den Flexitariern und Omnivoren besser an, als das Wort vegan. Aber deutlich attraktiver ist ein veganes Label. Selbst gar keine Deklaration wird eher begrüsst als die Deklaration «plant-based».</p><p>Ausserdem wird klar, dass der reine Begriff «vegan» ganz anders wahrgenommen wird als ein Qualitäts-Label. Auch wenn der Begriff «vegan» ebenfalls im V-Label enthalten ist, geniesst das V-Label dennoch mit Abstand die grösste Akzeptanz bei Konsumenten.</p><a href="/sites/swissveg.ch/files/bilder/Diagramme/V-Label%20_Umfrage-2026_Zielgruppe.webp"><img src="/sites/swissveg.ch/files/bilder/Diagramme/V-Label%20_Umfrage-2026_Zielgruppe.webp" alt="Deklarationsvorlieben in der Zielgruppe"></a><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p></div> <div class="fussnoten"> <div class="item"> <p>Die repräsentative Umfrage wurde von YouGov im Auftrag von Swissveg zwischen dem 15. und 24. Juni 2026 durchgeführt. Befragt wurden 1020 Personen im Alter zwischen 15 und 79 Jahren, die in der Schweiz leben.</p></div></div> <div class="title-weitere-infos"> Weitere Infos </div><div class="item"> <ul><li><a href="/label-umfrage_2026">V-Label-Umfrage 2026</a></li><li><a href="/v-label-trend">Auch 2023 gehört das V-Label zu den dynamischsten und trendigsten Marken der Schweiz</a></li><li><a href="/label-umfrage_2024">V-Label-Umfrage 2024: Das V-Label stärkt seine Führungsposition</a><br>&nbsp;</li></ul></div> Mon, 13 Jul 2026 05:27:13 +0000 Renato 4214 at https://www.swissveg.ch Sommersession 2026 https://www.swissveg.ch/de/sommersession-2026?language=fr <span>Sommersession 2026</span> <span><span lang="" about="/de/user/2566?language=fr" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Renato</span></span> <span>29. Mai 2026 - 9:58</span> <div class="field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><p class="einleitung">Die Sommersession der Räte findet vom 1. bis 19. Juni 2026 statt. In diesem Artikel finden Sie eine Übersicht über Themen, die aus unserer Perspektive von Bedeutung sind.<br />Viele Geschäfte mussten in dieser Session leider auf später verschoben werden.</p><h2><a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20244695" target="_blank">24.4695 Postulat</a>: Alternativen zu Tierversuchen. Forschungsstandort Schweiz stärken!</h2><p>Es soll überprüft werden welche Alternativen zu Tierversuchen im Ausland bereits angewendet werden und diese möglichst auch in der Schweiz einsetzen. Zum aktuellen Stand der Tierversuche haben wir hier eine <a href="https://www.swissveg.ch/de/stand-tierversuche" target="_blank">Zusammenstellung</a> veröffentlicht. Der Bundesrat setzt nach wie vor fast ausschliesslich auf das 3R-Prinzip (Replace, Reduce, Refine). Dieses hört sich zwar schön an, hat in den vergangenen Jahrzehnten jedoch viel weniger bewirkt, als man erhofft hatte. Der Bundesrat ist der Meinung, dass die aktuell laufenden Programme genügen und lehnt dieses Postulat ab.</p><p><em>Ein Entscheid darüber wurde verschoben.</em></p><h2><a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20244697" target="_blank">24.4697 Motion</a>: Nationales Forschungsprogramm für Organs-on-a-Chip</h2><p>Es soll ein nationales Forschungsprogramm für die Organ-on-Chip-Technologie lanciert werden. Damit könnten Tierversuche durch eine reproduzierbare, wissenschaftlichere Methode ersetzt werden. Der Bundesrat meint dazu, dass es bereits heute Forschungen in diesem Bereich gebe, die vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) mitfinanziert werden. Es brauche keine extra Plattform für dieses Thema.</p><p><em>Ein Entscheid darüber wurde verschoben.</em></p><h2><a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20253277" target="_blank">25.3277 Motion</a>: Kürzung der Tierwohlbeiträge aufheben</h2><p>Vom Bund erhält man Subventionen, wenn man beim Programm "besonders tierfreundliche Stallhaltungssysteme" (BTS) mit macht. Diese Beiträge wurden 2024 gekürzt. Diese Kürzung soll diese Motion rückgängig machen. Zum Beispiel soll pro Rind jährlich wieder 90 CHF ausbezahlt werden, statt 75 CHF.</p><p><em>Ein Entscheid darüber wurde verschoben.</em></p><h2><a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20253371" target="_blank">25.3371 Motion</a>: Milchproduzenten sollen Interessenvertretungen der Schweizer Milchproduzenten nicht mehr unterstützen müssen</h2><p>Heute sind alle Milchproduzenten verpflichtet Beiträge an ihre Interessensvertreter (z.B. Schweizer Milchproduzenten [SMP]) zu bezahlen. Die SMP erhält somit garantierte zusätzliche Einnahmen für ihre Milchwerbung. Diese Motion will diese gesetzliche Verpflichtung aufheben.</p><p><em>Ein Entscheid darüber wurde verschoben.</em></p><h2><a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20253377" target="_blank">25.3377 Motion</a>: Weniger Antibiotikaeinsatz durch muttergebundene Kälberaufzucht</h2><p>Der Bund soll die muttergebundene Kälberaufzucht finanziell unterstützen, da damit die Kälbergesundheit gefördert und damit auch der Antibiotikaeinsatz reduziert werden könnte. Heute hat die übliche Kälberaufzucht ein gravierendes Problem, da sie kaum ohne Antibiotikagaben möglich ist.</p><p><em>Ein Entscheid darüber wurde verschoben.</em></p><h2><a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20263515" target="_blank">26.3515 Motion</a>: Nachhaltigen Schutz der Kulturen im Zuckerrübenanbau sicherstellen</h2><p>Der Zuckerrübenanbau hat in der Schweiz eine Sonderstellung: Neben den tierischen Produkten wie Milch und Fleisch, sind die Subventionen für den Zucker am höchsten. Dies hat unter anderem damit zu tun, dass von diesen Subventionen mehrere Lobbys profitieren: Aus 3 kg Zuckerrüben wird nur ein Kilogramm Zucker, aber 2 kg Futtermittel hergestellt. Deshalb wäre eine Verlagerung der Zuckerproduktion ins Ausland auch für die Schweizer Tierhalter von Nachteil. Diese Motion möchte nun neben den üblichen Anbausubventionen und den Subventionen für die «Schweizerische Fachstelle für Zuckerrübenanbau» zusätzlich Subventionen für die Forschung zu besseren Pflanzensorten, da der Zuckerrübenanbau umwelttechnisch problematisch ist.</p><p><em>8.6.2026: Der Nationalrat hat die Motion angenommen. Nun geht es in den Ständerat.</em></p><p> </p><h2><a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20253231" target="_blank">25.3231 Motion</a>: Anpassung der RAUS-Bestimmungen im Sinne von Umwelt und Tierwohl</h2><p>In dieser Session geht die Diskussion um diesen Vorstoss weiter: Es geht darum die Vorschriften beim RAUS-Programm zu verwässern. Beim RAUS-Programm erhalten die Tierhalter zusätzliche Subventionen, wenn Sie ihre Tiere regelmässigen Auslauf ins Freie gewähren.</p><p><em>2.6.2026: Nach dem Nationalrat hat nun leider auch der Ständerart dieser Abschwächung der RAUS-Verordnung zugestimmt.</em></p><p> </p><h2><a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20250402" target="_blank">25.402 Parlamentarische Initiative</a>: Indirekter Gegenentwurf zur Feuerwerks-Initiative</h2><h2><a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20240080" target="_blank">24.080 Geschäft des Bundesrates</a>: «Für eine Einschränkung von Feuerwerk». Volksinitiative</h2><p>In dieser Session wird über die <a href="https://www.feuerwerksinitiative.ch" target="_blank">Feuerwerksinitiative</a> und den indirekten Gegenvorschlag diskutiert. Die Initiative möchte, dass kein lärmendes Feuerwerk an Privatpersonen verkauft werden darf. Für Anlässe von überregionaler Bedeutung, kann eine Ausnahmebewilligung erteilt werden. Der Gegenvorschlag möchte hingegen nur, dass darauf geachtet werden soll, dass Menschen und Tiere nicht <u>übermässig</u> gefährdet werden und dass sie mit der Umwelt verträglich sind.</p><p><em>19.6.2026: Die Initiative wird abgelehnt. Auch der Gegenvorschlag wurde in der Schlussabstimmung abgelehnt.</em></p><p> </p><h2><img src="/sites/swissveg.ch/files/bilder/Logos/Stopfleberinitiative.webp" alt="Logo der Stopfleber-Initiative" width="14.51%" class="align-left" /><a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20240089" target="_blank">24.089 Geschäft des Bundesrates</a>: «Ja zum Importverbot für Stopfleber (Stopfleber-Initiative)». Volksinitiative</h2><h2><a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20250404" target="_blank">25.404 Parlamentarische Initiative</a>: Indirekter Gegenentwurf zur Stopfleber-Initiative</h2><p>Der Gegenvorschlag zur <a href="https://stopfleber-initiative.ch" target="_blank">Stopfleber-Initiative</a> möchte es vorerst bei einer Deklarationspflicht belassen und erst aktiv werden, wenn die importierte Menge nach fünf Jahren seit Inkrafttreten der Deklarationspflicht nicht merklich reduziert hat.</p><p><em>8.6.2026: Der Ständerat hat die Frist zur Bearbeitung um ein Jahr verlängert. Er hat also nicht entschieden, ob er die Initiative unterstützen will.</em></p><p> </p><h2><a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20233941" target="_blank">23.3941 Motion</a>: Kultiviertes Fleisch. Innovation fördern statt überregulieren!</h2><p>Die Motion soll die Zulassungsprozesse und Bewilligungsverfahren für kultiviertes Fleisch und Lebensmittel, die mittels Präzisionsfermentation produziert wurden, vereinfachen und beschleunigen. Im Nationalrat wurde diese Motion bereits im Mai 2025 angenommen. Nun muss noch der Ständerat darüber entscheiden.</p><p><em>8.6.2026: Nachdem der Nationalrat die Motion am 7.5.2025 angenommen hatte, hat sie nun der Ständerat abgelehnt. Damit wird sie leider doch nicht umgesetzt.</em></p><p> </p></div> <div class="title-weitere-infos"> Weitere Infos </div><div class="item"> <ul><li><a href="https://www.swissveg.ch/sessionen?language=de">Sessionen</a></li><li><a href="/fruehlingssession-2026">Frühlingssession 2026</a></li><li><a href="/wintersession-2025">Wintersession 2025</a></li><li><a href="/sommersession-2025">Sommersession 2025</a></li><li>Aktuelles zur Session: <a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/sessionen/aktuelle-session" target="_blank">parlament.ch</a></li></ul></div> Fri, 29 May 2026 07:58:43 +0000 Renato 4202 at https://www.swissveg.ch Frühlingssession 2026 https://www.swissveg.ch/de/fruehlingssession-2026?language=fr <span>Frühlingssession 2026</span> <span><span lang="" about="/de/user/2566?language=fr" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Renato</span></span> <span>3. März 2026 - 14:26</span> <div class="field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><p class="einleitung">Die Frühlingssession der Räte findet vom 2. bis 20. März 2026 statt. In diesem Artikel finden Sie eine Übersicht über Themen, die aus unserer Perspektive von Bedeutung sind.</p><h2><a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20253231" target="_blank">25.3231 Motion:</a> «Anpassung der RAUS-Bestimmungen im Sinne von Umwelt und Tierwohl»</h2><p>(Dienstag, 10.3.26, zwischen 8 und 13 Uhr) Die <a href="https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2013/765/de#art_75" target="_blank">RAUS-Verordnung</a> («Regelmässiger Auslauf im Freien RAUS») soll abgeschwächt werden. Der vorgeschriebene Auslauf auf eine Weide oder einen Aussenlauf soll durch einen sogenannten Innen-Auslauf kompensiert werden. Dabei ist ein Teil des Stalls unter freiem Himmel.<br />Der Bundesrat lehnt diese Motion ab. Der Ständerat hat sie angenommen. Nun entscheidet der Nationalrat darüber.<br />Dieselbe Motion wurde auch im Nationalrat eingereicht: <a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20253228" target="_blank">25.3228</a>.</p><p><em>10.3.2026: Die Motion wurde vom Nationalrat (mit Änderungen) angenommen.</em></p><p><a href="https://stopfleber-initiative.ch" target="_blank"><img src="/sites/swissveg.ch/files/bilder/Logos/Stopfleberinitiative.webp" alt="Logo Stopfleber-Initiative" width="21.7%" class="align-right" /></a></p><p> </p><h2><a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20240089" target="_blank">24.089 Volksinitiative:</a> «Ja zum Importverbot für Stopfleber (<a href="https://stopfleber-initiative.ch" target="_blank">Stopfleber-Initiative</a>)». </h2><p>Und: <a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20250404" target="_blank">Indirekter Gegenentwurf zur Stopfleber-Initiative</a> .</p><p><em>Der Nationalrat hat einen weniger weit gehenden Gegenvorschlag angenommen und die Initiative abgelehnt.</em></p><p> </p><h2><a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20253212" target="_blank">25.3212 Postulat:</a> Wissenschaftliche Alternativen zur Lebensmittelpyramide</h2><p>Vordergründig geht es hier zwar nur um eine andere Darstellung der Ernährungsempfehlungen. Indirekt möchte der Motionär aber auch das Fleisch wieder vermehrt ins Zentrum der Empfehlungen rücken.</p><p><em>12.3.2026: Der Nationalrat hat das Postulat angenommen.</em></p><p> </p><h2><a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20253421" target="_blank">25.3421 Motion: </a>PFAS-Grenzwerte unter Berücksichtigung der Auswirkungen, insbesondere für die Landwirtschaft oder die Wasserversorger, sachgerecht festlegen und Massnahmen zur Unterstützung der Landwirtschaft einleiten</h2><p>Mit dieser Motion soll es erlaubt sein Fleisch (und andere tierische Produkte), dass zu stark mit PFAS belastet ist mit unbelastetem Fleisch zu vermischen, um die Grenzwerte zu erreichen. Damit soll erreicht werden, dass man auch sehr stark belastete tierische Produkte in den Verkauf bringen kann.</p><p><em>5.3.2026: Die Motion wurde im Ständerat angenommen nachdem sie auch im Nationalrat am 9.9.2025 angenommen wurde.</em></p><p> </p><h2><a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20243030" target="_blank">24.3030 Postulat: </a>Tierspezifische Brandschutzvorschriften für Ställe</h2><p>Immer wieder sterben Tiere bei Bränden von Ställen. Deshalb soll es bessere Brandschutzvorschriften geben. Der Bundesrat argumentiert, dass es die Aufgabe der Kantone sei entsprechende Vorschriften zu erlassen und lehnt deshalb das Postulat ab.</p><p><em>18.3.26: Das Postulat wurde zurückgezogen.</em></p><p> </p><h2><a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20243177" target="_blank">24.3177 Motion:</a> Jagdbanngebiete erhalten und vor übermässigem Schaden schützen</h2><p>Die Motion möchte, dass es für Hobbyjäger einfacher wird Wild in Jagdbanngebieten zu erschiessen, wenn es «notwendig» ist.</p><p><em>19.3.26: Die Motion wurde zurückgezogen.</em></p><p> </p><h2><a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20254464" target="_blank">25.4464 Motion:</a> Einführung einer Gesetzesgrundlage für den regulierten Abschuss von Wölfen bei Überschreitung eines vordefinierten Schwellenwerts</h2><p>Der Bundesrat soll beauftragt werden, die gesetzlichen Grundlagen zu verabschieden, die den Abschuss von einzelnen Wölfen oder Rudeln erlauben, sobald die Wolfspopulation eine vordefinierte Anzahl Tiere erreicht. </p><p><em>19.3.26: Der Ständerat hat die Motion angenommen.</em></p><p> </p><h2><a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20254486" target="_blank">25.4486 Interpellation:</a> Gibt es eine Nahrungskonkurrenz bei bestäubenden Insekten?</h2><p>Die einseitige Förderung der <a href="/honig">Honigbiene (als Nutztier)</a> kann Auswirkungen auf die Biodiversität haben. Die Interpellation fordert eine genaue Analyse was für Auswirkungen der Bestand an Honigbienen auf die Wildbienen und andere bestäubende Insekten hat.</p><p> </p><h2><a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20223809" target="_blank">22.3809 Motion:</a> Deklarationspflicht und Zollbeschränkungen für Fleisch von mehrtägigen Tiertransporten aus dem Ausland</h2><p>Mehrtägige Tiertransporte sind für die Tiere sehr belastend. In der kleinräumigen Schweiz kommen solche Lebendtiertransporte über mehrere Tage nicht vor. Beim Import von Fleisch kann dieses jedoch von Tieren stammen die einen mehrtägigen Transport erleiden mussten. Deshalb verlangt die Motion hier eine Deklarationspflicht und Zollbeschränkungen einzuführen.</p><p><em>5.3.2026: Die Motion wurde </em><a href="https://www.parlament.ch/de/services/news/Seiten/2026/20260305121800347194158159026_bsd102.aspx" target="_blank"><em>angenommen</em></a><em>.</em></p><p> </p><h2><a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20250067" target="_blank">25.067 Initiative:</a> «Für eine sichere Ernährung – durch Stärkung einer nachhaltigen inländischen Produktion, mehr pflanzliche Lebensmittel und sauberes Trinkwasser (<a href="https://initiative-fuer-eine-sichere-ernaehrung.ch" target="_blank">Ernährungsinitiative</a>)». Volksinitiative</h2><p><a href="https://initiative-fuer-eine-sichere-ernaehrung.ch" target="_blank"><img src="/sites/swissveg.ch/files/bilder/Logos/Ernaehrungsinitiative.png" alt="Logo Ernährungsinitiative" /></a>Nachdem alle Fraktionen im <a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/abstimmungen/abstimmungs-datenbank-nr?BusinessNumber=25.067" target="_blank">Nationalrat</a> am 17.12.2025 die Initiative und einen möglichen Gegenvorschlag abgelehnt hat, debattiert am 17.3.26 der Ständerat darüber. <br /><br /><em>In der </em><a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/amtliches-bulletin/amtliches-bulletin-die-verhandlungen?SubjectId=71128" target="_blank"><em>Schlussabstimmung</em></a><em> des Nationalrates und des Ständerates am 20.3.26 lehnten ALLE Nationalräte und Ständeräte die Initiative ab.</em></p><p> </p><h2><a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20254424" target="_blank">25.4424 Interpellation:</a> Raclette bleibt Raclette!</h2><p>Agroscope hat letztes Jahr gezeigt, dass man auch aus pflanzlichen Nebenprodukten (in dem Fall Sonnenblumenpresskuchen ) eine <a href="https://www.agroscope.admin.ch/agroscope/de/home/aktuell/newsroom/2025/11-10_raclette_vegan.html" target="_blank">Raclette-Alternative</a> herstellen kann. Dies passt nicht allen Politikern. Deshalb diese Interpellation.</p><p><em>17.2.2026: Nach der Antwort des Bundesrates wurde im Ständerat keine Diskussion darüber verlangt.</em></p><p> </p><h2><a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20230302" target="_blank">23.302 Standesinitiative:</a> Den Selbstversorgungsgrad der Schweiz mit Schweizer Zucker erhalten</h2><p>Der Kanton <a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20230302" target="_blank">Bern</a> und <a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20220322" target="_blank">Thurgau</a> sorgen sich um die Selbstversorgung mit Zucker. Im jetzigen Parlament hat diese Initiative leider grössere Chancen als die generelle Selbstversorgung mit Lebensmitteln und gesundem Trinkwasser (siehe Ernährungsinitiative). Ob dies daran liegt, dass man aus 3 kg Zuckerrüben 1 kg Zucker und 2 kg Futter herstellen kann?</p><p><em>17.3.26: Der Ständerat hat diese Initiative abgeschrieben. Nun befasst sich als nächstes der Nationalrat damit.</em></p></div> <div class="title-weitere-infos"> Weitere Infos </div><div class="item"> <ul><li><a href="https://www.swissveg.ch/sessionen?language=de">Sessionen</a></li><li><a href="/sommersession-2026">Sommersession 2026</a></li><li><a href="/wintersession-2025">Wintersession 2025</a></li><li><a href="/sommersession-2025">Sommersession 2025</a></li><li><a href="/de/sondersession-mai-2025">Sondersession Mai 2025</a></li><li><a href="/fruehlingssession-2025">Frühlingssession 2025</a></li><li>Aktuelles zur Session: <a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/sessionen/aktuelle-session" target="_blank">parlament.ch</a></li></ul></div> Tue, 03 Mar 2026 13:26:08 +0000 Renato 4188 at https://www.swissveg.ch Wintersession 2025 https://www.swissveg.ch/de/wintersession-2025?language=fr <span>Wintersession 2025</span> <span><span lang="" about="/de/user/2566?language=fr" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Renato</span></span> <span>2. Dezember 2025 - 9:04</span> <div class="field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><p class="einleitung">Die Wintersession der Räte findet vom 1.-19. Dezember 2025 statt. In diesem Artikel finden Sie eine Übersicht über Themen, die aus unserer Perspektive von Bedeutung sind.</p><h2><a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20253231" target="_blank">25.3231 Motion:</a> «Anpassung der RAUS-Bestimmungen im Sinne von Umwelt und Tierwohl»</h2><p>Die RAUS-Verordnung («Regelmässiger Auslauf im Freien RAUS») soll abgeschwächt werden. Der vorgeschriebene Auslauf auf eine Weide oder einen Aussenlauf soll durch einen sogenannten Innen-Auslauf kompensiert werden. Dabei ist ein Teil des Stalls unter freiem Himmel.<br />Der Bundesrat lehnt diese Motion ab. Der Ständerat hat sie angenommen. Nun entscheidet der Nationalrat darüber.<br />Dieselbe Motion wurde auch im Nationalrat eingereicht: <a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20253228" target="_blank">25.3228</a>.<br /><em>Auf Frühlingssession verschoben.</em></p><p> </p><h2><a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20253715" target="_blank">25.3715 Motion:</a> «Abschüsse von Wölfen in Jagdbanngebiete ermöglichen»</h2><p><img src="/sites/swissveg.ch/files/bilder/Wildtiere/wolf.webp" alt="Wolf" width="20.08%" class="align-right" />Der Bundesrat wird beauftragt, einen Entwurf zu einem Erlass der Bundesversammlung vorzulegen, der das Jagdgesetz so ändert, dass Wölfe, für die eine ordentliche Abschussbewilligung vorliegt, auch in Jagdbanngebieten geschossen werden dürfen, wenn es für den Schutz der Lebensräume, für die Erhaltung der Artenvielfalt, zur Hege oder zur Verhütung von übermässigen Wildschäden notwendig ist. Der Ständerat hat diese Motion am 25.9.25 angenommen. Nun entscheidet der Nationalrat darüber.<br /><em>Die Jagdbanngebiete sind der letzte Rückzugsort für die Wildtiere. Würden die Jäger auch dort noch Tiere erschiessen, bedeutet dies ein zusätzlicher Stress für alle dort vorhandenen Wildtiere.</em></p><p><em>3.12.25: Der Nationalrat hat diese Motion leider angenommen. Nun geht es an den Bundesrat.</em></p><h2><a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20253549" target="_blank">25.3549 Motion:</a> «Im Rudel lebender Problemwolf. Handeln muss möglich sein!»</h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, die Jagdgesetzgebung so zu ändern, dass folgende Punkte abgedeckt sind:<br />1. Es muss möglich sein, den Abschuss von Problemwölfen, die erheblichen Schaden an Nutztieren anrichten oder Menschen gefährden (Art. 9b Abs. 1 Jagdverordnung, JSV), zu bewilligen, auch wenn diese Wölfe zu einem Rudel gehören oder sich im Streifgebiet eines Rudels aufhalten.<br />2. Reaktive Regulierung (Art. 4c Abs. 1 JSV): Schäden sind auf dem ganzen Gebiet zu berücksichtigen, und zwar auch vorausschauend und nicht erst post factum. Der Ständerat hat diese Motion am 25.9.25 angenommen. Nun entscheidet der Nationalrat darüber.<br /><em>Diese Motion würde jeden Wolfabschuss rechtfertigen, da «vorausschauend» alles behauptet aber nichts überprüft werden kann. Schon heute ist es möglich </em><a href="https://www.srf.ch/news/schweiz/schweizer-wolfsbilanz-so-viele-woelfe-wurden-praeventiv-geschossen" target="_blank"><em>präventiv Wölfe zu erschiessen</em></a><em>. Der Schutz der Nutztiere durch </em><a href="https://www.gruppe-wolf.ch/Herdenschutz.htm" target="_blank"><em>Herdenschutzhunde und andere Massnahmen </em></a><em>hat sich bewährt. Es wäre sinnvoller dies weiter auszubauen.</em></p><p><em>3.12.25: Der Nationalrat hat diese Motion leider angenommen.</em></p><h2><a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20250067" target="_blank">25.067 Geschäft des Bundesrates:</a> «Für eine sichere Ernährung – durch Stärkung einer nachhaltigen inländischen Produktion, mehr pflanzliche Lebensmittel und sauberes Trinkwasser (Ernährungsinitiative)». Volksinitiative</h2><p><em>17.12.2025: Der Nationalrat hat sich gegen die Initiative ausgesprochen und auch einen möglichen Gegenvorschlag abgelehnt. Von Links bis rechts wurde eine vermehrt pflanzlichere Ernährung abgelehnt. </em><a href="https://www.parlament.ch/de/services/news/Seiten/2025/20251217161554051194158159026_bsd124.aspx" target="_blank"><em>Keine einzige Fraktion befürwortete die Initiative.</em></a></p><p><em>Nach der Session hat auch die </em><a href="https://www.parlament.ch/press-releases/Pages/mm-wak-s-2026-01-23.aspx?lang=1031" target="_blank"><em>Kommission des Ständerates die Initiative abgelehnt</em></a><em>.</em></p><p> </p><h2><a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20240080" target="_blank">24.080 Geschäft des Bundesrates:</a> «Für eine Einschränkung von Feuerwerk»</h2><p>Der Nationalrat diskutiert über diese Initiative.</p><p><em>11.12.26: Der Nationalrat hat den indirekten Gegenentwurf mit Anpassungen angenommen.</em></p><p> </p><h2><a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20250059">25.059 Geschäft des Bundesrates:</a> «Ja zum Importverbot für tierquälerisch erzeugte Pelzprodukte (Pelzinitiative)». Volksinitiative und indirekter Gegenvorschlag (Änderung des Tierschutzgesetzes)</h2><p><em>8.12.25: Der Ständerat hat die Diskussion darüber auf die lange Bank geschoben indem er eine Fristverlängerung verlangt hat.</em></p><p> </p></div> <div class="title-weitere-infos"> Weitere Infos </div><div class="item"> <ul><li><a href="https://www.swissveg.ch/sessionen?language=de">Sessionen</a></li><li><a href="/fruehlingssession-2026">Frühlingssession 2026</a></li><li><a href="/sommersession-2025">Sommersession 2025</a></li><li><a href="/de/sondersession-mai-2025">Sondersession Mai 2025</a></li><li>Aktuelles zur Session: <a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/sessionen/aktuelle-session" target="_blank">parlament.ch</a></li></ul></div> Tue, 02 Dec 2025 08:04:30 +0000 Renato 4182 at https://www.swissveg.ch Swissveg-Analyse 2025: Wie steht es um die Anzahl Veganer und Vegetarier? https://www.swissveg.ch/de/swissveg-analyse-statistiken-2025?language=fr <span>Swissveg-Analyse 2025: Wie steht es um die Anzahl Veganer und Vegetarier?</span> <span><span lang="" about="/de/user/2566?language=fr" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Renato</span></span> <span>13. November 2025 - 13:14</span> <div class="field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><p class="einleitung">Nach der stetig steigenden Anzahl Vegetarier und Veganer in den letzten Jahren und dem Höhepunkt von letztem Jahr (5,3 %), ist die Anzahl dieses Jahr leicht auf 5,0 % gesunken. Somit isst jede zwanzigste Person in der Schweiz kein Fleisch. Dies liegt 35 % höher als noch vor 5 Jahren. Die Veganer haben hingegen vor allem in der Romandie stark zugelegt (von 0,1 % auf 0,4 %). Die Zahl der «Flexitarier» hat weiter leicht zugenommen. Fast ein Viertel der Bevölkerung (23,9 %) hat somit bewusst ihren Fleischkonsum reduziert.</p><p>Gemäss der <a href="https://wemf.ch/de/medienstudien/intramediastudien/mach-consumer/" target="_blank">MACH-Umfrage</a> bei 30378 Personen im Alter ab 14 Jahren ist die Anzahl der Personen, die kein Fleisch konsumieren (Vegetarier + Veganer) mit 6,3 % (2024: 6,4 %) in der Deutschschweiz fast konstant geblieben. Im Detail und in den anderen Regionen gibt es aber Veränderungen:</p><h3>Regionale Unterschiede: Deutschschweiz hat Führung ausgebaut</h3><p>Bei den vegetarisch lebenden Personen ist der Abstand der Deutschschweiz zur Romandie und zum Tessin grösser geworden. Obwohl sich bereits 5,7 % (5,5 %) in der Deutschschweiz vegetarisch ernähren, sind es in der Romandie nur 1,5 % (2,3 %) und im Tessin nur 1,6 % (1,8 %).&nbsp;&nbsp;<br>In Klammern jeweils die <a href="/swissveg-report-statistiken-2024">Vorjahreszahlen</a>.</p><p>Etwas anders sieht es bei den Veganern aus: Hier haben die Romandie und das Tessin aufgeholt:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<br>Deutschschweiz: 0,6 %; Romandie: 0,4 %; Tessin: 0,3 %. Sowohl in der Romandie als auch im Tessin waren es letztes Jahr erst 0,1 %.</p><p>&nbsp;</p><p><img src="/sites/swissveg.ch/files/bilder/Diagramme/MACH_2025_vegetarisch_nach_RegionDE.webp" alt="In der Deutschschweiz hat es am meisten Vegetarier." width="55.36%"></p><h3>&nbsp;</h3><h3>Altersverteilung: Junge führend</h3><p>Auch weiterhin ist die vegetarische und vegane Ernährung vor allem bei Jungen beliebt. Von den sich vegetarisch ernährenden Personen sind 58&nbsp;% im Alter zwischen 14 und 34 Jahre. 28 % im Alter zwischen 35 und 54 Jahre und 14 % über 55 Jahre.&nbsp;&nbsp;&nbsp;<br>Bei den sich vegan Ernährenden sind sogar 71 % unter 35 Jahre alt.</p><p>Obwohl es hier einen leichten Rückgang gegenüber 2024 gab, ist es der zweithöchste je gemessene Wert.</p><p>&nbsp;</p><img src="/sites/swissveg.ch/files/MACH_2025_Vegetarisch_14-34_DE.webp" alt="Vegetarisch und vegan lebende Menschen zwischen 14 und 34 Jahre." width="52.8%"><p>Erwähnenswert ist, dass diese Altersverteilung bei den Flexitariern gerade umgekehrt ist: Je älter eine Person, desto eher ernährt sie sich flexitarisch. Während bei den über 55-Jährigen 28 % angeben, bewusst ihren Fleischkonsum reduziert zu haben, tun dies bei den 14 bis 34-Jährigen nur 20 %.</p><p>&nbsp;</p><h3>Geschlechterverteilung: Frauen lieben Vegi</h3><p>Obwohl weiterhin Zweidrittel der Vegetarier Frauen sind, hat die Anzahl der weiblichen Vegetarier deutlicher abgenommen als die Anzahl der männlichen Vegetarier. Bei den Männern blieb der Anteil der Vegetarier fast konstant: 3,3 % gegenüber 3,4 % im Jahr 2024. Bei den Frauen waren es 6,7 % gegenüber 7,2 % im Vorjahr. Dafür hat der Anteil der Flexitarier unter den Frauen um 0,7 % zugenommen.</p><p>&nbsp;</p><img src="/sites/swissveg.ch/files/bilder/Diagramme/MACH_2025__vegetarisch-nach-Geschlecht_DE.webp" alt="Anzahl Vegetarier nach Geschlecht." width="64.19%"><h3>&nbsp;</h3><h3>Bildungsniveau: Veganer bauen Vorsprung aus</h3><p>Hier hat sich der Unterschied gegenüber dem Vorjahr insbesondere bei den Veganern akzentuiert: Während in der Gesamtbevölkerung der Anteil der Hochschulabsolventen bei 39,7 % liegt, liegt dieser bei den Veganern bei 63,9 % (bei Vegetariern ist er bei 54,9 %). Während der Anteil bei den Vegetariern kaum zugenommen hat, ist er bei den Veganern gegenüber dem Vorjahr um fast 10 % gestiegen.</p><p>&nbsp;</p><img src="/sites/swissveg.ch/files/MACH_2025_hoehere_Ausbildung_DE_1.webp" alt="Höhere Ausbildung nach Ernährungsweise." width="58.98%"><p>&nbsp;</p><h3>Konsum von Alternativprodukten: Bei allen beliebt</h3><p>Alternativen zu Kuhmilch- und Schlachtprodukten werden bei allen immer beliebter.</p><p>Bereits 55 % (51,5 %) der Gesamtbevölkerung konsumiert Fleischalternativen. Und über ein Drittel, 38,5 %, konsumiert auch Milchalternativen. Gegenüber dem Vorjahr ist die stärkste Zunahme des Konsums an Fleischalternativen bei Veganern zu verzeichnen: Von 84,5 % auf 96,2 %. Aber auch der Konsum der Milchalternativen ist bei Veganern bemerkenswert stark angestiegen: Von 84,6 % auf 94,1 %.</p><p>&nbsp;</p><img src="/sites/swissveg.ch/files/bilder/Diagramme/MACH_2025_Alternativprodukten_Gesamtbevoelkerung_DE.webp" alt="Konsum Alternativprodukte in der Gesamtbevölkerung: Fleischalternaitven, Milchalternativen, Joghurt- und Quarkalternativen und Käsealternativen." width="69.06%"><p>&nbsp;</p><p>Gemäss «<a href="https://www.euromonitor.com/plant-based-dairy-in-switzerland/report" target="_blank">Plant Based Cheese Report</a>» des Euromonitor Survey von 2025 ist der Umsatz von Käsealternativen in der Schweiz in den letzten Jahren stetig und stark angestiegen:</p><p>&nbsp;</p><img src="/sites/swissveg.ch/files/bilder/Diagramme/MACH_2025_Umsatz_veganer_Kaese_DE.webp" alt="Umsatzzahlen von veganem Käse in der Schweiz" width="72.98%"><p>&nbsp;</p><h3>Land der Köche?</h3><p>In der Schweiz kochen 69,2&nbsp;% täglich oder zumindest mehrmals wöchentlich. Unter den Veganern sind es sogar 81,2&nbsp;% und unter den Vegetariern 77,6&nbsp;%. Der höhere Anteil mag daran liegen, dass Auswärts essen – vor allem auf dem Land – nicht immer einfach ist, wenn man ein schmackhaftes Vegi-Menü möchte. Immerhin bezeichnen sich 65&nbsp;% der Veganer als Feinschmecker. In der Gesamtbevölkerung sind dies nur 57&nbsp;%. Ein Glas Wein gehört jedoch bei den meisten Veganern und Vegetariern nicht zu einem guten Essen. Wobei dies auch sonst nur noch von weniger als der Hälfte der Bevölkerung so gesehen wird.</p><p>Vegetarier und Veganer achten beim Lebensmitteleinkauf auch viel häufiger auf bio und fair-trade. Während weniger als die Hälfte der Bevölkerung angibt auf bio zu achten, sind es bei den Vegetariern und Veganern weit über 80&nbsp;%. Auf fairen Handel achten immerhin rund 62&nbsp;% der Bevölkerung, doch rund 90&nbsp;% der Veganer und 83&nbsp;% der Vegetarier.</p><p>&nbsp;</p><p class="text-align-center">Die wichtigsten Daten aus dieser Analyse haben wir auch in diesem Interview behandelt:<br><iframe width="560" height="315" src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/ZyvzSibADq8?si=Dbouu2--wCQcoX2R" title="YouTube video player" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen=""></iframe></p></div> <div class="title-weitere-infos"> Weitere Infos </div><div class="item"> <ul><li><a href="/swissveg-report-statistiken-2024">Swissveg-Report 2024: Statistiken zu Vegetariern/Veganern in der Schweiz</a></li><li><a href="/warum-veg-umfrage-2017">Warum lebt jemand vegetarisch/vegan (Umfrage von 2017)</a></li></ul></div> Thu, 13 Nov 2025 12:14:20 +0000 Renato 4175 at https://www.swissveg.ch Swissveg präsentiert zum Weltvegantag das neue «V-Label Vegan Agriculture» https://www.swissveg.ch/de/V-Label-Vegan-Agriculture?language=fr <span>Swissveg präsentiert zum Weltvegantag das neue «V-Label Vegan Agriculture»</span> <span><span lang="" about="/de/user/2566?language=fr" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Renato</span></span> <span>1. November 2025 - 0:02</span> <div class="field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><p class="einleitung">Zwei starke Partner für die Zukunft der veganen Landwirtschaft: Zum diesjährigen Weltvegantag präsentiert Swissveg, die Gründerin des international bekannten <a href="https://www.v-label.com" target="_blank">V-Labels</a>, gemeinsam mit <a href="https://www.biozyklisch-vegan.org" target="_blank">Biocyclic Vegan International</a> und ihrer Labelorganisation Biocyclic Vegan Label Ltd. (BVL) ein neues Kapitel in der Geschichte nachhaltiger Landwirtschaft: das «V-Label Vegan Agriculture».<br />Die neue Labelvariante markiert einen wichtigen Schritt hin zu einer vollständig veganen Wertschöpfungskette. Es bringt zusammen: die Expertise von Biocyclic Vegan International in der biozyklisch-veganen Landwirtschaft und die weltweite Bekanntheit und langjährige Erfahrung des V-Labels in der Produktkontrolle.</p><img src="/sites/swissveg.ch/files/bilder/Logos/V-Label_Vegan_Agriculture_Color.png" alt="V-Label vegan Agriculture" width="38.16%" class="align-center" /><h2>Ein Meilenstein für eine junge Bewegung</h2><p>Die vegane Landwirtschaft wächst, doch sie ist noch immer eine Pionierbewegung. Dabei hat gerade die Schweiz eine lange Tradition in diesem Bereich: Bereits in den 1920er-Jahren stellte Mina Hofstetter ihren Hof am Greifensee auf eine biovegane Bewirtschaftung um und legte damit den Grundstein für eine Bewegung, die heute wieder an Bedeutung gewinnt. Mit der neuen Labelvariante erhält diese Bewegung nun die Sichtbarkeit und Glaubwürdigkeit, die sie verdient.<sup>1</sup><img src="/sites/swissveg.ch/files/bilder/Logos/WEB__EN_Biocyclic_Vegan_Agriculture_green_mint-background_%20.png" width="19.63%" alt="Biocyclic Vegan Agriculture Label" class="align-right" /></p><p>Axel Anders, Mitgründer von <a href="https://www.biocyclic-vegan.org" target="_blank">Biocyclic Vegan International</a>, betont:<br /><em>«Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit dem V-Label, da wir das gleiche Engagement für ein wirklich nachhaltiges, pflanzenbasiertes und regeneratives Ernährungssystem teilen. Die Erweiterung des V-Labels über die Produktzutaten hinaus auf die landwirtschaftliche Erzeugung ist ein logischer Schritt hin zu konsequent veganen Wertschöpfungsketten. Diese Partnerschaft vereint unsere Expertise in der biozyklisch-veganen Landwirtschaft mit der internationalen Bekanntheit des V-Labels und wird vegane Landwirtschaft weltweit sichtbarer, transparenter und vertrauenswürdiger machen.»</em></p><h2>Vom Anbau bis ins Regal</h2><p>Während das V-Label seit rund 30 Jahren für Transparenz und Vertrauen bei Konsumentinnen und Konsumenten sorgt, bringt Biocyclic Vegan International mit den weltweit anwendbaren Biozyklisch-Veganen Richtlinien, einem etablierten Kontroll- und Zertifizierungssystem sowie dem Biozyklisch-Veganen Gütesiegel tiefes Wissen über die vegane Landwirtschaft in der Praxis ein. Gemeinsam schlagen die beiden Organisationen eine Brücke zwischen Landwirtschaft und Markt. Dadurch geben sie Betrieben, die ohne Tierhaltung und tierische Betriebsmittel wirtschaften, eine starke Stimme.</p><p>Auch aus der Praxis kommen bereits positive Reaktionen von den ersten lizenzierten Betrieben:</p><img src="/sites/swissveg.ch/files/bilder/Logos/Solawi_Halde_2k.jpg" alt="Übergabe des V-Labels an Solawi Halde" class="align-center" /><p>Christian Mächler (oben in der Bildmitte), Gründer der <a href="https://www.solawi-halde.ch" target="_blank">Solawi Halde</a> in Altendorf, sagt:</p><p class="zitat">«Als bioveganer Gemüsebetrieb wissen wir: Verantwortung beginnt am Boden. Das neue V-Label für vegane Landwirtschaft unterstützt uns dabei, unsere Prinzipien klar zu kommunizieren und gemeinsam einen konsequent nachhaltigen Weg zu gehen.»</p><p>Von ähnlicher Bedeutung spricht auch Bruno Graf, Geschäftsführer der <a href="https://www.fermeduchateau.ch" target="_blank">Ferme du Château</a> in Payerne:</p><p class="zitat">«Die Zusammenarbeit zwischen Biocyclic Vegan International und dem V-Label ist ein wichtiger Schritt zur Emanzipation der veganen Landwirtschaft. Wir sind besonders stolz und freuen uns, dass unsere vielen Anstrengungen und Mühen nun von einer grossen und wachsenden Gemeinschaft anerkannt werden. Die Bekanntheit des V-Labels kann zweifellos die vegane Landwirtschaft in der Schweiz, in Europa und international fördern.»</p><p>Jakob Mannherz, Geschäftsführer der <a href="https://www.moosfeld.de" target="_blank">Moosfeld Gemüse GmbH</a> in Singen am Bodensee, ergänzt:</p><p class="zitat">«Durch die Auszeichnung unverarbeiteter landwirtschaftlicher Produkte mit dem V-Label wird auf die Problematik des Einsatzes tierischer Betriebsmittel in der Urproduktion aufmerksam gemacht. Biozyklisch-Vegan ist für mich der neue Goldstandard im biologischen Gemüseanbau. Das wird durch das V-Label unterstrichen.»</p><p>Wer die biozyklisch-veganen Erzeugnisse dieser Vorreiter probieren möchte, wird auf den Webseiten der Betriebe fündig.</p><h2><br />Ein Signal zum Weltvegantag</h2><p>Die Einführung des neuen Labels kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Bedeutung nachhaltiger und tierfreier Landwirtschaft wächst, auch wenn wir noch weit entfernt von einer Tiefkühlpizza, die vollständig aus zertifiziert veganer Landwirtschaft stammt, sind. Dennoch zeigen globale Entwicklungen, wie dringend ein Umdenken in der Landwirtschaft nötig ist. Erst kürzlich warnte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) vor einer zunehmenden Resistenz gegenüber gängigen Antibiotika, ein Problem, das eng mit der intensiven Tierhaltung und dem übermässigen Einsatz von Antibiotika in der Landwirtschaft verknüpft ist.<sup>2</sup> Durch die Düngung von Gemüse und Salaten mit den Fäkalien aus der Tierhaltung können solche antibiotikaresistenten Keime auch in pflanzlichem Essen landen.</p><p>Renato Pichler, Gründer des V-Labels, erklärt:<br /><em>«Jetzt ist der richtige Moment, um die vegane Landwirtschaft sichtbarer zu machen. Mit ihrem tiefgreifenden Wissen in der Landwirtschaft ist Biocyclic Vegan International der richtige Partner für uns. Das «V-Label Vegan Agriculture» verbindet Innovation mit Verantwortung und zeigt, dass eine zukunftsfähige Landwirtschaft ohne Tierausbeutung möglich ist.»</em></p><h2>Über Swissveg und das V-Label</h2><p>Swissveg ist die grösste Interessenvertretung vegetarisch und vegan lebender Menschen in der Schweiz und Gründerin des V-Labels. Mit über 70’000 lizenzierten Produkten weltweit steht das Label seit drei Jahrzehnten für Transparenz und Vertrauen im pflanzenbasierten Bereich.<br />Das neue V-Label Vegan Agriculture erweitert diesen Ansatz auf die landwirtschaftliche Ebene und unterstützt so die Entwicklung einer konsequent veganen und nachhaltigen Lebensmittelproduktion.</p><p> </p><p>Pressebilder sind verfügbar unter: <a href="https://kdrive.infomaniak.com/app/share/1732977/a2b5adf9-6e67-49db-953d-04771a079c14" target="_blank">Drive</a><br /><a href="https://kdrive.infomaniak.com/app/share/1732977/a2b5adf9-6e67-49db-953d-04771a079c14" target="_blank">kdrive.infomaniak.com/app/share/1732977/a2b5adf9-6e67-49db-953d-04771a079c14</a></p><p>Presse-Kontakt:<br />Lubomir Yotov, lubomir.yotov(ät)v-label.com, +41 71 477 33 78, Bereichsleiter V-Label Schweiz</p><p> </p></div> <div class="fussnoten"> <div class="item"> <ol><li>Moser, P. (2024). Mina Hofstetter: Eine ökofeministische Pionierin des biologischen Landbaus. München: Oekom Verlag.</li><li>World Health Organization. (2025, October 13). <a href="https://www.who.int/news/item/13-10-2025-who-warns-of-widespread-resistance-to-common-antibiotics-worldwide" target="_blank">WHO warns of widespread resistance to common antibiotics worldwide.&nbsp;</a></li></ol></div></div> <div class="title-weitere-infos"> Weitere Infos </div><div class="item"> <ul><li>Interview mit dem <a href="/werner_hofstetter">Sohn von Mina Hofstetter</a>.</li><li><a href="/vuturum-24">VUTURUM zur bio-veganen Landwirtschaft </a>(inkl. Aufzeichnungen aller Vorträge)</li></ul></div> Fri, 31 Oct 2025 23:02:23 +0000 Renato 4177 at https://www.swissveg.ch Swissveg präsentiert zum Weltvegantag das neue «V-Label Vegan Agriculture» https://www.swissveg.ch/de/V-Label-Vegan-Agriculture?language=fr <span>Swissveg präsentiert zum Weltvegantag das neue «V-Label Vegan Agriculture»</span> <span><span lang="" about="/de/user/2566?language=fr" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Renato</span></span> <span>1. November 2025 - 0:02</span> <div class="field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><p class="einleitung">Zwei starke Partner für die Zukunft der veganen Landwirtschaft: Zum diesjährigen Weltvegantag präsentiert Swissveg, die Gründerin des international bekannten <a href="https://www.v-label.com" target="_blank">V-Labels</a>, gemeinsam mit <a href="https://www.biozyklisch-vegan.org" target="_blank">Biocyclic Vegan International</a> und ihrer Labelorganisation Biocyclic Vegan Label Ltd. (BVL) ein neues Kapitel in der Geschichte nachhaltiger Landwirtschaft: das «V-Label Vegan Agriculture».<br />Die neue Labelvariante markiert einen wichtigen Schritt hin zu einer vollständig veganen Wertschöpfungskette. Es bringt zusammen: die Expertise von Biocyclic Vegan International in der biozyklisch-veganen Landwirtschaft und die weltweite Bekanntheit und langjährige Erfahrung des V-Labels in der Produktkontrolle.</p><img src="/sites/swissveg.ch/files/bilder/Logos/V-Label_Vegan_Agriculture_Color.png" alt="V-Label vegan Agriculture" width="38.16%" class="align-center" /><h2>Ein Meilenstein für eine junge Bewegung</h2><p>Die vegane Landwirtschaft wächst, doch sie ist noch immer eine Pionierbewegung. Dabei hat gerade die Schweiz eine lange Tradition in diesem Bereich: Bereits in den 1920er-Jahren stellte Mina Hofstetter ihren Hof am Greifensee auf eine biovegane Bewirtschaftung um und legte damit den Grundstein für eine Bewegung, die heute wieder an Bedeutung gewinnt. Mit der neuen Labelvariante erhält diese Bewegung nun die Sichtbarkeit und Glaubwürdigkeit, die sie verdient.<sup>1</sup><img src="/sites/swissveg.ch/files/bilder/Logos/WEB__EN_Biocyclic_Vegan_Agriculture_green_mint-background_%20.png" width="19.63%" alt="Biocyclic Vegan Agriculture Label" class="align-right" /></p><p>Axel Anders, Mitgründer von <a href="https://www.biocyclic-vegan.org" target="_blank">Biocyclic Vegan International</a>, betont:<br /><em>«Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit dem V-Label, da wir das gleiche Engagement für ein wirklich nachhaltiges, pflanzenbasiertes und regeneratives Ernährungssystem teilen. Die Erweiterung des V-Labels über die Produktzutaten hinaus auf die landwirtschaftliche Erzeugung ist ein logischer Schritt hin zu konsequent veganen Wertschöpfungsketten. Diese Partnerschaft vereint unsere Expertise in der biozyklisch-veganen Landwirtschaft mit der internationalen Bekanntheit des V-Labels und wird vegane Landwirtschaft weltweit sichtbarer, transparenter und vertrauenswürdiger machen.»</em></p><h2>Vom Anbau bis ins Regal</h2><p>Während das V-Label seit rund 30 Jahren für Transparenz und Vertrauen bei Konsumentinnen und Konsumenten sorgt, bringt Biocyclic Vegan International mit den weltweit anwendbaren Biozyklisch-Veganen Richtlinien, einem etablierten Kontroll- und Zertifizierungssystem sowie dem Biozyklisch-Veganen Gütesiegel tiefes Wissen über die vegane Landwirtschaft in der Praxis ein. Gemeinsam schlagen die beiden Organisationen eine Brücke zwischen Landwirtschaft und Markt. Dadurch geben sie Betrieben, die ohne Tierhaltung und tierische Betriebsmittel wirtschaften, eine starke Stimme.</p><p>Auch aus der Praxis kommen bereits positive Reaktionen von den ersten lizenzierten Betrieben:</p><img src="/sites/swissveg.ch/files/bilder/Logos/Solawi_Halde_2k.jpg" alt="Übergabe des V-Labels an Solawi Halde" class="align-center" /><p>Christian Mächler (oben in der Bildmitte), Gründer der <a href="https://www.solawi-halde.ch" target="_blank">Solawi Halde</a> in Altendorf, sagt:</p><p class="zitat">«Als bioveganer Gemüsebetrieb wissen wir: Verantwortung beginnt am Boden. Das neue V-Label für vegane Landwirtschaft unterstützt uns dabei, unsere Prinzipien klar zu kommunizieren und gemeinsam einen konsequent nachhaltigen Weg zu gehen.»</p><p>Von ähnlicher Bedeutung spricht auch Bruno Graf, Geschäftsführer der <a href="https://www.fermeduchateau.ch" target="_blank">Ferme du Château</a> in Payerne:</p><p class="zitat">«Die Zusammenarbeit zwischen Biocyclic Vegan International und dem V-Label ist ein wichtiger Schritt zur Emanzipation der veganen Landwirtschaft. Wir sind besonders stolz und freuen uns, dass unsere vielen Anstrengungen und Mühen nun von einer grossen und wachsenden Gemeinschaft anerkannt werden. Die Bekanntheit des V-Labels kann zweifellos die vegane Landwirtschaft in der Schweiz, in Europa und international fördern.»</p><p>Jakob Mannherz, Geschäftsführer der <a href="https://www.moosfeld.de" target="_blank">Moosfeld Gemüse GmbH</a> in Singen am Bodensee, ergänzt:</p><p class="zitat">«Durch die Auszeichnung unverarbeiteter landwirtschaftlicher Produkte mit dem V-Label wird auf die Problematik des Einsatzes tierischer Betriebsmittel in der Urproduktion aufmerksam gemacht. Biozyklisch-Vegan ist für mich der neue Goldstandard im biologischen Gemüseanbau. Das wird durch das V-Label unterstrichen.»</p><p>Wer die biozyklisch-veganen Erzeugnisse dieser Vorreiter probieren möchte, wird auf den Webseiten der Betriebe fündig.</p><h2><br />Ein Signal zum Weltvegantag</h2><p>Die Einführung des neuen Labels kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Bedeutung nachhaltiger und tierfreier Landwirtschaft wächst, auch wenn wir noch weit entfernt von einer Tiefkühlpizza, die vollständig aus zertifiziert veganer Landwirtschaft stammt, sind. Dennoch zeigen globale Entwicklungen, wie dringend ein Umdenken in der Landwirtschaft nötig ist. Erst kürzlich warnte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) vor einer zunehmenden Resistenz gegenüber gängigen Antibiotika, ein Problem, das eng mit der intensiven Tierhaltung und dem übermässigen Einsatz von Antibiotika in der Landwirtschaft verknüpft ist.<sup>2</sup> Durch die Düngung von Gemüse und Salaten mit den Fäkalien aus der Tierhaltung können solche antibiotikaresistenten Keime auch in pflanzlichem Essen landen.</p><p>Renato Pichler, Gründer des V-Labels, erklärt:<br /><em>«Jetzt ist der richtige Moment, um die vegane Landwirtschaft sichtbarer zu machen. Mit ihrem tiefgreifenden Wissen in der Landwirtschaft ist Biocyclic Vegan International der richtige Partner für uns. Das «V-Label Vegan Agriculture» verbindet Innovation mit Verantwortung und zeigt, dass eine zukunftsfähige Landwirtschaft ohne Tierausbeutung möglich ist.»</em></p><h2>Über Swissveg und das V-Label</h2><p>Swissveg ist die grösste Interessenvertretung vegetarisch und vegan lebender Menschen in der Schweiz und Gründerin des V-Labels. Mit über 70’000 lizenzierten Produkten weltweit steht das Label seit drei Jahrzehnten für Transparenz und Vertrauen im pflanzenbasierten Bereich.<br />Das neue V-Label Vegan Agriculture erweitert diesen Ansatz auf die landwirtschaftliche Ebene und unterstützt so die Entwicklung einer konsequent veganen und nachhaltigen Lebensmittelproduktion.</p><p> </p><p>Pressebilder sind verfügbar unter: <a href="https://kdrive.infomaniak.com/app/share/1732977/a2b5adf9-6e67-49db-953d-04771a079c14" target="_blank">Drive</a><br /><a href="https://kdrive.infomaniak.com/app/share/1732977/a2b5adf9-6e67-49db-953d-04771a079c14" target="_blank">kdrive.infomaniak.com/app/share/1732977/a2b5adf9-6e67-49db-953d-04771a079c14</a></p><p>Presse-Kontakt:<br />Lubomir Yotov, lubomir.yotov(ät)v-label.com, +41 71 477 33 78, Bereichsleiter V-Label Schweiz</p><p> </p></div> <div class="fussnoten"> <div class="item"> <ol><li>Moser, P. (2024). Mina Hofstetter: Eine ökofeministische Pionierin des biologischen Landbaus. München: Oekom Verlag.</li><li>World Health Organization. (2025, October 13). <a href="https://www.who.int/news/item/13-10-2025-who-warns-of-widespread-resistance-to-common-antibiotics-worldwide" target="_blank">WHO warns of widespread resistance to common antibiotics worldwide.&nbsp;</a></li></ol></div></div> <div class="title-weitere-infos"> Weitere Infos </div><div class="item"> <ul><li>Interview mit dem <a href="/werner_hofstetter">Sohn von Mina Hofstetter</a>.</li><li><a href="/vuturum-24">VUTURUM zur bio-veganen Landwirtschaft </a>(inkl. Aufzeichnungen aller Vorträge)</li></ul></div> Fri, 31 Oct 2025 23:02:23 +0000 Renato 4177 at https://www.swissveg.ch Swissveg präsentiert zum Weltvegantag das neue «V-Label Vegan Agriculture» https://www.swissveg.ch/de/V-Label-Vegan-Agriculture?language=fr <span>Swissveg präsentiert zum Weltvegantag das neue «V-Label Vegan Agriculture»</span> <span><span lang="" about="/de/user/2566?language=fr" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Renato</span></span> <span>1. November 2025 - 0:02</span> <div class="field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><p class="einleitung">Zwei starke Partner für die Zukunft der veganen Landwirtschaft: Zum diesjährigen Weltvegantag präsentiert Swissveg, die Gründerin des international bekannten <a href="https://www.v-label.com" target="_blank">V-Labels</a>, gemeinsam mit <a href="https://www.biozyklisch-vegan.org" target="_blank">Biocyclic Vegan International</a> und ihrer Labelorganisation Biocyclic Vegan Label Ltd. (BVL) ein neues Kapitel in der Geschichte nachhaltiger Landwirtschaft: das «V-Label Vegan Agriculture».<br />Die neue Labelvariante markiert einen wichtigen Schritt hin zu einer vollständig veganen Wertschöpfungskette. Es bringt zusammen: die Expertise von Biocyclic Vegan International in der biozyklisch-veganen Landwirtschaft und die weltweite Bekanntheit und langjährige Erfahrung des V-Labels in der Produktkontrolle.</p><img src="/sites/swissveg.ch/files/bilder/Logos/V-Label_Vegan_Agriculture_Color.png" alt="V-Label vegan Agriculture" width="38.16%" class="align-center" /><h2>Ein Meilenstein für eine junge Bewegung</h2><p>Die vegane Landwirtschaft wächst, doch sie ist noch immer eine Pionierbewegung. Dabei hat gerade die Schweiz eine lange Tradition in diesem Bereich: Bereits in den 1920er-Jahren stellte Mina Hofstetter ihren Hof am Greifensee auf eine biovegane Bewirtschaftung um und legte damit den Grundstein für eine Bewegung, die heute wieder an Bedeutung gewinnt. Mit der neuen Labelvariante erhält diese Bewegung nun die Sichtbarkeit und Glaubwürdigkeit, die sie verdient.<sup>1</sup><img src="/sites/swissveg.ch/files/bilder/Logos/WEB__EN_Biocyclic_Vegan_Agriculture_green_mint-background_%20.png" width="19.63%" alt="Biocyclic Vegan Agriculture Label" class="align-right" /></p><p>Axel Anders, Mitgründer von <a href="https://www.biocyclic-vegan.org" target="_blank">Biocyclic Vegan International</a>, betont:<br /><em>«Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit dem V-Label, da wir das gleiche Engagement für ein wirklich nachhaltiges, pflanzenbasiertes und regeneratives Ernährungssystem teilen. Die Erweiterung des V-Labels über die Produktzutaten hinaus auf die landwirtschaftliche Erzeugung ist ein logischer Schritt hin zu konsequent veganen Wertschöpfungsketten. Diese Partnerschaft vereint unsere Expertise in der biozyklisch-veganen Landwirtschaft mit der internationalen Bekanntheit des V-Labels und wird vegane Landwirtschaft weltweit sichtbarer, transparenter und vertrauenswürdiger machen.»</em></p><h2>Vom Anbau bis ins Regal</h2><p>Während das V-Label seit rund 30 Jahren für Transparenz und Vertrauen bei Konsumentinnen und Konsumenten sorgt, bringt Biocyclic Vegan International mit den weltweit anwendbaren Biozyklisch-Veganen Richtlinien, einem etablierten Kontroll- und Zertifizierungssystem sowie dem Biozyklisch-Veganen Gütesiegel tiefes Wissen über die vegane Landwirtschaft in der Praxis ein. Gemeinsam schlagen die beiden Organisationen eine Brücke zwischen Landwirtschaft und Markt. Dadurch geben sie Betrieben, die ohne Tierhaltung und tierische Betriebsmittel wirtschaften, eine starke Stimme.</p><p>Auch aus der Praxis kommen bereits positive Reaktionen von den ersten lizenzierten Betrieben:</p><img src="/sites/swissveg.ch/files/bilder/Logos/Solawi_Halde_2k.jpg" alt="Übergabe des V-Labels an Solawi Halde" class="align-center" /><p>Christian Mächler (oben in der Bildmitte), Gründer der <a href="https://www.solawi-halde.ch" target="_blank">Solawi Halde</a> in Altendorf, sagt:</p><p class="zitat">«Als bioveganer Gemüsebetrieb wissen wir: Verantwortung beginnt am Boden. Das neue V-Label für vegane Landwirtschaft unterstützt uns dabei, unsere Prinzipien klar zu kommunizieren und gemeinsam einen konsequent nachhaltigen Weg zu gehen.»</p><p>Von ähnlicher Bedeutung spricht auch Bruno Graf, Geschäftsführer der <a href="https://www.fermeduchateau.ch" target="_blank">Ferme du Château</a> in Payerne:</p><p class="zitat">«Die Zusammenarbeit zwischen Biocyclic Vegan International und dem V-Label ist ein wichtiger Schritt zur Emanzipation der veganen Landwirtschaft. Wir sind besonders stolz und freuen uns, dass unsere vielen Anstrengungen und Mühen nun von einer grossen und wachsenden Gemeinschaft anerkannt werden. Die Bekanntheit des V-Labels kann zweifellos die vegane Landwirtschaft in der Schweiz, in Europa und international fördern.»</p><p>Jakob Mannherz, Geschäftsführer der <a href="https://www.moosfeld.de" target="_blank">Moosfeld Gemüse GmbH</a> in Singen am Bodensee, ergänzt:</p><p class="zitat">«Durch die Auszeichnung unverarbeiteter landwirtschaftlicher Produkte mit dem V-Label wird auf die Problematik des Einsatzes tierischer Betriebsmittel in der Urproduktion aufmerksam gemacht. Biozyklisch-Vegan ist für mich der neue Goldstandard im biologischen Gemüseanbau. Das wird durch das V-Label unterstrichen.»</p><p>Wer die biozyklisch-veganen Erzeugnisse dieser Vorreiter probieren möchte, wird auf den Webseiten der Betriebe fündig.</p><h2><br />Ein Signal zum Weltvegantag</h2><p>Die Einführung des neuen Labels kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Bedeutung nachhaltiger und tierfreier Landwirtschaft wächst, auch wenn wir noch weit entfernt von einer Tiefkühlpizza, die vollständig aus zertifiziert veganer Landwirtschaft stammt, sind. Dennoch zeigen globale Entwicklungen, wie dringend ein Umdenken in der Landwirtschaft nötig ist. Erst kürzlich warnte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) vor einer zunehmenden Resistenz gegenüber gängigen Antibiotika, ein Problem, das eng mit der intensiven Tierhaltung und dem übermässigen Einsatz von Antibiotika in der Landwirtschaft verknüpft ist.<sup>2</sup> Durch die Düngung von Gemüse und Salaten mit den Fäkalien aus der Tierhaltung können solche antibiotikaresistenten Keime auch in pflanzlichem Essen landen.</p><p>Renato Pichler, Gründer des V-Labels, erklärt:<br /><em>«Jetzt ist der richtige Moment, um die vegane Landwirtschaft sichtbarer zu machen. Mit ihrem tiefgreifenden Wissen in der Landwirtschaft ist Biocyclic Vegan International der richtige Partner für uns. Das «V-Label Vegan Agriculture» verbindet Innovation mit Verantwortung und zeigt, dass eine zukunftsfähige Landwirtschaft ohne Tierausbeutung möglich ist.»</em></p><h2>Über Swissveg und das V-Label</h2><p>Swissveg ist die grösste Interessenvertretung vegetarisch und vegan lebender Menschen in der Schweiz und Gründerin des V-Labels. Mit über 70’000 lizenzierten Produkten weltweit steht das Label seit drei Jahrzehnten für Transparenz und Vertrauen im pflanzenbasierten Bereich.<br />Das neue V-Label Vegan Agriculture erweitert diesen Ansatz auf die landwirtschaftliche Ebene und unterstützt so die Entwicklung einer konsequent veganen und nachhaltigen Lebensmittelproduktion.</p><p> </p><p>Pressebilder sind verfügbar unter: <a href="https://kdrive.infomaniak.com/app/share/1732977/a2b5adf9-6e67-49db-953d-04771a079c14" target="_blank">Drive</a><br /><a href="https://kdrive.infomaniak.com/app/share/1732977/a2b5adf9-6e67-49db-953d-04771a079c14" target="_blank">kdrive.infomaniak.com/app/share/1732977/a2b5adf9-6e67-49db-953d-04771a079c14</a></p><p>Presse-Kontakt:<br />Lubomir Yotov, lubomir.yotov(ät)v-label.com, +41 71 477 33 78, Bereichsleiter V-Label Schweiz</p><p> </p></div> <div class="fussnoten"> <div class="item"> <ol><li>Moser, P. (2024). Mina Hofstetter: Eine ökofeministische Pionierin des biologischen Landbaus. München: Oekom Verlag.</li><li>World Health Organization. (2025, October 13). <a href="https://www.who.int/news/item/13-10-2025-who-warns-of-widespread-resistance-to-common-antibiotics-worldwide" target="_blank">WHO warns of widespread resistance to common antibiotics worldwide.&nbsp;</a></li></ol></div></div> <div class="title-weitere-infos"> Weitere Infos </div><div class="item"> <ul><li>Interview mit dem <a href="/werner_hofstetter">Sohn von Mina Hofstetter</a>.</li><li><a href="/vuturum-24">VUTURUM zur bio-veganen Landwirtschaft </a>(inkl. Aufzeichnungen aller Vorträge)</li></ul></div> Fri, 31 Oct 2025 23:02:23 +0000 Renato 4177 at https://www.swissveg.ch Herbstsession 2025 https://www.swissveg.ch/de/herbstsession-2025?language=fr <span>Herbstsession 2025</span> <span><span lang="" about="/de/user/2566?language=fr" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">Renato</span></span> <span>4. September 2025 - 14:30</span> <div class="field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><p class="einleitung">Die Herbstsession der Räte findet vom 8.-26. September 2025 statt. In diesem Artikel finden Sie eine Übersicht über Themen, die aus unserer Perspektive von Bedeutung sind. <br />Leider hat das Parlament in allen Abstimmung zuungunsten der Tiere gestimmt.</p><h2><a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20240436" target="_blank">24.436 Parlamentarische Initiative:</a> «Zukunftsfähige Forschung mit einem Plan für den Ausstieg aus belastenden Tierversuchen fördern»</h2><p><img src="/sites/swissveg.ch/files/bilder/Gesundheit/Tierversuch.webp" alt="Tierversuch an Hase" width="20.14%" class="align-right" />Das bestehende Tierschutzgesetz soll mit einem stufenweisen Ausstiegsplan aus belastenden Tierversuchen ergänzt werden. Der Ausstiegsplan legt verbindliche Ziele, Meilensteine und Fristen fest. Die Ausarbeitung des Ausstiegsplans soll unter Einbezug von Wissenschaft, Tierschutz und Industrie erfolgen.<br /><em>Bisher orientieren sich die Wissenschaftler am </em><a href="https://swiss3rcc.org/de/die-3rs-in-der-schweiz" target="_blank"><em>3R-Prinzip</em></a><em>. Dieses wird auch von der Pharmaindustrie unterstützt und hatte in den vergangenen Jahrzehnten nur wenige positive Auswirkungen auf die Tierversuche. Es enthält weder Fristen, noch Meilensteine. Im Gegenteil: Das 3R-Prinzip geht davon aus, dass Tierversuche aus wissenschaftlicher und medizinischer Sicht notwendig seien und zementiert damit den Status quo. Deshalb wäre eine Ergänzung des Tierschutzgesetzes mit klaren Zielvorgaben hilfreich.</em><br /><em>Auch im Jahr 2024 haben die </em><a href="https://www.news.admin.ch/de/newnsb/JtlH5vZjoDnE0Schq5bRC" target="_blank"><em>schwer belastenden Tierversuche weiter zugenommen</em></a><em> (bei den wenig belastenden, hat die Zahl abgenommen). Dies wurde vom Bund jedoch erst einen Tag nach der Abstimmung im Parlament veröffentlicht.</em></p><p><em>16.9.2025: Der Ständerat hat sich leider gegen diese Initiative entschieden.</em></p><p> </p><h2><a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20253715" target="_blank">25.3715 Motion:</a> «Abschüsse von Wölfen in Jagdbanngebiete ermöglichen»</h2><p><img src="/sites/swissveg.ch/files/bilder/Wildtiere/wolf.webp" alt="Wolf" width="20.08%" class="align-right" />Der Bundesrat wird beauftragt, einen Entwurf zu einem Erlass der Bundesversammlung vorzulegen, der das Jagdgesetz so ändert, dass Wölfe, für die eine ordentliche Abschussbewilligung vorliegt, auch in Jagdbanngebieten geschossen werden dürfen, wenn es für den Schutz der Lebensräume, für die Erhaltung der Artenvielfalt, zur Hege oder zur Verhütung von übermässigen Wildschäden notwendig ist.<br /><em>Die Jagdbanngebiete sind der letzte Rückzugsort für die Wildtiere. Würden die Jäger auch dort noch Tiere erschiessen, bedeutet dies ein zusätzlicher Stress für alle dort vorhandenen Wildtiere.</em></p><p><em>25.9.2025: Der Ständerat hat diese Motion leider angenommen. Als nächstes geht sie in die Kommission des Nationalrates.</em></p><p> </p><h2><a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20253549" target="_blank">25.3549 Motion:</a> «Im Rudel lebender Problemwolf. Handeln muss möglich sein!»</h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, die Jagdgesetzgebung so zu ändern, dass folgende Punkte abgedeckt sind:<br />1. Es muss möglich sein, den Abschuss von Problemwölfen, die erheblichen Schaden an Nutztieren anrichten oder Menschen gefährden (Art. 9b Abs. 1 Jagdverordnung, JSV), zu bewilligen, auch wenn diese Wölfe zu einem Rudel gehören oder sich im Streifgebiet eines Rudels aufhalten.<br />2. Reaktive Regulierung (Art. 4c Abs. 1 JSV): Schäden sind auf dem ganzen Gebiet zu berücksichtigen, und zwar auch vorausschauend und nicht erst post factum.<br /><em>Diese Motion würde jeden Wolfabschuss rechtfertigen, da «vorausschauend» alles behauptet aber nichts überprüft werden kann. Schon heute ist es möglich </em><a href="https://www.srf.ch/news/schweiz/schweizer-wolfsbilanz-so-viele-woelfe-wurden-praeventiv-geschossen" target="_blank"><em>präventiv Wölfe zu erschiessen</em></a><em>. Der Schutz der Nutztiere durch </em><a href="https://www.gruppe-wolf.ch/Herdenschutz.htm" target="_blank"><em>Herdenschutzhunde und andere Massnahmen </em></a><em>hat sich bewährt. Es wäre sinnvoller dies weiter auszubauen.</em></p><p><em>25.9.2025: Der Ständerat hat diese Motion leider angenommen. Als nächstes geht sie in die Kommission des Nationalrates.</em></p><h2><a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20250059" target="_blank">25.059 Geschäft des Bundesrates:</a> «Ja zum Importverbot für tierquälerisch erzeugte Pelzprodukte (Pelzinitiative)». Volksinitiative und indirekter Gegenvorschlag (Änderung des Tierschutzgesetzes)</h2><p><em>Diskussion über die Volksinitiative und den indirekten </em><a href="https://www.fedlex.admin.ch/eli/fga/2025/1790/de" target="_blank"><em>Gegenvorschlag</em></a><em> des Bundesrates.</em><br /><em>Eine Stellungnahme der Initianten der Initiative zum Gegenvorschlag des Bundesrates findet man hier: </em><a href="https://pelz-initiative.ch/pelz-initiativkomitee-befurwortet-den-gegenvorschlag-sofern-der-text-verscharft-wird/" target="_blank"><em>Stellungnahme zum Gegenvorschlag.</em></a></p><p><em>17.9.2025: Der indirekte Gegenvorschlag des Bundesrates wurde </em><a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/amtliches-bulletin/amtliches-bulletin-die-verhandlungen?SubjectId=69108" target="_blank"><em>vom Nationalrat angenommen</em></a><em>. Als nächstes muss der Ständerat darüber entscheiden. Die Frist für die Behandlung der Volksinitiative wurde um ein Jahr auf 28. Juni 2027 verlängert.</em></p><h2><a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20230320" target="_blank">23.320 Standesinitiative:</a> «Importverbot von Echtpelz aus tierquälerischen ausländischen Zuchten oder Wildfang»</h2><p>Gestützt auf Art. 160 Abs. 1 der Bundesverfassung fordert der Kanton Zürich mit einer Standesinitiative die Bundesversammlung auf, dafür zu sorgen, dass der Bund das Importieren von Echtpelz aus tierquälerischen, ausländischen Zuchten oder Wildfang verbietet.</p><p><em>Nachdem der Ständerat diese Initiative am 10.12.204 abgelehnt hat, hat nun auch der Nationalrat am 17.9.2025 diese Initiative abgelehnt.</em></p><p> </p></div> <div class="title-weitere-infos"> Weitere Infos </div><div class="item"> <ul><li><a href="https://www.swissveg.ch/sessionen?language=de">Sessionen</a></li><li><a href="/de/sondersession-mai-2025">Sondersession Mai 2025</a></li><li><a href="/fruehlingssession-2025">Frühlingssession 2025</a></li><li>Aktuelles zur Session: <a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/sessionen/aktuelle-session" target="_blank">parlament.ch</a></li></ul></div> Thu, 04 Sep 2025 12:30:20 +0000 Renato 4166 at https://www.swissveg.ch